Forum: Wirtschaft
Folgen der Sanktionen: Deutsche Exporte nach Russland brechen ein
Bloomberg via Getty Images

Die Sanktionen der EU gegen Russland schlagen sich in der deutschen Handelsbilanz nieder. Die Ausfuhren in das Land brachen im August um mehr als ein Viertel ein. Im Ranking der Exportkunden rutscht Russland ab.

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Morio 29.10.2014, 12:17
10. Geschönt

Diese Zahlen sind schon in soweit geschönt, als die fehlenden Exporte der Zulieferer für Autos/Maschinenteile an innereuropäische Russland-Exporteure fehlen, die ebenfalls vom Exportstop betroffen sind.

So haben unsere Zulieferer an Fiat/Renault/Peugeot etc. in Europa massive Einbrüche, die aber vornehm im "Gesamtrückgang" verschwinden.

So kann man das Ausmaß wunderbar klein halten....

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missbrauchtewähler 29.10.2014, 12:19
11. Weshalb bestehen die Sanktionen noch?

In ihrem Artikel erwähnen Sie die Gründe für die Sanktionen nicht, sondern umschreiben sie nur noch. Wohl wissend, dass keine einziges der für die Sanktionen zu Felde geführten Argumente noch greift. Warum also bestehen die Sanktionen noch und schaden unserer Wirtschaft nachhaltig? Weil die USA es so von uns wollen und sie einen Handelskrieg gegen Russland führen. Man sieht hier wieder, dass uns mit Hilfe der Medien ein Feindbild eingepflanzt werden sollte, damit die eigenen Interessen besser durchgesetzt werden können. Erbärmlich, dass unsere Regierung keinerlei Rückgrat besitzt. Von den Medien erwarte ich nichts anderes - bei diesen Geldgebern.

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Die reinste Wahrheit 29.10.2014, 12:20
12. Wir vergiften unsere Bürger!

Zitat von klugscheißer2011
Ich freue mich schon auf die Bereicherung meiner Speisekarte mit Gerichten wie "Chlorhähnchen auf Genmais und Quecksilber-Shrimps"
Du vergisst, dass die USA höhere Standards haben als wir. Sowohl das Essen unterliegt strengeren Kontrollen als auch die Umweltstandards und die Sicherheit (Kfz z.b.). Sowohl dein "Chlorhähnchen" als auch der "Genmais" werden hier nur wegen der "German Angst" kritisiert. Nachweislich gibt es keine Nebenwirkungen. Ich würde lieber ein mit Chlordioxid desinfiziertes Hähnchen aus den USA essen als eines aus der Frittenbude nebenan. Nachteilig am TTIP ist höchtens. dass unsere Unternehmen gezwungen werden die amerikanischen Standards einzuhalten wenn sie in den USA verkaufen wollen - und das tun die schon heute! Oder was meinst du warum die Karrosserie von den Autos verstärkt wird bevor sie in den USA auf den Markt kommen? => Höhere Sicherheitsstandards... Es ist Deutschland, welches von allen Industrienationen seinen Bürgern die schlechtesten Lebensmittel vorsetzt. Naja, zumindest sind wir vorne mit dabei wenn auch nicht auf Platz 1... ;-)

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hesse 29.10.2014, 12:22
13. Erkenntnis

Woran das wohl liegen kann ? Da geben sich Experten die größte Mühe um wirtschatftliche Erfolge einerseits und andererseits torpedieren Politiker mit unrealistischen Argumenten lebenswichtigen Handel.

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Greed 29.10.2014, 12:22
14.

Ich frage mich manchmal, ob es eigentlich die gleichen Leute sind die gegen Konzerne und ihre Gier wettern, dann aber hier, wo wirtschaftliche Mittel eingesetzt werden um Herrn Putin zu verstehen zu geben das er sich nicht alles erlauben kann, nun plötzlich ihre Liebe für den deutschen Export endecken.

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sternfalke77 29.10.2014, 12:22
15. Ziemlich Dreist !

Zitat von CONTRAST
Exportgeschädigte Firmen sollten sofort mit ihren Juristen..eine Sammelklage wegen Geschäftsschädigung gegen die Bundesregierung einreichen. Sie Sanktionen gegen Russland waren voreilig, in keiner Weise gerechtigtfertigt, entstanden durch gefälschte Schuldzuweisungen gen Russland und müssen sofort annuliert werden! Besser noch, diese Firmen hebeln die Sanktionen mit Hilfe ihrer Anwälte aus und bringen die Waren, die seit Monaten versandbereit gelagert sind, über andere Kanäle auf den Weg. Es geht hier wahrscheinlich um mindestens eine bis mehrere Milliarden Euro Beträge. Da würde bei mir nun der Spass aufhören. Diese Firmen sollten sich endlich der Deutschen Regierungs-Willkür widersetzen.
Dafür sollen auch noch die deutschen Steuerzahler aufkommen ? Vergessen Sie Ihre feuchten Unternehmer,- und/oder Aktionärs-Träume !!

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uvg 29.10.2014, 12:26
16. Freiheit ...

und Demokratie haben ihren Preis. Das haben wir mühsam nach dem 2. Weltkrieg gelernt. Und wir tun gut daran, es nicht zu vergessen. Was den Exportrückgang betrifft: das Jammern auf hohem Niveau ist unwürdig. Statt dessen sollten sich alle Anstrengungen jetzt darauf richten, mit einem Technologie-Schub völlig neue Produkte auf den Weltmarkt zu bringen.

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interessierter Laie 29.10.2014, 12:26
17. Frankfurt

Zitat von klugscheißer2011
Nicht jammern! Es war doch alles so gewollt von usnerer tollen Bundesregierung. Es dauert ja nicht mehr lange und dann haben wir das schöne Freihandelsabkommen mit den USA. Dann floriert wenigstens der Übersee-Handel richtig. Und wenn man was schief geht, ein US-Untermehmen Einbußen hat wegen höhrerer Verbraucherstandards hierzulande dann verklagt es den Staat vor einem Schiedsgericht, das aus drei korrupten Anwälten besteht, und wir Steuerzahler übernehmen die Rechnung. Das ist doch allemal besser als mit den bösen Russen Handel zu treiben. Ich freue mich schon auf die Bereicherung meiner Speisekarte mit Gerichten wie "Chlorhähnchen auf Genmais und Quecksilber-Shrimps"
Direkt neben der Zollabfertigung am Terminal 1 wird am Frankfurt Airport derzeit eine externe Notaufnahme des Uniklinikums errichtet. Nach der jüngsten Häufung von Chlor- und Quecksilbervergiftungen bei Einreisenden aus den USA und Kanada ist diese Maßnahme Teil eines europäischen Aktionsplans. Im nächsten Schritt werden solche Enrichtungen auch an Grenzübergängen zur Schweiz errichtet. Aufgrund des bestehenden Freihandelsabkommens mit den USA weden dort ebenfalls vermehrt Fälle von durch versuchte Lebensmittel vergifteten Einreisenden erwartet... (dpa)

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Morio 29.10.2014, 12:28
18. Gaaanz einfach

Zitat von Peak Oil
Sind denn indirekte Exporte berücksichtigt worden, welche über nicht Embargo-Staaten (z.B. China) geleitet werden und somit die Bilanz wieder ausgleichen?
Das haben Sie sich schön ausgedacht, leider funktioniert es in der Regel aber ganz anders - zumindest bei den Großen:
Googeln Sie mal, in wie vielen Ländern z.B. Siemens oder Bosch produzieren - dann haben Sie die - viel einfachere Lösung, die tagtäglich praktiziert wird:

Man bestellt die Teile/Maschinen z.B. bei der brasilianischen Tochter - das war's.

Weder dem sanktionierten Staat noch dem Lieferanten tut das weh - es leidet nur einer drunter:
raten Sie mal wer...

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nixkapital 29.10.2014, 12:30
19. Hm...

Zitat von sternfalke77
So kann man natürlich den auf Dauer volkswirtschaftlich schädigenden Exportüberschuß auch reduzieren. Mann müsste jedoch Zeitgleich die Konjunktur des Binnenmarktes anheizen. Das beinhaltete mehr als nur moderate Lohnerhöhungen. Ist man nun endlich dazu bereit ? DANN hätten die Sanktionen durchaus einen Nutzen für die Arbeitnehmer hierzulande.
Um Gottes Willen. Sie plädieren für Lohnerhöhungen? Gut, Sie schränken das schon ein wenig ein ("moderat") aber trotzdem könnten Sie beim BDI, DIHT und den anderen Arbeitgebern-Lobbyverbänden Herzattacken auslösen!

Im Gegenteil! Nun müssen die Löhne runter, weil der Profit ja auch trotz der Sanktionen, bzw. der schwächelnden Weltwirtschaft erhalten bleiben muss. Kannten Sie die Spielregel noch nicht, dass immer der Arbeitnehmer zahlt?

Willkommen im Merkel-Schröder-Land

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