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Foodwatch-Studie: Landwirtschaft verursacht Klimakosten von 77 Milliarden Euro
Holger Hollemann/ DPA

In der Klimadebatte bleibt die Agrarindustrie bislang seltsam am Rande. Dabei verursacht die Landwirtschaft enorme Kosten durch Überdüngung und Fleischproduktion. Eine neue Studie hat sie beziffert.

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karlo1952 18.09.2019, 12:43
1. Das heißt also konsequenterweise,

die Landwirtschaft sofort einstellen.

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echobravo 18.09.2019, 12:45
2. Landwirtschaft

Eine tolle Möglichkeit, diese ganze krankmachende Industrie zu verbieten. Bienen und Wilddtiere werden zurückkommen, und wir können uns wieder an der ungestörten Natur erfreuen. Wusstet ihr eigentlich, dass Traktoren und Mähdrescher mit Diesel angetrieben werden? In Landstrichen mit hoher Luftbelastung sollten Fahrverbote eingeführt werden. Oh, eine Zwischenfrage!: Wie bitte? Wo dann das Essen herkommt? Na aus dem Supermarkt, selten so eine doofe Frage gehört!

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georgishukow 18.09.2019, 12:45
3. Tja!

Wir haben halt eine Julia Klöckner die dem Amt "Agrarministerium"alle Ehre macht.

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ardbeg17 18.09.2019, 12:46
4. Verursacherprinzip?

Zum Glück hat der Verbraucher damit nichts zu tun. Den halten böse Lobbyisten und Politiker davon ab, in den Bioladen zu gehen und weniger Fleisch zu essen. Und der böse Bauer, der zwar sein angeblich verseuchtes Wasser selbst trinkt, aber natürlich an jeder angedrohten Preiserhöhung schuld ist.

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lupomir15 18.09.2019, 12:46
5. Endlich

Endlich greifen Sie das mal auf. "Fleischproduktion" heißt auch grausamstes Leid der schmerzempfindlichen und sensiblen Tiere schon und dann bei deren Tötung, und es ist für eine gesunde Ernährung völlig unnötig. Doch nun wird die Rechnung auch dem Menschen präsentiert, der bisher glaubte, ohne negative Folgen für ihn selbst für seinen Gaumengenuss massenweise Tiere quälen und töten zu dürfen. Hier den Hebel anzusetzen würde vielfach was bringen; nicht, wenn man mit seinem Diesel-PKW in manchen Städten jetzt Umwege fahren muss, um sein Ziel ohne Strafandrohung zu erreichen.

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spon-facebook-837979585 18.09.2019, 12:47
6. Jegliche nicht klimaneutrale Landwirtschaft sofort einstellen!

Der Planet muss gerettet werden! Insofern Verkehr und Heizung verbieten und Landwirtschaft künftig nur noch mit Pferd und Ochse.

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Gluehweintrinker 18.09.2019, 12:47
7. Jeder Sektor muss seinen Anteil leisten

Julia Klöckner, die dauerlächelnde Eiskönigin der konventionallen Landwirtschaft, eine eindeutigere Lobbyistin kann man sich nicht vorstellen. Ob es das Herumkarren von Joghurt von Nord nach Süd und umgekehrt ist oder die ausufernde Fleischproduktion unter unsäglichen Bedingungen, wir können uns einen Raubbau an unserer Natur auf diesem Niveau nicht länger leisten. Inzwischen ist der größte Teil der Biomasse aller Landsäugetiere Nutzvieh des Menschen. Wir belegen 70% der eisfreien Landfläche. Wir über-nutzen den Planeten, und das schon lange. Die Zeitbombe ticket und die Zeit wird knapp, das Ruder herumzureißen. Schon heute schlägt der Planet zurück mit immer heftigeren Wetterkapriolen. Wollen wir wirklich so lange warten bis er sich einmal kräftig schüttelt und seine größte Plage los wird?

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weltverbesserer75 18.09.2019, 12:48
8.

Agrargüter zu Billigstpreisen sind niemals nachhaltig, extrem klimaschädlich und gehören entweder höher besteuert (CO2-Steuer) oder durch eine Art Mindestpreis verteuert. Dass das gleiche für Fleisch gilt, versteht sich von selbst. Und wer sich nun beschwert, muss sich darüber im Klaren sein, dass durch die Klimakatastrophe Milliarden Menschen weltweit unter dem deutschen Konsumverhalten („alles möglichst billig“) leiden. Das sollte Anreiz sein, künftig auf nicht nachhaltig produzierte Waren zu verzichten.

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funck.armin 18.09.2019, 12:49
9. Die böse Landwirtschaft....

.... hat aber auch die Mammutaufgabe, über 7 Milliarden Menschen zu ernähren! Sollte man nicht vergessen.

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