Forum: Wirtschaft
Foodwatch-Studie: Landwirtschaft verursacht Klimakosten von 77 Milliarden Euro
Holger Hollemann/ DPA

In der Klimadebatte bleibt die Agrarindustrie bislang seltsam am Rande. Dabei verursacht die Landwirtschaft enorme Kosten durch Überdüngung und Fleischproduktion. Eine neue Studie hat sie beziffert.

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AbtrünnigerSozialdemokrat 18.09.2019, 13:57
110. Mehr Demokratie wagen !

Foodwatch ist ein pseudowissenschaftlicher Verein, der weder demokratische noch wissenschaftliche Legitimation hat, sondern durch Spenden der Bourgeousie deren Interessen durchsetzt. NGOs sind die größte Bedrohung für die Demokratie (zumindest in Deutschland), und Politiker und Presse sollten endlich mehr Demokratie wagen und aufhören solche Volksfeindlichen Vereine zu unterstützen. Der Souvereign ist das Proleteriat, und ausschlieslich Politiker sollten Macht ausüben. Erst kommt das Fressen, dann die Moral.

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cosmopolitan75 18.09.2019, 13:57
111. Landwirtschaft zur Nahrungsproduktion

Solange man auf Seiten der politisch-medialen Ökolobby nicht begreift, dass man ein 83-Mio-Einwohnervolk nicht ernähren kann wie vor 500 Jahren, wird sich am Co2 Ausstoß nicht viel ändern. Dies gilt weltweit noch viel mehr als nur auf Deutschland bezogen.
Naive Vorstellungen von Hühnern im Garten oder Kräutern auf dem Balkon sind zwar nett, ernähren aber keine Volkswirtschaft.
Neben einer Effizienzsteigerung in der industriellen Nahrungsmittelproduktion müssen wir uns weltweit um eine Begrenzung der Geburtenrate kümmern. Weiter steigende Bevölkerung = weltweit steigender Co2-Ausstoß. Diesen Aspekt vermisse ich in der aktuellen Debatte.

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cobaea 18.09.2019, 13:58
112.

Zitat von The Restless
"Bei pflanzlichen Produkten oder ökologisch erzeugten Waren wäre der Aufschlag deutlich kleiner." Heißt das: Bio-Produkte müssten eigentlich weniger kosten als konventionell produzierte Lebensmittel?
Nein, heisst es nicht. Es heisst nur, dass der Preisunterschied zwischen konventionell erzeugten Lebensmitteln und (teurerer) Bioware sowie pflanzlichen Produkten kleiner wäre. Denn es heisst "der Aufschlag wäre deutlich kleiner" - aber einen Aufschlag gäbe es auch.

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wissen007 18.09.2019, 13:58
113. Antwort für "48" (D.Brock)

Zitat von D. Brock
... es ersten keine Alternative zur konventionellen Landwirtschaft gäbe und zweitens, dass ALLES, was so hergestellt wird auch verzehrt wird. Beides ist falsch. Ihre Aussage damit hinfällig.
Jede Landwirtschaft, ob Bio oder konventionell benötigt die Photosynthese als Grundlage. Das haben Sie doch im Biologieunterricht auch gelernt oder haben Sie da geschlafen? Bei diesem Prozess entsteht eben dann das CO2. Dass ein Einsparpotential durch Verringerung des Wegwerfens von landwirtschaftlichen Produkten besteht, habe ich nicht bestritten.

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siegfried.weissschaedel 18.09.2019, 14:02
114. Unfähigkeit, die Nächste

Sarkasmus und Schuldverteilung helfen nicht weiter. Gefordert wird ein*e Agrarminister*in, der*die mit Vision, Unabhängigkeit und Durchsetzungsvermögen Fortschritte erzeugt. DAS wird mit Fr. Klöckner bestimmt nichts.

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ark95630 18.09.2019, 14:02
115. Ach so ....

Warum wird eigentlich nicht hinterfragt, wieviele Mrd. € an Klimakosten die Medien verursachen?

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m.s.schneider 18.09.2019, 14:02
116. Soll alles so.

Cooler Move! Man guckt sich einfach an, was durch Klimawandel verursachte Schäden kosten könnten, müssten, sollten, macht daraus Steuern, Zertifikate, Abgaben, Gebühren und gibt die direkt an uns weiter, gleichzeitig werden alle Preise erhöht, weil der Handel alles an ihn Weitergegebene einfach auf die Preise schlägt. Mit dem Geld finanziert man dann alles, was man vorher nicht finanzieren konnte, packt einfach nur ein Klimawandel/Klimaschutz/Umweltdings davor, weiß nicht, vielleicht Klimawandelbankenrettung oder Klimaschutzrente oder Umweltdingsflughafen, kauft sich dafür ein paar Berater ein, bertelsmannstiftet ein wenig, scheuert noch ein paar Verträge (Erweiterung des semantischen Feldes: scheuern; jetzt auch: jemandem unendlich viel Geld geben, der dann exakt nichts dafür tut, weil er es nicht darf, das vorher gewusst haben und damit durchkommen), ansonsten macht man weiter wie zuvor. Ein ganz feines System, das wir da haben.

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Gluehweintrinker 18.09.2019, 14:03
117. Beliebteste Abwehrstrategie: "zuerst mal was anderes machen".

Zitat von i.froehling
Zuerst einmal müssen die Pferde, Hunde, Katzen und sonstiges vom Menschen zur Belustigung angeschafftes Vieh weg.
Dummerweise haben wir über Jahrzehnte nichts gemacht. Spätestens seit den 1970er Jahren (Club of Rome "The limits to growth") wissen wir, auf welchem Ast wir sitzen, den wir gerade absägen. Hätten wir früh genug mit einem Umsteuern begonnen, dann wäre die Gesundschrumpfung hübsch geschmeidig gegangen und alles wäre heute gut. Nun haben wir es aber ausgesessen, am liebsten bis zum Sankt Nimmerleinstag verschoben und nun haben wir den Salat: der Planet beginnt sich heftig zu wehren und die Alarmsignale werden unübersehbar.

Und mit ihrer Kosmetik-Aktion "Abschaffung von Haustieren" erreichen Sie nur marginale Verbesserungen. Große Schritte müssen her. Ansonsten bleiben solche Aktiönchen Bemühungen als wenn Sie auf der schwer Leck geschlagenen Titanic mit der Teetasse Wasser schöpfen wollten. Blöd nur, dass pro Minute 400 Tonnen Wasser einströmten. Dennoch tun wir genau das: wir schöpfen Wasser mit dem Teetässchen. Herzlichen Glückwunsch, Sie haben das Sinken des Schiffs um 0,01 Millisekunden hinausgezögert. Genießen Sie ausgiebig die gewonnene Zeit!

PS: googeln Sie mal nach "Integralfalle"

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maynard_k. 18.09.2019, 14:04
118. Die Regale werden nicht leerer, wenn wir kein Fleisch mehr produzieren!!

Die Herstellung von Nahrung und Kleidung ist ohne Subventionen ohnehin das Metier von Staaten mit geringem Bildungsstand und niedrigen Lohnkosten. Anstatt das teuer zu subventionieren und zusätzlich auch noch massiv Fleisch zu exportieren, sollten wir den Afrikanern ihren komparativen Vorteil lassen und das Fleisch von diesen importieren!

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ringelfratz 18.09.2019, 14:05
119. Süchtige

Ich kann es nicht mehr hören. Der Kunde ist natürlich schuld, aber will hier wirklich jemand sagen, dass süchtige Fleischjunkies lieber den höheren Preis bezahlen sollen? Solange es diese Billigangebote gibt, werden sie gekauft. Also weg damit.

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