Forum: Wirtschaft
Forderung des DIW-Präsidenten: Zeit für eine Brexit-Kehrtwende
ANDY RAIN/EPA-EFE/REX

Die EU hat um den Brexit hart verhandelt. Nun aber sollte sie nachgeben und einem großzügigen Aufschub zustimmen - unter klaren Bedingungen. Es ist im eigenen Interesse der Union.

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radlrambo 19.03.2019, 15:07
1. Lustig

leider hat der Autor vergessen zu erwähnen WIE er denn das hinbekommen will? Da gibt es ja immerhin das Problem der EU Wahl und der Tatsache, dass GB dann als EU Mitglied gegen die Interessen der EU stimmt, insbesondere bei Brexit Fragen.

Von daher nutzloses Geschwafel, wie vieles beim Brexshit.

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kj.az 19.03.2019, 15:08
2. ....wuerde Legitimitaet und Glaubwuerdigkeit der EU schaedigen

Herr Fratzscher, in welcher Sphaere leben Sie denn ? Glauben Sie, dass von den EU Buergern, und damit meine ich jene, die nicht Wirtschaftsinstitute leiten, noch viele an die EU glauben ? Zu viel wurde dem Mann auf der Strasse aufgebuerdet, unsinnigste Verordnungen, die besser in ein Kabarett als in politische Realitaet gepasst haetten. Obendrein kann man die deutsche Bevoelkerung auch nicht mit enormen Kosten durch den Brexit erschrecken - die deutschen Normalbuerger zahlen sowieso seit Jahrzehnten, allen mantrahaften Aussagen zum Trotz, dass Deutschland grosser Nutzniesser der EU ist. Vielleicht Deutschland (Wirtschaft) ja, aber nicht Deutschland (Steuerzahler).

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zyj34514 19.03.2019, 15:11
3. Unfug!

wer immer nur "Wirtschaft" kennt, kann nur in solchen Kategorien denken. Nein, die Briten haben ein demokratisches Votum abgegeben und ob uns das passt oder nicht, wir haben es zu akzeptieren. Das Argument eines falsch informieren Volkes kann man auch nicht gelten lassen, denn es gibt neben Murdoch auch noch andere Informationsmedien. Oder wollen wir, bloß weil es der Wirtschaft schadet in Deutschland so lange wählen, bis die AfD nicht mehr in den Bundestag kommt? Die Briten wollen mehrheitlich gehen, koste es was es wolle. Nun dann, auf geht's! Das Volk hat gesprochen, umsetzen Frau May

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dulcineadeltoboso 19.03.2019, 15:12
4.

Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum der Backstopp das Problem sein soll. Teile von Labour sind sogar für eine dauerhafte Zollunion. Der Backstopp wird lediglich von den hard Core Brexiteers als Hinderungsgrund vorgegeben. Tatsächlich werden die aber überhaupt keinem Deal zustimmen, solange ein no Deal möglich ist. May muss sich also mit den Vernünftigen von Labour zusammensetzen. Corbyn gehört da nicht dazu.

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sponnerd 19.03.2019, 15:13
5. Unsinn!

Die Problematik der anstehenden Wahl des europäischen Parlaments wird bei der Argumentation des Verfassers völlig ausser Acht gelassen und damit auch die Problematik der dadurch entstehenden Erpressbarkeit der EU durch die Briten durch eine langfristige Verschiebung des Brexit. Da die Briten durch eine langfristige Verschiebung an der Wahl teilnehmen müssten, erübrigt sich auch das Argument der Unmöglichkeit einen neuerliche Volksabstimmung in Großbritannien nicht kurzfristig prganisieren zu können. Wer ab heute bis zum 23. Mai 2019 eine Wahl auf die Beine stellen kann, die bislang dort nicht in der Planung war, kann dies auch für eine Volksabstimmung hinbekommen! Ausserdem hat sich die britische Regierung bzw. das britische Parlament die momentane Situation und den Zeitdruck einzig und allein selbst zuzuschreiben! Es heißt zwar, der Klügere gibt nach, aber nicht, wenn er dadurch der Dümmere wird!

Also, liebe Briten: Geht mit Gott, aber geht und zwar am 29. März 2019, wie ihr euch es selbst gewählt habt! Is over, um mit Wolfgang Schäuble zu sprechen!

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joki81 19.03.2019, 15:14
6. Voriger Beitrag war überzeugender

Wie gestern auf Spiegel veröffentlicht, würde eine Verschiebung des Brexit bis nach der Europawahl den Briten weitere Druckmittel in die Hand geben indem es das Europäische Parlament sabotierbar macht. Das halte ich für inakzeptabel. Falls sich die Briten auf ein "Remain" einigen können, schön, aber andernfalls sollte es den harten Brexit geben. Wir hatten genug Zeit für eine Lösung, diese ist von der britischen Regierung nur verschwendet worden. Mehr Zeit würde keine bessere Lösung bedeuten, sondern nur noch mehr Herumeiern und politische Unsicherheit für alle Beteiligten.

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pizzerino 19.03.2019, 15:16
7. gespannt

Ich war wirklich auf die Argumente gespannt, fand aber keine. Vielmehr gehöre es zur Demokratie, die Tatsache dass die Briten sich nach ihrem Volksentscheid nicht auf interne Umsetzungsmodalitäten einigen wollen als Votum gegen die Umsetzung des urprünglichen Beschlusses anzusehen? Verstehe ich nicht.
Was dem ganzen Theater grundsätzlich fehlt ist ein Schuss Realität. Wenn diese Ende März hergestellt ist, dann wird sich etwas bewegen.

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ttvtt 19.03.2019, 15:18
8. Nichts verstanden

dabei ist es so einfach. Es gibt einen Deal. Entweder führt man ihn durch oder nicht. Mehr Möglichkeiten gibt es nicht. Alles weitere ist nur ein Verschieben des endgültigen Knalls. Und ich sage es gerne deutlich, ich habe keine Lust Anti-Europäern in irgendeiner Weise entgegen zu kommen. In den letzten Monaten wurde es sehr deutlich, in GB leben fast ausschließlich nur Anti-Europäer. Selbst bei den Briten, die gegen den Brexit sind, geht es im Wesentlichen um ihren eigenen Vorteil. Eine gemeinsame europäische Vision sucht man in GB vergebens.

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vaikl 19.03.2019, 15:18
9. Warum...

...tut ein "Professor für Makroökonomie und Finanzen" nun so, als hätte er die letzten Monate und Jahre hinter dem Mond gelebt? Alles, was er schön plakativ und einfallslos auf die Liste der Forderungen an die EU setzt, ist mittlerweile erfüllt - mehrfach. Ist den Neoliberalen in Deutschland, zu denen Fratzscher zählt, immer noch nicht aufgefallen, dass ihr Wunschtraum nach staatlicher Aufgabe aller Kontrollen genau zu den Katastrophen führt, die z.B. jetzt den Briten bevorstehen, wenn es ein Schrecken ohne Ende gibt???

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