Forum: Wirtschaft
Forderung nach Mehrwertsteuersenkung: Mit der Billigbahn gegen die Billigflieger
Julian Stratenschulte/Holger Hollemann/DPA

Gibt's bei der Bahn bald 19 Prozent Rabatt auf alles? Markus Söder will ihre Tickets von der Mehrwertsteuer befreien und sie so attraktiver gegenüber dem Flugzeug machen - ohne den Airlines wirklich wehzutun.

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lobro 29.07.2019, 20:29
130. Vorschlag

Zitat von lucbauer
Die Bahn zahlt ihre Schienen, Stellwerke, Fahrdienstleiter und Bahnhöfe selber, während die Flughäfen den Fluggesellschaften gegen eine kleine Gebühr zur Verfügung gestellt wird, ditto für ihre 'Fahrdienstleiter' (Fluglotsen) vom Staat bezahlt werden und die Luft braucht auch keine Schienen.
Man könnte ja die Luft für viele Milliarden versteigern, so wie man das bei den Mobilfunkunternehmen gemacht hat. Das war doch einfach eine geniale Geschäftsidee von Vater Staat.

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ctwalt 29.07.2019, 20:30
131. Rechnen!

Es ist völlig irrelevant, ob die Bahn auf € 100.- Ticketpreis 0%, 7%, 19% aufschlägt. Der Laden ist und bleibt langsam, unpünktlich, teuer UND gegen Flug und Bus chancenlos!

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lobro 29.07.2019, 20:41
132. Ach ja, das Auto kostet mich auch nur die Hälfte.

Zitat von touri
Preis ist nur eine Ressource, Zeit eine andere. Mit dem ÖPNV bräuchte ich z.B. ca. ne Stunde zur Arbeit und müsste ein ganzes Stück laufen. Mit dem Auto sinds 25-20 min. Ach ja, das Auto kostet mich auch nur die Hälfte.
Das ist der Irrtum, dem viele unterliegen. Was die Autokosten betrifft, rechnen sich doch die meisten selbst glücklich. Schon ein einfacher VW-Golf kostet pro Monat mehr als 600 Euro , darin enthalten sind allein 350 Euro Wertverlust pro Monat, ohne auch nur einen km gefahren zu sein. Bei einem BMW 530d ist es doppelt soviel.Für mehr als 600 Euro pro Monat kann man schon verdammt viel Bahn,ÖPNV, Taxi oder Leihwagen fahren.
https://www.adac.de/infotestrat/autodatenbank/autokosten/autokosten-rechner/default.aspx

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derdonster 29.07.2019, 20:42
133. Die Preise für die Bahn

müssen radikal reduziert werden, da reicht es nicht die Mehrwertsteuer entfallen zu lassen. Mein Vorschlag wäre, dass der preis gesetzlich festgelegt wird und zwar so niedirg, dass er immer die kosten für eine Autofahrt der gleichen strecke unterbietet. Ich würde sogar noch weiter gehen und fordern, dass der regionalverkehr kostenfrei wäre, so etwa ein umkreis von 50 km um den wohnort und danach eine pauschale pro kilometer erhoben wird, z.B 8 Euro pro 100km wären realistisch. Das ganze könnte durch die abschaffung der Pendlerpauschale und einer autobahnmaut, oder ähnlichen maßnahmen, die die leute aus den autos kriegen und autofahren aktiv sanktionieren, finanziert werden.Ohne drastische Maßnahmen, die auch die bürger spüren und tragen müssen, ist es nicht möglich das autofahren drastisch zu reduzieren und das muss das ziel solcher maßnahmen sein.

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die_WahrheitXXL 29.07.2019, 20:49
134. Unsinn

Es ist nicht der Preis, den die Bahn ändern muss. Es ist für Zuverlässigkeit. Und die ist nicht gegeben. Ende der Diskussion.

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emil7685 29.07.2019, 20:50
135.

Zitat von nn280
die Sie auf dem Flughafen vor Abflug sein müssen, für Sicherheitskontrolle etc. Übrigens geht es mit dem Bus noch 70% billiger. Aber im Prinzip haben Sie recht!
Wie in Allerherrgottsnamen kommen Sie (und andere) denn immer auf diese "zwei Stunden"? Bei einem normalen, per App gebuchten Flug innerhalb der EU (Ticket als QR-Code auf dem Smartphone) reichen 20-30 Minuten LOCKER.

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womau1962 29.07.2019, 20:51
136. Genug Steuern

Zitat von Anna-Lena19
Die aktuell beste Lösung für das Problem wäre die von „Fridays for Future“ vorgeschlagene CO2-Steuer. Die soll die Bürgerinnen und Bürger nicht, wie häufig angenommen, grundsätzlich finanziell belasten, sondern sie soll klimafreundliches Verhalten finanziell belohnen. Wer also im Alltag mit dem Fahrrad, dem ÖPNV oder dem Elektroauto zur Arbeit fährt, wenig Fleisch isst, hauptsächlich regionale Produkte kauft und Urlaub in der Nähe macht (ohne zu fliegen!), käme am Ende sogar mit einem Gewinn heraus. Nur wer dagegen häufig mit dem Auto fährt, in den Urlaub fliegt oder häufig Fleisch isst (und damit riesige Mengen CO2 freisetzt), müsste wesentlich mehr bezahlen als bislang (und einige könnten es sich wohl schlichtweg auch nicht mehr leisten). Die Steuer würde also das Verhalten der Bürgerinnen und Bürger in Richtung CO2-Neutralität lenken, nicht grundsätzlich finanziell belasten.
Deutschland ist nach Belgien das Land mit der stärksten Steuer-und Sozialabgabenlast und sie propagieren hier die nächste Steuer. Sie glauben doch nicht etwa, das jemand bei Einführung einer CO2 Steuer entlastet würde.Das Szenario, das sie oben beschreiben kommt einer Utopie gleich.

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kleinsteminderheit 29.07.2019, 20:54
137. Ja, bitte sofort

Und dazu noch die Airlines wenigstens Steuer auf Kerosin zahlen lassen.
Dafür muss die Bahn dann aber wieder ein europaweites Nachtzugnetz aufbauen. Es gibt kein schöneres Reisen.

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emil7685 29.07.2019, 20:56
138.

Zitat von lobro
Aber nicht, wenn Sie erst 10 Tage vor Abflug buchen.
Aber selbstverständlich!
Gerade nachgesehen. Zwei Personen, Tegel-Nizza und zurück. Nächstes Wochenende. 132 Euro pro Person für den Flug.

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TheQuant 29.07.2019, 20:58
139. Die Bahn rechnet sich CO2 schön

Zitat von metastabil
Die Zahlen des Umweltbundesamtes basieren auf dem durchschnittlichen Strommix in Deutschland. Nach eigenen Angaben deckt die Deutsche Bahn aber seit 2018 den Energiebedarf des Fernverkehrs fast ausschließlich aus CO2-neutralen Quellen - ausgenommen sind nur die Fahrten, die mangels Elektrifizierung mit einer Diesellok durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um weniger als 2% aller Fahrten. Die Umweltbilanz des deutschen Eisenbahn-Fernverkehrs ist also tatsächlich um einiges besser als das Umweltbundesamt darstellt.
Der "Ökostrom" der Bahn ist eine Marketing-Lüge. Tatsächlich laufen einige Unternehmen sogenannten "Grünstrom" und Herkunftszertifikate. Die Kosten dafür sind marginal, weil es eben nur ein "Label" ist. Wenn Grünstrom dezidiert gekauft wird, ändert sich der Strommix beim "Graustrom", aber es gibt keine Änderung im gesamten CO2-Ausstoss.

Es ist sogar noch schlimmer, Unternehmen zahlen geringere oder keine EEG-Umlagen,

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