Forum: Wirtschaft
Forderung von SPD-Vize Schwesig: Bund soll verstärkt als Vermieter auftreten
Gregor Fischer/DPA

Um die Mietsteigerungen in den Griff zu bekommen, empfiehlt SPD-Vize Manuela Schwesig dem Bund, Immobilien zu bauen. Das Bundesinnenministerium handelt bereits nach der Devise.

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Annalu 14.04.2019, 13:12
1. Raus aus den Kartoffeln, rin in die Kardubbeln.

Die SPD-Vizin Manuela Schwesig ist wohl zu jung, um noch zu wissen, dass es ihre früheren Parteigenossen waren (Schröder, Müntefering), die die Bürger beklauten*, in dem sie die Staatswohnungen versilberten.

Die heutige Wohnungsnot in Innenstädten für Arbeitnehmer ist das Ergebnis von SPD-Politik. Bitte nicht weiter fummeln, Schätzchen.


*Genaus so schlimm wie Riester.

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oifrr 14.04.2019, 13:17
2. Endlich kommt Bewegung in die Sache.

Das sind alles sinnvolle Vorgehensweisen. Mir gefällt vor allem die Idee, mehr Dienstwohnungen vorzuhalten bzw zu bauen. Darüber hinaus m u s s der Mietspiegel einer Stadt endlich auch die billigeren, alten Bestandsmieten beinhalten, nicht nur Neuvermietungen. Ist ja absurd, zur Zeit. Ich freue mich auch, dass nicht mehr nur über Sozialwohnungen gesprochen wird, von denen hat nämlich die normal arbeitende Bevölkerung nichts! Die steuerzahlende Mitte der Gesellschaft muss jetzt endlich in den Blick genommen werden.

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hausfeen 14.04.2019, 13:19
3. Hört auf, von "Enteignung" zu schreiben.

Es geht eher um Rückkauf von mußmalich unrechtmäßig verhökertem Staatseigentum.

Das ist kein Thema, wie die "Roten Socken" oder "Freiheit statt Sozialismus".

Die Wohnung stehen zum viel zu großen Teil leer, da der Gewinn durch Wertsteigerung viel höher ist, als wenn es preiswert vermietet würde. In sofern stimmt die Behauptung nicht, dass eine Rückführung nicht eine einzige neue (bewohnte) Wohnung erschafft.

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engelchen5711 14.04.2019, 13:19
4. Die Miethaie bauen sowieso keine Wohnungen

Beispielsweise ist die Deutsche Wohnen dafür bekannt, nur Bestandswohnungen aufzukaufen, und deren Mieter durch überhöhte Mietforderungen hinterher auszupressen oder durch Modernisierungsmaßnahmen die Mieten nachher dermaßen zu erhöhen, dass eine Gentrifizierung erfolgt, da die alten Mieter die neuen erhöhten Mieten nicht mehr bezahlen können. Die Deutsche Wohnen selbst hat also noch nie neue Wohnungen gebaut. Es geht ihr also nicht um Schaffung von neuen Wohnungen, sondern nur lediglich um Gewinnmaximierung auf Kosten der Bestandsmieter. Daher wären Enteignungen auch gerechtfertigt.

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Sharoun 14.04.2019, 13:26
5.

Zitat von Annalu
Die SPD-Vizin Manuela Schwesig ist wohl zu jung, um noch zu wissen, dass es ihre früheren Parteigenossen waren (Schröder, Müntefering), die die Bürger beklauten*, in dem sie die Staatswohnungen versilberten. Die heutige Wohnungsnot in Innenstädten für Arbeitnehmer ist das Ergebnis von SPD-Politik. Bitte nicht weiter fummeln, Schätzchen. *Genaus so schlimm wie Riester.
Ich verstehe nicht so ganz...
Ist das jetzt aus Ihrer Sicht gut gewesen?
Oder schlecht, aber alternativlos?
Oder irgendwas dazwischen, aber stets ein Grund zum zetern?...

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dasfred 14.04.2019, 13:26
6. Der Staat muss nicht mal selbst bauen

Es ist schon geholfen, wenn man staatseigene Grundstücke nicht zum Höchstpreis verkauft, sondern in Erbpacht an Genossenschaften vergibt.

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SvenSchmidt 14.04.2019, 13:28
7. Hatten wir schon alles

Sehr geehrte Frau Schwesig, dass hatten wir schon alles bis Ihre Parteivorgänger die Wohnungen alle privatisiert und für einen Appel und nen Ei verkloppt haben.

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escrimark 14.04.2019, 13:30
8. Unbestritten das einzige was hilft

Siehe Wien
Siehe München vor Verkauf der staatlichen Wohnungen an Patrizier
Siehe Berlin vor Verkauf an neues Wohnen bzw. Vonovia...

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rolantik 14.04.2019, 13:37
9. Frau Schwesig muss noch viel lernen

Sie sollte sich mal über die SPD-Geschichte informieren, was frühere SPDler gemacht haben in Bezug auf die Wohnungssituation. Es wäre sicher besser, Frau Schwesig würde sich in ihrer Partei abstimmen, bevor sie mit solchen Ansätzen an die Öffentlichkeit geht.

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