Forum: Wirtschaft
Forscher bestätigen Volksglauben: Himmisakra! So stark schröpfen Oktoberfest-Wirte ih
Getty Images

Bierzelt-Ökonomen wussten es schon immer - jetzt gibt es den wissenschaftlichen Beleg: Bei den Preissteigerungen auf dem Münchener Oktoberfest geht es nicht mit rechten Dingen zu.

Seite 10 von 11
zerr-spiegel 15.09.2017, 07:42
90. Die armen Wiesn-Wirte

Immer am Jammern, aber Millionen verdienen.

Das Risiko der Zechprellerei tragen übrigens nicht die Wirte, sondern ausschließlich deren Personal, das übrigens auch kein Gehalt bekommt, sondern nur Verkaufsprovision und Trinkgeld.

Da gab es mal vor Jahren eine Doku im Fernsehen, da wurde das thematisiert. Das unternehmerische Risiko tragen die Kellnerinnen und Kellner und die Wirte zählen das Geld. Eines dieser großen Zelte brachte damals (laut Reporter) rund 5 Mio DM Gewinn für nur eine Wiesn! Und das fast ohne Risiko. Eine reine Gelddruckmaschine!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 15.09.2017, 07:43
91. Volksfeste ...

... im In- wie europäischen/westlichen Ausland, verlieren nicht selten am, insb. historisch-hergebrachten, Volksfestcharakter. Sie werden zum überregionalen, teils internationalen ?Spassevent?.
Was ja, im Interesse der jeweiligen am Fest und Gäste verdienenden Städte, touristisch wie vor allem Einnahmen- und Steuernrelevant ist. Auf der anderen Seite aber das lokale, ehedem Zielfestvolk und historische Traditionen wie Bräuche zu Randerscheinungen rudimentiert.
Die Bespaßung der -von irgendwo herstroemenden- Massen steht jetzt allein im Vordergrund.
Und die Wiesen ... Leute von überall auf der Welt mimen bayrische Kultur, und verkleiden sich, mal mehr mal weniger gekonnt, wie im Karneval, in Dirndl oder Krachlederne gewandet, als ?Bayrischer?.

Das alles dient mglw. der Völkerverständigung und internationalen Freundschaften. Und das ist auch wunderbar so.
Dann sollte man es auch Völkerfest nennen, und die nicht mehr zeitgemäße Bezeichnung Volksfest drangeben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 15.09.2017, 07:55
92. Es gibt sie noch

Die Regional-Traditionsvolksfeste der Klein-Kleckersdoerfer. Wenngleich auch ihrer historisch-hergebrachten Traditionen entkernt, oder zum Gaudi verkommen. Denn Viehverkauf und Eheanbahnungen, etc. pp., und als Jahresfeierhoehepunkt neben Ostern, Frohnleichnahm und Weihnachten, ist es gleichwohl nur nur für Wenige.
Gleichwohl sind solche Volksfeste authentischer als ?Megaeventvoelkerfeste? der Art der Münchner Wiesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grommeck 15.09.2017, 08:16
93. Die auf dem Foto können das locker bezahlen...

Promis haben genug Kohle, also weiter so, Ihr Abzocker.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weem 15.09.2017, 08:25
94. Nennen wir das Kind beim Namen

Den Wirten ist es doch tausendmal lieber, wenn Abends die Italiener, Amis, Aussies, Kiwis usw. die Zelte besetzen und dabei hemmungslos ihre Urlaubskasse mit Bier und Hendl (egal wie teuer) auf den Kopf hauen. Genau deshalb sind diese Menschen auch auf der Wiesn. In Mallorca z. B. machen übrigens die Deutschen nichts anderes. Die Wirte verzichten liebend gerne auf die sauertöpfischen Deutschen, die stundenlang an einer Maß zutzeln, sich zu viert ei halbes Hendl teilen und über die Preise meckern. Also entweder ins Zelt und sich berauschen dass Dionysos seine helle Freude hätte oder zuhause bleiben..ich bevorzuge seit 20 Jahren zweites..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
so-long 15.09.2017, 08:35
95. Zum Glueck

gibt es noch kein Gesetz, das den Oktoberfestbesuch verpflichtend vorschreibt. Wer jeden Preis zahlt, dem ist nicht zu helfen. Vielleicht vorher noch ein paar Bitcoins handeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sibylle1969 15.09.2017, 10:45
96.

Die Preise für öffentliche Verkehrsmittel steigen durchweg stärker als die Inflation. Das dürfte in München genauso sein. Hier in Frankfurt sind die Preise für ein Einzelticket in 20 Jahren pro Jahr im Schnitt um 4,6% pro Jahr gestiegen, das ist deutlich höher als die normale Inflation.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fxxx 15.09.2017, 11:44
97. Boykottieren!

Das ist die einzige Lösung. Das Oktoberfest ist sowieso nur noch ein Alkohol-Disneyland mit C-Promis und eine Selbstbeweihräucherung-Show für CSU-Politiker.
Von dem gesparten Geld kann man auch einen schönen Wochenendtrip woanders machen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 15.09.2017, 12:11
98. Wheinachten, Ostern, Oktoberfest.. hatten die mal anderen Hintergrund?

Zitat von wernerz
Haben Sie sich eventuell schon mal Gedanken über den ursprünglichen Sinn einer Veranstaltung wie z. B. des Münchner Oktoberfestes Gedanken gemacht? Wie auch bei anderen derartigen Festen dieser Art stand mit Sicherheit nicht der Gedanke an den Kommerz im Vordergrund.
Kann ich mir nicht vorstellen. Sollten diese Traditionen zu etwas Anderem gedient haben, als Konsum, im Fall der Oktoberfest "dem Besäufnis"& Protzen....
.
Ganz hinten im Kopf klingt ja so leise was von "Erntedank", landwirtschaftliche Leistungsschau usw an.
Doch das ist wohl "Frühdemenz" oder Erinnerungsstörung:-))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jjcamera 15.09.2017, 15:09
99. Na sowas?

Um festzustellen, dass es etwas teurer wird, braucht man keine "Studie", außer man ist so bescheuert, dass man eins und zwei nicht zusammenzählen kann.
Statt einer "Studie" hätte also ein ausführlicher Wies'n-Besuch mit Familie gereicht.
Der Umsatz von ca. 1 Milliarde Euro (inkl. Übernachtungen, Taxis und Bahn- und Bustickets) ist eine Goldgrube für die Stadt und das Land. Davon leben nicht nur die Bierbrauer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 10 von 11