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Forscher bestätigen Volksglauben: Himmisakra! So stark schröpfen Oktoberfest-Wirte ih
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Bierzelt-Ökonomen wussten es schon immer - jetzt gibt es den wissenschaftlichen Beleg: Bei den Preissteigerungen auf dem Münchener Oktoberfest geht es nicht mit rechten Dingen zu.

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Beijinger 15.09.2017, 05:30
80. Kann es sein,

Zitat von Nonvaio01
sorry aber man kann soviel fuer ein Bierverlangen wie man will, das ist jedem wirt selber ueberlassen. Oder gibt es Gesetzte die ein hoechstpreis verschreiben. ausserdem ist 11euro fuer ein Lieter Bier billig. Schaut mal ins ausland.
dass Sie eventuell schon ein paar Bierchen - zu viel?? - gekippt haben, als sie ihren Kommentar in die Tasten gehauen haben, der bar jeder deutscher Rechtschreiberegeln ist?

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kumi-ori 15.09.2017, 05:33
81.

Zitat von wernerz
Haben Sie sich eventuell schon mal Gedanken über den ursprünglichen Sinn einer Veranstaltung wie z. B. des Münchner Oktoberfestes Gedanken gemacht? Wie auch bei anderen derartigen Festen dieser Art stand mit Sicherheit nicht der Gedanke an den Kommerz im Vordergrund.
Ursprünglich gab es auf dem Oktoberfest gar keinen Bierausschank. Das kam erst relativ spät. Die Münchner interessieren sich vergleichsweise wenig für das Bier auf dem Oktoberfest. Das waren früher die Landwirte, die erst das Landwirtschaftsfest und danach am Abend die Wies'n besucht hatten, die damit anfingen, ihre Masskrugleistung zu vergleichen. Später waren es dann die Touristen und vor einigen Jahrzehnten kam der Brauch auf, zu Wies'nzeiten die Firmenzentralen der ansässigen Unternehmen auf das Oktoberfest zu verlagern.

Münchner, die Interesse an Bierzeltkultur haben, gehen im März .... (fast hätte ich unser Geheimnis verraten).

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Hagbard_Celine235 15.09.2017, 06:38
82. Gesamterlebnis

Für mich wäre das Oktoberfest nix, dennoch kann ich verstehen, dass Leute da Bock drauf haben. Die Zahlen dann über die BierpPreise ein Gesamtergebnis. So gesehen ist der Durchschnittspreis wahrscheinlich irgendwo bei 20€-40€, je nach Konsum, also vergleichbar eines Konzertbesuch, einmal Essen gehen oder ins 3D-Kino. So what? Der Liter Bier könnte auch 15€ kosten und es wäre imo völlig ok, oder?!

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el__cid 15.09.2017, 06:39
83. Die Krüge sind doch maximal zu 2 Dritteln gefüllt

Das kann man auf jedem Video vom Oktoberfest deutlich sehen. Gegen diesen Betrug geht aber niemand vor.

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Flying Rain 15.09.2017, 06:47
84. Wenn man

Wenn man bedenkt was für eine Goldgrube schon kleinere Volksfeste (wie etwa Rosenheim) für die Festwirte sind möchte ich bei den Preisen am Oktoberfest gar nicht daran denken was dort eingenommen wird. Wenn man bedenkt dass ein Hähnchen im Einkauf um die 1,5-2€ kosten und am Oktoberfest ein halbes Hänchen schon gut auf die 10€ zuwandert (oder kostet es dort schon mehr? Ich weisnes nicht weil ich mir eigentlich nur einmal in Jahr dort im Agustiner Zelt eine Maß gönne...) kann man sich den Rest denken. Die Bierpreise sind m.W. ja Sache der Brauereien.
Naja wiendem auch sei. Wenn sich Leute finden die das Zahlen dann ist das in Ordnung und jeder kann für sich entscheiden ob es ihm das Wert ist wenn man bedenkt wieviele andere Volksfeste es gibt die kleiner und "originaler" sind. Den Trachtenfasching in München sehe ich mir einmal an und das war es.

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Flying Rain 15.09.2017, 06:54
85. @Aberlour

Das Bier ist sogar zumeist nem zacken Stärker und bei den Volksfesten auf denen ich gearbeitet habe bleibt da nicht der geringste Spülrest im Maßkrug ;) wie gut befüllt wird ist aber natürlich eine andere Sache....

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klima66 15.09.2017, 07:09
86. Bierpreis

Zitat von Newspeak
In der tschechischen Republik bezahle ich 15 Kronen fuer die 0.5l Dose Staropramen, das sind 1.14 Euro pro Liter. DAS ist billig.
Da stimmt was nicht - 15 Kronen sind knapp 0,6 Euro.
Aber etwa ein 1 Euro fürs Bier sollte in CZ passen.
Nördlich des Weißwurst-Äquators, kann man auf einem Keller oder in einem Biergarten übrigens auch für 4 Euro eine Maß bekommen.
Für 11 Euro ist das Essen dann auch schon mit drin.

Jeder hat die Wahl, und wenn die Maß 20 Euro kostet wird immer noch gesoffen und dabei über hohe Steuern, das niedrige Kindergeld, die hohen Benzinpreise geschimpft.

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ansv 15.09.2017, 07:24
87.

Zitat von wernerz
Haben Sie sich eventuell schon mal Gedanken über den ursprünglichen Sinn einer Veranstaltung wie z. B. des Münchner Oktoberfestes Gedanken gemacht? Wie auch bei anderen derartigen Festen dieser Art stand mit Sicherheit nicht der Gedanke an den Kommerz im Vordergrund.
Wissen Sie wie lange _das_ her ist?

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Garda 15.09.2017, 07:29
88. Der gstandene Münchner...

Zitat von wernerz
Natürlich können die Wirte verlangen, soviel sie wollen. Solange der "gstandene Münchner" das mit sich machen lässt, wären sie blöd, sich anders zu verhalten. Übrigens: welches "Ausland" meinen Sie denn? Skandinavien oder USA oder den Kongo z. B.?
... ist doch nicht die Zielgruppe! Schon eher die Italiener und jede Menge Leute aus Übersee.
Wenn hier von Plörre geschwafelt wird, dann möge man sich doch über den Alkoholgehalt informieren. Mir persönlich ist das Märzen zu stark und bevorzuge ein Augustiner im Hirschgarten. in den Biergärten sind die Preise in der Relation genauso teuer (Selbstbedienung, nicht immer Musik, kein Zelt, keine hohen Steuern, weniger Leute).
Wer einsam und selig zu Hause sein Supermarkt-Bier günstig genießt, dem ist auch nicht zu helfen.
Und wie schon ein Vorredner richtig bemerkte, ein Kaffee im Florian (S. Marco) ist immer seinen Preis wert! Wo sonst hat man dieses Ambiente, und beim Oktoberfest ist es nicht viel anders.
PS: Gehe dort seit über 10 Jahren nicht mehr hin, nicht wegen den Bierpreisen, es ist mir schlichtweg zu voll, und das nervt mich.

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biesi61 15.09.2017, 07:41
89. Da jeder Gast beim Bezahlen aufrundet,

die allermeisten noch ein Trinkgeld obendrauf legen und kein einziges Glas auch nur annähernd bis zum Eichstrich gefüllt wird, liegt der reale Bierpreis über 15 €/l.

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