Forum: Wirtschaft
Fotoreportage über Steueroasen: Ducati unter Palmen
Paolo Woods & Gabriele Galimberti/ INSTITUTE

32 Billionen Dollar lagern in den Steueroasen dieser Welt. Die Fotografen Paolo Woods und Gabriele Galimberti bereisten sie zwei Jahre lang - und dokumentierten seltsam freudlosen Überfluss. Eine Fotoreportage.

Seite 6 von 10
happy2010 31.07.2015, 22:50
50.

Zitat von RRoger
Na da wurde doch tatsächlich die Weltnummer 8 der Steueroasen "vergessen" - Deutschland, ein Eldorado für Geldwäscher (OECD). Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
Sie sollten Sich etwas genauer mit der Materie beschäftigen

Eine Steueroase zeichnet sich dadurch aus, dass

A: Entweder Einkunftsarten nicht oder fast nciht besteuert werden
(Bsp Lizenzeinnahmen, Zinseinnahmen....)

B: Vor allem Gewinne, die IM AUSLAND erzielt werden, nicht oder nur marginal besteuert werden

Beides ist in Deutschland NICHT der Fall

Deutschland ist nicht als Steueroase am Pranger sondern IM SCHATTENFINANZINDEX, weil es zum Bsp KEINE zentralen Eignerregister gibt

Das sind ganz andere Dimensionen und Schadvorhaben

Beitrag melden Antworten / Zitieren
happy2010 31.07.2015, 22:53
51.

Zitat von bombobabier
Man kann den Superreichen nicht vorwerfen, dass sie legale Steuervermeidung nutzen. Das würde jeder andere auch tun. Auf die Anklagebank (und hinter Gitter) gehören Politiker und Staasführungen, die solche Steuerparadiese für Großverdiener errichten - natürlich nicht ohne eigenen Nutzen. Leider haben sich die Politiker und Parlamentarier in aller Welt per Gesetz selbst grundsätzlich schon exkulpiert.
Es ist doch schon seltsam dass die Geschichte zeigt, dass territorial begrenze Gebilde (Staaten) gegen nicht begrenzte Unternehmer KEINE CHANCE haben

Und es ist bezeichnend, das vor allem die Steueroasen am lautesten schreien, es wäre doch die Schuld der Pöhsen Politiker

Frage: Worin liegt die Schuld Deutschlands, wenn Lux 2% Steuern gewährt, oder die Schweiz 80% Discont auf 6% Bundeststeuer gibt

Beitrag melden Antworten / Zitieren
festus 31.07.2015, 22:53
52. Da ist sie wieder die

typisch deutsche Neiddebatte der Unterschicht, welche Aldi und Co reich machten und dabei billigend in Kauf nahmen, dass die Heimischen Händler alle auf der Stecke blieben, weil sie ein paar Pfennige teurer waren.
Nun ziehen sie über sie her obwohl, diese nur machen, was sie selbts auch machen würden, falls sie es können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ismir Uebel 31.07.2015, 23:47
53. Na, funktioniert die Konditionierung noch?

"Alphas arbeiten viel härter als wir, weil sie so schrecklich clever sind. Ich bin wirklich froh, daß ich kein Alpha bin..."

Die armen Millionäre. Denen geht es ja so schlecht. Da können wir froh sein, daß wir nicht so reicht sind. Es muß echt eine Last sein, soviel Geld zu haben.

So, und jetzt geht alle brav euer Soma schlucken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
writing-angel 01.08.2015, 00:36
54. Wer ist reich, wer ist arm?

Arm ist wahrlich der, der ständig mehr haben muss, um die Illusion des Glücks vom Reichtum durch materiellen Besitz aufrecht erhalten zu können.
Wirklich reich ist der, der nichts weiter braucht, um glücklich zu sein.
Glücklich zu sein ist ein Bewusstseinszustand des inneren Selbstgewahrseins, dessen Charakteristikum es ist, von keinem Besitz in der äußeren Welt abhängig zu sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dunnhaupt 01.08.2015, 02:05
55. Das ist der Grund

...weshalb die Deutschen auf finanziellem Gebiet als ganz besonders bescheuert gelten. Niemand bei uns unterrichtet "Finanzdienstleistungen". In unserem antiquierten Gymnsialsystem mussten wir Gedichte auswendig lernen, wussten aber beim Abitur nicht, was eine Hypothek ist. Sowas rächt sich im Leben. Wir konnten zwar auf lateinisch sagen: Non schola sed vitae discimus (Wir lernen nicht für die Schule, sondern fürs Leben). Wir taten es aber nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RamaV 01.08.2015, 02:16
56. Halten wir mal fest....

...jeder souveräne Staat hat das Recht, seinen Steuersatz selbst festzulegen. Somit ist die Forderung "Steueroasen abzuschaffen" schlicht unsinnig.
Die Schere zwischen einer relative kleinen reichen Oberschicht und einer armen Unterschicht ist in unserem politischen und sozialem System begründet und sicher nicht auf "Steueroasen" beschränkt.
Der Fall von Panama in diesem Bericht ist nicht ohne Ironie. David Cameron hat sich am Mittwoch in Singapur vor die Presse gestellt um zu verkünden, daß GB "...strenger gegen Geldwäsche im britischen und speziell Londoner Immobilienmarkt vorgehen wird" Leerstehende Luxushochhäuser sind ein Problem von London über Dubai, Melbourne, Bangkok bis zur USA und damit sicher kein spezifisches "Steueroasen Problem"
Übrigens sind die sozialen Standards in Singapur oder Holland weit höher als in den meisten anderen Ländern der Welt.
Ob man aber dann da Leben möchte, kann zum Glück jeder noch für sich alleine entscheiden....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
devilsown 01.08.2015, 02:23
57. überwiegend Selfmade

Zitat von fitzefatz
Man darf IMHO ruhig "neidisch" sein ob dieses krassen Überflusses, weil es schlicht und ergreifend zu keiner besseren Gesellschaft führt und dieser Reichtum auch selteeenst in irgendeiner Relation zur eigenen Leistung dieser Personen steht...
Ein Großteil der Personen, die ihre Gelder über Steueroasen verwalten, haben nicht nennenswert geerbt, sondern das Vermögen selbst aufgebaut, von daher kann man schon von "eigener Leistung" sprechen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dom77 01.08.2015, 08:14
58.

Damit wird der Michel seit je her weich gekocht. Er könnte all sein Lohn gegen ein Staatliches Taschengeld eintauschen und erst dann merken, wie er angelogen wurde...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karljosef 01.08.2015, 08:33
59. Grüße an das sogenannte christliche Abendland,

in dem die Reichen sich in keinster Weise um die Armut, Krankheit, Rente, Arbeitslosigkeit usw. kümmern brauchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 10