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Fragwürdiger Job: Ex-Bahn-Chef Grube berät Stuttgart-21-Tunnelbauer
AFP

Der ehemalige Bahnchef Rüdiger Grube arbeitet nach SPIEGEL-Informationen für eine Firma, die unter seiner Ägide einst Millionenaufträge bekam. Eine bemerkenswerte Liaison.

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rainer_daeschler 23.03.2018, 16:25
1. "Ehrbarer hanseatische Kaufmann“

Wer keine Skrupel hat, ist klar im Vorteil, finanziell auf jeden Fall.

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zerberus9333 23.03.2018, 16:34
2. Aha mal wieder

was ist daran bemerkenswert ?? Solche Vorgänge sind in Deutschland mittlerweile üblich.
Mehr gibts es da nicht mehr zu sagen außer man ändert da System grundlegend.

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thomasco 23.03.2018, 16:44
3.

Wie gehabt die deutsche Geld Demokratie, das es bei Grube so schnell ist doch erstaunlich, die Handelnden Geld sammler werden immer unverschämter, aber sie denken sicher sie haben es sich verdient. und bestimmt gibt es kein Gesetz auf dessen Basis mna Grube anklagen kann.

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genugistgenug 23.03.2018, 16:51
4. Alternative wäre Hartz IV, oder?

Mal überlegen: in einem normalen Unternehmen hätte man spätestens jetzt die Revision losgejagt und geprüft, welche Summen an Herenknecht gingen - verglichen mit anderen Projekten und gleich mal pauschal nachgefragt - "höflich und bestimmt" natürlich!
.Als Steuerzahler würde ich gerne wissen, wie viel Geld an Herrenknecht ging und davon die üblichen 10% Schmiermittel annehmen.

PS Wie teuer sind eigentlich die Herrenknecht Tunnelbohrmaschinen ohne Schmiermittel? Von der Qualität ganz zu schweigen, denn wer so an der Presseabteilung spart, spart sicher auch anderswo.

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oberhofer 23.03.2018, 16:52
5. I am from Austria

Ist der Ruf erst ruiniert lebt sich weiter ungeniert!
Solche Vorgänge sind in Österreich üblich, aber in Deutschland - sehr verwunderlich. ;-)

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johann.schmieder 23.03.2018, 17:05
6. Sachlich richtig????????

Herrenknecht baut keine Tunnel sondern stellt Bohrmaschinen her, mit denen dann Bauunternehmungen Tunnel herstellen. Er ist daher weder ein Tunnelbauer, wie im Artikel behauptet, noch hat er im Regelfall ein Vertragsverhältnis mit dem Auftraggeber der Baumaßnahme.
Sollte sich das im Fall von Stuttgart 21 ebenso verhalten, wäre Ihr Artikel unrichtig und Ihre Schlussfolgerungen wären polemisch. Frage an die Redaktion: ist das so?

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dasfred 23.03.2018, 17:11
7. Nicht gleich das schlimmste vermuten

Herr Grube versucht nun sicher, auf Auftragnehmer Seite die horrenden Kosten zu minimieren, da er ja bei der Bahn keine Möglichkeit hatte, die vor Jahren im Schlichtungsgespräch versprochenen Höchstpreise einzuhalten. Immer haben ihm Untergebene aufgefordert, noch mehr Kohle rauszuwerfen aber nun kann er dem neuen Arbeitgeber ins Gewissen reden, damit sie der Bahn zeigen, wie man preiswerter bohren kann.

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archi47 23.03.2018, 17:30
8. na klar

und solche Tunnelbohrmaschinen hat jede Baufirma auf dem Hof stehen und die Expertise dazu auch.
Höchst elegant von dem hartnäckig an S21 festhaltenden Grube bei dem fur seinen Auftragnehmer unvermeidlichen Subunternehmer anzuheuern, finden Sie nicht?
Und - vor allem, es führt oberflächlich betrachtet keine Haftungskausalität zu dem steuergeldverzehrenden Veranlasser in der Bahnführung und den Sub seines Auftragnehmers.
Es sei denn man legt das anders, also nicht nur oberflächlich kausal aus ...

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biesi61 23.03.2018, 17:36
9. Jetzt wird klar,

warum Stuttgart 21 trotz ganz offensichtlichen groben Unsinns, deutlicher Verschlechterung der Verkehrskapazität, unkalkulierbaren technischer Risiken und horrender Kosten gegen die Bewohner Stuttgarts durchgeprügelt werden musste!

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