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Franken-Freigabe: Schweizer Arbeitgeber wollen Löhne senken
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Die Schweizer Wirtschaft steht nach der überraschenden Franken-Freigabe unter Schock - hat jedoch schon eine Idee, die Währungsstärke auszugleichen: mit niedrigeren Löhnen und längeren Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter.

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spitzaufknoof 18.01.2015, 19:18
160. Abstimmung

Ob die Regierung dieses auch per Volksabstimmung entscheiden lässt?
Wäre ja konsequent.

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Paul-Merlin 18.01.2015, 19:18
161. Die schweizer Arbeitnehmer werden hoffentlich

nicht so blöd sein wie der deutsche Michel und dieser Idee ihrer Arbeitgeber folgen. Die Löhne senken bei gleichbleibenden Lebenshaltungskosten bedeutet zwangläufig eine drastische Reduzierung des Lebensstandards, während die Arbeitgeberseite die Vorteile der Aufwertung, nämlich die drastische Senkung der Kosten für Importgüter (vor allem Rohstoffe), aber auch die der ins Endprodukt einfließenden verbilligten Vorprodukte, einseitig einstreicht.

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dennis x 18.01.2015, 19:19
162.

Einfach den Schäuble als Finanzberater engagieren, dann wird das schon. Mehr arbeiten für weniger Lohn? Passt schon, betrifft ja nur das ohnehin lästige Packvolk.

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Blindleistungsträger 18.01.2015, 19:20
163. Spekulanten

Zitat von hmutt
2. Bevor jetzt wieder die Anti-Eurospinner anfangen, nicht der Euro verliert hier an Wert, nicht der Franken gewinnt an Wert. Es sind die Spekulanten, die mit den Kursen und den Volkswirtschaften wieder ihre schmutzigen Spiele spielen. Das Ergebnis sind Kurse, die mit der Stärke der Volkswirtschaft nicht viel zu tun haben. Dagegen sollte man vorgehen, aber dann geht wieder das Geschreie von Regulationswut usw. los. ---
Die Flucht der Leute in den sicheren Franken-Hafen war ja der Grund für das Erstarken des Franken und der Kursfixierung durch die SNB.

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LauschenIstTerror 18.01.2015, 19:26
164. Nicht mit diesem Pack

Zitat von klyton68
D a s h e i ß t j e t z t , d a ß d i e M e h r h e i t v o n d e n S c h w e i z e r n j e t z t m e h r a r b e i t e n m u s s , u m d e n L e b e n s s t a n d a r d z u h a l t e n. Willkommen in Europa ! Die fetten Jahre auch dort vorbei ? Das Kapital zeigt sein Gesicht und toleriert auch Sonder vergünstigungen nicht mehr ? Tun wir uns zusammen ? Wir sind die demokratische Mehrheit!
Solange hier diese Mentalität herrscht, daß jeder hämisch grinst wenn jemandem dem es auch nur gerinfügig besser geht etwas weggenommen wird, wird sich hier nichts ändern. Solange das Kapital es weiterhin schafft, daß Harz 4'ler auf Asylanten treten, Arbeitslose auf Asylanten, Arbeitnehmer auf Arbeitslose, Kleinunternehmer auf Arbeitnehmer und Mittelständler auf Kleinunternehmer, solange wird auch weiterhin kein Multinationaler Konzern hier in Deutschland auch nur eine Müde Mark an Steuern bezahlen. Pegida ist doch das beste Zeichen, für so einen Schwachsinn gehen die Leute auf die Straßen, die meisten natürlich aus Abstiegs-Angst. Ihr kämpft gerade gegen die falschen, die Sitzen viel, viel weiter oben und Lachen sich gerade darüber kaputt wie gut ihr Plan funktioniert. Die demokratische Mehrheit ist doch viel zu dumm um das zu kapieren.

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brux 18.01.2015, 19:26
165. -----------

Das ist schon ironisch: Weil die Griechen und Italiener ihre Staaten nicht auf Vordermann bringen wollen, müssen die ehrlichen und fleissigen Schweizer Verluste hinnehmen.

Die EZB macht den Euro zur Leichtwährung, weil einige mit einer starken Währung nicht zurecht kommen. Als Schweizer wäre ich jetzt richtig sauer.

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caronaborealis 18.01.2015, 19:26
166. Das musste ja so kommen.

Löhne kürzen und mehr arbeiten. Lächerlich. Da wird natürlich viel Käse geredet und Vorschläge aufgetischt, welche auch Käse sind. Aber gemach. So wird es nicht kommen. Alles wird sich auf einem für alle akzeptablen Niveau einpendeln. Die exportorientierten Unternehmen kaufen ja schliesslich ihre Rohprodukte auch günstiger ein im Ausland, sie sollen diesen Gewinn nehmen um ihre Erzeugnisse billiger zu machen und schon können alle mit dieser Situation bestens leben.

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zauselfritz 18.01.2015, 19:28
167.

Zitat von MoorGraf
ja klar, wenn die Löhne der armen Schweizer, die höchstens beim Doppelten der Deutschen liegen, gekürzt werden, ist das natürlich ein Beitrag, um die Schere noch weiter auseinandergehen zu lassen, oder? Umgekehrt fand ich, dass die Schweizer mit ihrem unbegrenzten Gelddrucken (die haben das "Aufkaufen von Devisen zur Stützung des Franken" genannt) sich ziemlich unfaire Wettbewerbsvorteile gesichert haben, aber wahrscheinlich sehe ich die Welt genauso einseitig, wie jeder andere eben nur das sieht, was er schon immer gesehen hat...
Achtung Halbwissen! Ich greife mal korrigierend ein:

Nein, Die Löhne in der Schweiz sind nicht doppelt so hoch wie in Deutschland.

Ja, die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind aber grob um denselben Betrag höher wie die Löhne und obwohl die Steuern niedriger sind, sind die Lohnkosten höher da die Schweizer mit einem funktionierenden System für Alters- und Arbeitslosenversorgung gesegnet sind - ganz im Gegensatz zu Deutschland. Vom alles andere als billigen aber ebenfalls fair für *ALLE GLEICH* funktionierenden Krankenkassensystem ganz zu schweigen.

Die Schweizer erkaufen sich diesen "Luxus" teuer, es ist deshalb monetär gesehen nicht das Arbeitnehmerschlaraffenland wie manch halbwissender von Ausserhalb zu wissen glaubt. Dieser "Schlaraffenstatus" gilt aber in anderen Bereichen...

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DCSUI 18.01.2015, 19:28
168.

Zitat von Justitia
Dieser Beitrag ist ja an Komik nicht zu überbieten. Sich selbst in einer Art beweihräuchern, wie dies keiner der deutschen Foristen geschafft hat und dann im gleichen Atemzug anderen Selbstüberschätzung vorwerfen. Weshalb die Schweizer Wirtschaft die "internationalste und innovativste Europas" sein soll, ist wohl Ihr Geheimnis? Falls Sie dies an der Anzahl der Patentanmeldungen messen wollen, dann ist die Schweiz dies ganz bestimmt nicht, denn sie liegt um einge Faktoren hinter anderen Ländern. Dabei zeigt auch die Aufgabe des Mindestkurses, dass die SNB gegen die Geldpolitik der EZB letztendlich machtlos ist. Die SNB ist an die Grenze ihrer Eingriffsmöglichkeiten gelangt und wird nun einen hohen Frankenkurs auf längere Zeit hinnehmen müssen. Je nachdem auf welchen Niveau sich der Kurs einstellen wird, wird dies in der Schweiz Arbeitsplätze kosten.
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/patentanmeldungen-als-zeichen-der-wettbewerbsfaehigkeit-1.16398015

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kpfeilst 18.01.2015, 19:33
169. An Schümli...

es könnte auch sein Sie irren sich gewaltig Herr Schümli.

1. Die Durchschnittseinkommen 2014 in Deutschland waren 31089.- Euro, siehe http://de.statista.com/themen/293/durchschnittseinkommen/

2. ist die Schweiz keine Insel

3. Füllen die sogenannten deutschen Wirtschaftflüchtlinge wichtige Lücken in ihrem Arbeitsmarkt. Denken Sie nur daran die Deutschen wäre morgen weg und Sie kämen in ein Schweizer Hospital als Nofall. Vermutlcih würde man sie direkt über die Grenze transportiren/abschieben müssen.

4. Eine weitere Schweizer Mär ziehe ich Ihnen versorglich, nämlich der EU Verkehr würde die Schweiz ungebührlich belasten. Falls Sie das nicht glauben machen sie mal Urlaub im mittleren Rheintal (zwischen Koblenz und Bingen) und denken Sie daran dass dort jeder 3. rattertende Güterzug ihr Land schönen Land mit Güter versorgt, denn andernfalls könnten Sie ihre Schweizerfranken als über der Butter und dem Käseaufstrich (Getreide für Brot hätten Sie zu wenig) essen.

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