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Franken-Freigabe: Schweizer Industrie auf Schrumpfkurs
REUTERS

Der starke Franken macht der Schweizer Industrie schwer zu schaffen. Der sogenannte Einkaufsmanagerindex ist im Januar drastisch eingebrochen. Der aktuelle Wert deutet auf eine schrumpfende Produktion hin.

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hevopi 02.02.2015, 13:03
1. Es ist eben

nicht mehr so leicht, Schwarzgelder und Steuerfluchtgelder zu verwalten. Die Schweiz war doch immer ein Geldbunker für Kriminelle, vielleicht ändert sich ja doch ein wenig, was natürlich Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation hat. Das Argument der gestiegenen Urlaubskosten ist sicher richtig, aber die Industrie der Schweiz hatte noch nie eine große Bedeutung.

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KJB 02.02.2015, 13:30
2. Industrie Bedeutungslos?

Also die Schweizer Industrie ist sicherlich nicht Bedeutungslos sondern hat sich vielmehr auf Hochtechnologie spezialisiert wie z.b. die Entwicklung und Herstellung von hochmodernen Röntgengeräten oder Spezialteile für die Automobilindustrie. Die Schweiz als reinen Dienstleistungssektor abzustempeln zeugt schon von Unwissenheit.

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gracie 02.02.2015, 13:35
3.

Zitat von hevopi
nicht mehr so leicht, Schwarzgelder und Steuerfluchtgelder zu verwalten. Die Schweiz war doch immer ein Geldbunker für Kriminelle, vielleicht ändert sich ja doch ein wenig, was natürlich Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation hat. Das Argument der gestiegenen Urlaubskosten ist sicher richtig, aber die Industrie der Schweiz hatte noch nie eine große Bedeutung.
Noch einmal für die die es immer noch nicht verstanden haben.

Die Schweiz ist schon lange kein Steuerparadies mehr, viel interessanter sind andere Standorte die man in ruhe lässt. Einige befinden sich sogar mitten in der EU.

Die Schweiz ist das innovativste Land der Welt und bei weitem viel offener als Deutschalnd es ist. Mit ausnahme von Orten wie Hamburg, München und sonstiges.

Dieses winzige Land hat sehr viel mehr zu bieten als Uhren und Schokolade. Bitte nachschauen.

Also bitte mit dieser völlig überholten Leier endlich aufhören.

Aussderm, wer kann der bunkert. Ausnahmslos.
Schwingt da nicht irgendwie Neid mit ?

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hans.beimler 02.02.2015, 13:35
4. Schönes Beispiel dafür,

was Deutschland bevorstünde, wenn wir den Euro verlassen würden. Auch zeigt es, warum wir solche Staaten wie Griechenland unbedingt im Euro halten wollen. Es ist fast unbezahlbar, wenn die eigene Währung unter ihren eigentlichen Wert gedrückt wird, da brummt die Wirtschaft! Schäuble hat bestimmt Tränen gelacht, als die Schweiz ihre Euro-Bindung aufgehoben hat.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich bin gegen den Euro in der jetzigen Form, weil einziger Nutznießer Deutschland ist. Macht uns nicht gerade beliebt im Ausland. Aber wenn die anderen Euro-Mitglieder einfach zu dämlich sind, was soll's. Griechenland hat das doch schon längst erkannt und stellt immer neue rotzige Forderungen, sie sitzen eben an einem ziemlich langen Hebel.

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siegerländer79 02.02.2015, 13:37
5. Die, die sich freuen können.

Diejenigen, die ihre Euros oder US Dollar umgetauscht in Franken in der Schweiz angelegt hatten, können sich doch auf einen riesigen Gewinn freuen. Vielleicht sollte man etwas an dem Bankgeheimnis ändern. Würde evtl ne Kapitalflucht auslösen, und schwups, der Franken sinkt im Wert und die Wirtschaft ist gerettet.

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MartinS. 02.02.2015, 13:38
6. ...

Oha... "die Industrie der Schweiz hatte noch nie eine große Bedeutung"?

Ach du liebe Güte - da schlägt vielleicht das eine oder andere Vorurteil einen Salto, aber so ganz entspricht dies nicht den realen Verhältnissen.
Die Schweiz ist in der Tat eine Industrienation und muss sich selbst vor unserer Deutschen Industriequote nicht verstecken.

Ganz grob finden sie es beispielsweise hier:
http://www.bern.diplo.de/contentblob/3286438/Daten/1611039/Download_GTAI_Bericht_Schweiz.pdf

Oder eben auch bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_der_Schweiz

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lock_vogell 02.02.2015, 13:39
7. oh doch...

... die industrie hat einen großen einfluss auf den schweizer wohlstand... fast alle edel uhren kommen aus der schweiz, ebenso gibt es sehr viele pharma und chemiekonzerne in der schweiz, für die wird ein ungünstiger wechselkurs sicher auch nicht von vorteil sein.

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whostalking 02.02.2015, 13:39
8. Aha

Zitat von hevopi
nicht mehr so leicht, Schwarzgelder und Steuerfluchtgelder zu verwalten. Die Schweiz war doch immer ein Geldbunker für Kriminelle, vielleicht ändert sich ja doch ein wenig, was natürlich Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation hat. Das Argument der gestiegenen Urlaubskosten ist sicher richtig, aber die Industrie der Schweiz hatte noch nie eine große Bedeutung.
Der gesamte Bankensektor hatte 2011 einen Anteil von 6,2% am BIP; für das Private Banking (also jenes, was Sie als Geldbunkern bezeichnen) ist er also noch geringer. Schwargelder sind doch schon seit mindestens 10 Jahren längst in Singapur, Jersey oder Delaware.

Was das Waschen von Schwarzgeld angeht (insbesondere für die ital. Mafia), da wurde insbesondere Deutschland von der OECD wegen seiner laschen Kontrollen schon mehrmals verwarnt.

Die Aussage, dass Unternehmen wie Nestle, Roche oder ABB npch nie eine große Bedeutung hatten ist ja wohl auch nicht ganz ernst zu nehmen, oder?

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Margot 357 02.02.2015, 13:40
9. Sie sind vor mehr als 30 Jahren stehen gebleiben!

Zitat von hevopi
nicht mehr so leicht, Schwarzgelder und Steuerfluchtgelder zu verwalten. Die Schweiz war doch immer ein Geldbunker für Kriminelle, vielleicht ändert sich ja doch ein wenig, was natürlich Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation hat. Das Argument der gestiegenen Urlaubskosten ist sicher richtig, aber die Industrie der Schweiz hatte noch nie eine große Bedeutung.
Seit Marco wird kein Geld von Kriminellen gebunkert. Die Banken und Versicherungen tragen je nach Berechnung max. 10% zum BIP bei. Schauen Sie sich mal die Unternehmen im SMI / SPI an! Von der CH Industrie haben Sie keine Ahnung. Nicht umsonst ist die CH seit Jahren die innovativste Wirtschaft weltweit. Der wirtschaftliche Erfolg von Baden Württemberg hängt direkt davon ab. Wenn es in der CH rumpelt, dann wird das garantiert dort Auswirkungen haben.

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