Forum: Wirtschaft
Frankiervorschriften der Post: Willkommen in der Markenwelt!
DPA

Wann wird aus einer Büchersendung mit Widmung ein Brief? Und wieviel Porto gehört auf eine Wagner-Partitur? Was für Rekruten die Nachtmärsche mit Gepäck, das sind für Bürokräfte die Frankiervorschriften der Deutschen Post: Bewährungsproben.

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a24 09.07.2013, 09:43
10.

Zitat von heavenstown
Jedes Land / Postverwaltung hat seine Vorschriften die aus einer gewissen Kalkulation kommen. Sicher, man könnte es einfacher machen, dann werden sich aber mit Sicherheit die Portogebühren erhöhen und dann wird wieder kritisiert...
Solch umständlich Regeln kann man sich nur erlauben wenn man ein Quasi-Monopol inne hat. Im freien Wettbewerb würde man eine Mischkalkulation vornehmen - was z.B. bei den Paketdiensten der Fall ist.

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bewarzer-fan 09.07.2013, 09:44
11. Frankieren mit SYSTEM

Auch die Deutsche Post AG kann niemandem vorschreiben, wie VIELE Briefmarken man verwenden darf - und DAS ist ihr Stolperstein!
Ich versende recht viele Warensendungen (1,90 EUR). Aber es gibt mW keine 1,90-EUR-Marke, jedenfalls nicht in meinem kleinen Postlädchen nebenan.
Irgendwann hatte ich die beiden Marken (1,-- und 0,90 EUR) mal nicht zur Hand und musste den Wert weiter verhackstückeln in 4x 0,45 + 2x 0,05 EUR, also 6 Marken - und siehe da: zwei der Marken wurden nicht abgestempelt, als der Brief beim Empfänger ankam.
Honi soit qui mal y pense :-)
Selbstverständlich dürfen nicht abgestempelte, aber für den Brieftransport verwendete Marken nicht ein zweites Mal genutzt werden...

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hartungp 09.07.2013, 09:44
12. Ja, wo ist das Problem?

Die Post bietet einen Abhol- und Frankierservice. Lassen Sie doch einfach Ihre Post von der Post erledigen. Oder: Kaufen Sie sich eine Frankiermaschine, die wiegt das Postgut, kann die Größe und die Dicke erkennen und berechnet automatisch das Porto.

Noch Fragen? Dann rufen sie hier einfach mal an:
http://www.deutschepost.de/de/service1.html

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coloneltw 09.07.2013, 09:49
13. Die gute Post

Vorschriften ja aber nicht zu diesem Preis und damit meine ich nicht das Porto. meine Begegnung mit der 3. Art ist auch bezeichnend. Internetbestellung soll Retour gehen. Firma schickt frankierten Umschlag. Ich packe das Buch rein und gebe es direkt in der Filiale einem Postmitarbeiter. 1 Woche später ist das Päckchen wieder bei mir. Ich mache es auf (es war nicht abgestempelt) und da war meine Retoure. Warum habe ich es zurück bekommen? Ich nehme einen neuen gepolsterten umschlag fülle ihn aus und gebe ihn bei der Post ab als Büchersendung. Die Post meint sie muss da reinsehen können. Da es zugeklebt war ging das nicht. Also 1€ mehr. Ok um Streit zu vermeiden auch wenn ich nie was hätte bezahlen müssen für die Retoure aber der 1. versuch erfolgte auch mit verschlossenem Umschlag. Ich bezahle - SIE klebt die Marken drauf und eine Woche später - wieder bei mir. Die Post meint es fehlt Porto. Da war keine Marke drauf!!! Dann reichte es mir. ich nahm den Originalumschlag, packte die Sendung dort rein, verklebte sie und entfernte den Absender. Die Firma bekam noch einen Brief in der ich mitteilte warum die Retoure so lange dauerte. Leider hebe ich nicht jeden Kassenbon über 3-4€ auf zudem hätte der auch nur bewiesen das ich eine Marke nicht DIESE Marke gekauft habe. Auch ne Art Geld zu machen wenn die eigenen Mitarbeiter inkompetent sind. Zudem dürfte am Stempel klar sein, dass das Paket aus einer Filiale kam. Wie kann was unfrankiertes die Filiale verlassen? Aber was solls die anderen sind auch nicht besser

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thomas_gr 09.07.2013, 09:49
14. optional

Warum muss hier eine fiktive Agnes herhalten? War das Dummerchen auch noch blond damit das Klischee funktioniert?

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zensorsliebling 09.07.2013, 09:59
15. 20€ Sperrgutzuschlag, wenn....

das Versandstück nicht quaderförmig ist und die Außenhülle nicht aus Packpapier oder Pappe besteht. Und das bei einem gewichtsbezogenen Porto von 6,90€.

Hermes war's egal. Da zählte nur das Gewicht. Und billiger war's auch noch.

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mebschmw 09.07.2013, 09:59
16. Zum Glück haben die

Also ich bin ganz froh, dass die Post nicht das Porto "vereinfacht", wie dies hier wohl indirekt gewünscht wird. In der Praxis wären "Vereinfachungen" nämlich einfach nur Preiserhöhungen, wenn Ausnahmen abgeschafft würden.

Diese Ausnahmetatbestände sind aber das Einzige, was die Post noch attraktiv macht. Ohne Warensendung, Büchersendung und Maxibrief International wäre ich nämlich längst kein Postkunde mehr.

Die wirklich einzige Vereinfachung, die sinnvoll wäre, wäre die vollständige Anschaffung des Päckchens. Ein unversichertes Paket ohne Sendungsverfolgung zum Preis von Paketen bei der Konkurrenz (dort mit Versicherung und Sendungsverfolgung) ist eine echt beschissene Leistung! Und dass DHL das besser kann, zeigt die Kooperation mit eBay, über deren System auch 2kg DHL-Paket zu 4,80 Euro buchbar sind. Nur in den Filialen bekomt man das nicht und statt dessen diese blöden Päckchen angeboten.

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lollopa1 09.07.2013, 10:00
17. nettes erlebnis gehabt;-)

Bei ebay eine Jeans verkauft, ab in den DIN A4 Umschlag und als Warensendung verschicken. Die nette Junge Dame nahm den Umschlag an, holte aus irgendeinem Fach eine genormte Standart-Briefkasten-Schablone, hielt den Umschlag davor und meinte:" Geht nicht rein, müssen Sie als Päckchen schicken!" Habe dann selber den Umschlag in die hand genommen und mit den ernormen Druck von 0,1gr/cm² den Umschlag durchgedrückt und er fiel an auf den Boden. Auf meinen Kommentar:"Passt doch!" kamen nur große Augen und ein offener Mund zurück;-)

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HerStephness 09.07.2013, 10:00
18. Wenn ich das schon wieder lese ...

... wie sich hier der ein oder andere schön regelkonform aufregt. Wo das Problem ist, sich an die Regeln zu halten fragt Ihr? Ganz einfach: Weil es Schwachsinnsregeln sind, herrgottnochmal. Das wissen aber nur solche, die ein einziges mal versucht haben eine mehr als 3 gleiche Briefe/Päckchen/pakete umfassende Sendung zu verschicken und nur knapp dem Protestsuizid vor dem Postamt entronnen sind.

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martin-kö 09.07.2013, 10:07
19. Martin-Kö

Früher konnte man so schön Drucksachen bei der Post schicken, heute geht das nur, wenn man 250 Briefe für die ersten beiden Ziffern der PLZ hat. Das ist alles der Versuch, die Kunden abzuschrecken und zu verärgern. Und wenn man zu TNT geht, dann hört man, dass die dort Angestellten pro Tag 30 Euro bekommen und bis zu 8 oder 9 Stunden unterwegs sind. Wer kann einen Rat geben, wie man Drucksachen (in geringerer Auflage als 250 für die 2 ersten Ziffern einer PLZ) besser versenden kann.

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