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Frankreich: Gericht verurteilt Ryanair wegen Beschäftigungstricks
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Wieder Ärger für Europas größten Billigflieger Ryanair: Ein französisches Gericht verurteilte die Fluggesellschaft zur Zahlung von Schadensersatz in Millionenhöhe. Das Unternehmen soll Mitarbeiter in Marseille beschäftigt, aber in Irland angemeldet haben.

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Sabi 02.10.2013, 16:14
1. Modell

Das ist doch das Geschäftsmodell des Billigfliegers :
Hier und da, überall Tricksen ! Wie können sonst billige
Preise rauskommen ? Nicht durch Zauberei und Magie !!!

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suedseefrachter 02.10.2013, 16:33
2.

Zitat von Sabi
Das ist doch das Geschäftsmodell des Billigfliegers : Hier und da, überall Tricksen ! Wie können sonst billige Preise rauskommen ? Nicht durch Zauberei und Magie !!!
Kein Problem dann entlässt man die Leute in Frankreich einfach und stellt Wanderarbeiter aus Rumänien ein.
Bevor der französische Staat Unternehmen bestraft sollte dieser erst mal selber für seine Misswirtschaft abgestraft werden. Wer verlangte mehr als 40 Jahre Gehälter für alle Politiker und Berater die bis Dato nichts Reihe gebracht haben, das war nicht Ryan Air.

Der Staat solle eine Vorbildswirkung haben? Von wegen! Selber permanent das Recht biegen (notfalls auch verändern) bis zum geht nicht mehr aber andere die wirklich mal was bewegen abstrafen.

Jede Person die dem Lissabon Vertrag zugestimmt hat hat gegen den Willen des Volkes gestimmt und wird nicht abgestraft (und dort sind Paragraphen enthalten welche der Rüstungsindustrie zuspielen). Ich will hier genauso Millionenforderungen sehen, diese sind schon längst überfällig.

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zzipfel 02.10.2013, 16:36
3. Wird sich gut aufs Investitionsklima in Frankreich ...

... auswirken. Aber das ist den Richtern egal, Geld für Gehälter kann man ja drucken und muss es nicht erwirtschaften. Ich würde mich nicht wundern, wenn Flugzeuggesellschaften künftig keine Maschinen in FR stationieren - abgesehen von der - ach so erfolgreichen - Air France ;-)

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westerwäller 02.10.2013, 16:36
4. Dort die Sozialleistungen bezahlen, wo ...

Zitat von sysop
Wieder Ärger für Europas größten Billigflieger Ryanair: Ein französisches Gericht verurteilte die Fluggesellschaft zur Zahlung von Schadensersatz in Millionenhöhe. Das Unternehmen soll Mitarbeiter in Marseille beschäftigt, aber in Irland angemeldet haben.
... die Leute arbeiten!

(z.B. in China, Indien, Vietnam etc.)

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pepe_sargnagel 02.10.2013, 16:40
5.

Zitat von Sabi
Das ist doch das Geschäftsmodell des Billigfliegers : Hier und da, überall Tricksen ! Wie können sonst billige Preise rauskommen ? Nicht durch Zauberei und Magie !!!
Dann zahlen Sie höhere Preise und schon ist das Problem behoben?! Welcher Unternehmer würde nicht die möglichen Schlupflöcher nutzen, um die Gewinnspanne noch weiter zu steigern? Das ist auch nicht verwerflich, wenn es nicht unrecht ist.

Das Problem ist, dass Unternehmen und deren Handeln zu selten überprüft werden. Und je seltener geprüft wird, desto dreister wird man - das ist logisch, denn viele solcher "Untaten" verjähren auch. Zudem handelt es sich um Arbeitgeber. Und die kann doch gar keiner ordentlich bestrafen, da sonst Arbeitsplätze verloren gingen und die Richter ein Unheil übers Land bringen. Genau aus diesem Grund kann man Großbanken auch nicht abstrafen - sie sind systemrelevant. Und deswegen werden sie auch weiterhin tricksen (und betrügen).

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garfield 02.10.2013, 17:12
6.

Zitat von suedseefrachter
Kein Problem dann entlässt man die Leute in Frankreich einfach und stellt Wanderarbeiter aus Rumänien ein.
Genau, Wartungs-, Service- und Technikerpersonal für Flugzeuge finden Sie in Rumänien praktisch an jeder Straßenecke.
Und selbst WENN, was wäre dann anders? Dann hätte Ryanair nur irische "Wanderarbeiter" gegen rumänische ausgetauscht. Der Tatbestand der Abgabenhinterziehung bliebe der gleiche.

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garfield 02.10.2013, 17:14
7.

Zitat von zzipfel
Wird sich gut aufs Investitionsklima in Frankreich auswirken. Aber das ist den Richtern egal, Geld für Gehälter kann man ja drucken und muss es nicht erwirtschaften.
Stimmt. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Unternehmen auch noch Sozialabgaben zahlen müssten und gar noch in dem Land, wo sie die Leute beschäftigen.

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migimore 02.10.2013, 17:31
8. wären die Europäischen

Regierungen nicht so unglaublich gierig und geldgeil, mussten sich Unternehmer keine Tricks ausdenken. Zum wachsen muss was übrig bleiben.

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suedseefrachter 02.10.2013, 17:48
9.

Zitat von garfield
Stimmt. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Unternehmen auch noch Sozialabgaben zahlen müssten und gar noch in dem Land, wo sie die Leute beschäftigen.
Dann soll der Staat mal seine Arbeit machen damit er diese Abgaben auch verdient.
Wie steht Frankreich aktuell wirtschaftlich da? Sonderlich spitze sieht das derzeit nicht aus.
Die Zecken/Politiker bereichern sich auch nur, und wenn man mal kritisiert wird sofort die Sozialkeule hervorgeschwungen, ist ja alles so toll so sozial.
Das System muss gehörigstens auf den Prüfstand, und auch die Arbeitsleistung dieser Riege gehört ordentlich evaluiert und das über einen Zeitraum von Jahrzehnten hinweg.

Sich irgendwann mal darauf rauszureden ja es konnte doch keiner voraussehen das die Wirtschaft nicht mehr so gut läuft ist Augenwischerei. Man hat Rahmenbedingungen gesetzt die eventuell nicht ganz passend sind? - Auf diese Idee kommt man aber meist sehr spät.

Wie wäre es den Leuten ein "Staatskonto" zu geben wo die Steuern drauf landen und die Leute dann entscheiden was damit passiert - und insbesondere wieviel diese Entscheidungs(versager) dann verdienen dürfen.
Der Adel bestimmt selber was er verdient und nicht das Volk, das man Jahrzehnte über nur schlechte Leute in den Posten hatte erwähnt man ja besser nicht.

Frankreich .. die Regierung die noch vor einigen Jahrzehnten sogar ihre eigenen Leute für Testzwecke verstrahlt haben.
So eine Regierung verdient kein Volk auf dieser Welt.

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