Forum: Wirtschaft
Frauen auf dem Chefsessel: "Wir sind besser als eine männerdominierte Firma"

In Deutschlands Großkonzernen haben Männer das Sagen - der Frauenanteil in den Vorständen liegt bei zwei Prozent. Anders ist es in Familienunternehmen: 25 Prozent der Betriebe haben eine Chefin. Was ist der Grund dafür? Besuch bei einer Outdoor-Firma in weiblicher Hand.

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Eviathan 27.11.2010, 14:48
1.

Zitat von
Obwohl die Tochter neue Wege geht, weiß sie die Leistung des Vaters zu schätzen: "Er hat das Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist."
Damit ist - zumindest soweit es mich angeht - alles Wesentliche zum Thema gesagt.

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Parzival v. d. Dräuen 27.11.2010, 14:49
2. .

Zitat von sysop
In Deutschlands Großkonzernen haben Männer das Sagen - der Frauenanteil in den Vorständen liegt bei zwei Prozent. Anders ist es in Familienunternehmen: 25 Prozent der Betriebe haben eine Chefin. Was ist der Grund dafür? Besuch bei einer Outdoor-Firma in weiblicher Hand.
Der einzig richtige Weg. Frauen führen ihre geerbten Firmen und beweisen, dass sie besser sind, wie eigentlich in allen Dingen, die Frauen so anpacken und der Wettbewerb entscheidet, ob sie diese Behauptungen beweisen können.

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Haio Forler 27.11.2010, 14:54
3. .

Zitat von Eviathan
Damit ist - zumindest soweit es mich angeht - alles Wesentliche zum Thema gesagt.
Eine Firma von meinem Vater könnte ja sogar ich als Mann erben ;)

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Psycho Dad 27.11.2010, 14:59
4. Timeo Danaos et dona ferentes

Zitat von Eviathan
Damit ist - zumindest soweit es mich angeht - alles Wesentliche zum Thema gesagt.
Richtig...mich macht dieses SPON-Eigentor schon fast wieder mistrauisch. Hat den Artikel etwa der Redakteurschauvi unter weiblichem Pseudonym geschrieben???
Ansonsten schon fast wieder unter Realsatire einzuordnen.

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ohne_sorge 27.11.2010, 15:10
5. Kein Titel

Ich verstehe nicht, was die Diskussion soll. Wenn Frauen besser sind, werden sie schon die Chefs werden. Wir dürfen dabei mal nicht vergessen, dass es eben noch nicht sehr lange her ist, dass die Frauen auch bei uns nicht viel durften und, dass es immer noch viele Frauen gibt, die die Kinderpause voll nehmen (mind. 3 Jahre bei einem Kind) und daher einen Teil des Karrierezugs faktisch verpassen, weil sie gerade eben nicht da sind. Dafür können wir Männer am Ende auch nichts, den auch für uns Männer bieten sich manche Jobchancen nur ein paar wenige Mal im Leben, an denen wir aber dann halt meist gerade auch verfügbar sind.
Meine Erfahrung mit Frauen und Männern als Chefs war bisher immer ohne geschlechterspezifische Unterschiede. Ich kann aber sagen, dass die Frauen, die als Chefs in meinem Beruf arbeiten, natürlich keine Kinder haben. Das wiederum sollen die Frauen nebenher aber laut Politik auch noch machen?
Das mag gehen, wenn man eine Firma erbt und Tochter spielen kann (und Bedienstete hat), aber nicht, wenn man sich hocharbeiten muss. Daher gilt wohl, entweder mehr Kinder, oder mehr Frauen in Spitzenpositionen.
Also: Welches Schweinderl hätten's nun gern?

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ky3 27.11.2010, 15:14
6. altbackene biblische Aufteilen der Menschen in Mann und Frau

Ich habe mehrere Ausbildungen, diverse Praktika, Angestelltenverhältnisse und Kunden die Quasi auch meine Chefs sind gehabt wo meistens die Führung in Frauenhand lag / liegt.

Ich kann aus meiner Erfahrung nicht behaupten das es dort sanfter, menschlicher und feingeistiger zu geht. Die machtsüchtigsten, aggressiven Chefs mit kühlstem Vorgehen die kennen lernte waren Frauen. Jeder weiss das die Klischees meist nicht stimmen.

Meiner Meinung nach liegt die Trennlinie zwischen Verstand-Mensch (klassisch dem Mann zugeschrieben) und dem Emotions-Mensch (immer noch der Frau zugeschrieben) keinesfalls in der Unterscheidung der äusseren Geschlechtsmerkmale. Man müsste vielmehr eine Trennlinie zwischen Personengruppen anhand von Geschlechtshormonen im Blut vornehmen.

Auch wenn es utopisch klingt, bei der Einführung einer 50/50-Quote für Chefetagen und Politikersessel würde vielleicht eher eine sanftere in der Welt möglich sein.

Ausserdem finde ich das altbackene biblische Aufteilen der Menschen in Mann und Frau hinterwäldlerisch, es wird ignoriert das es vielfältige Grauzonen Überschneidungen, körperlicher als auch seelischer Art gibt.

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kapebr 27.11.2010, 15:15
7. Frauen auf dem Chefsessel besser

Ja, das glaube ich auch. Die sind besser. Erstens weil sie es z. Zt. noch seien müssen, um sich gegen die Männer (-Vorurteile) durchzusetzen; zweitens, weil sie einen neuen Führungsansatz in die Führungsebene einbringen - mitarbeiterbezogener - denke ich. Ein Beispiel aus der Praxis: Verbesserungsvorschlsg von mir - männlicher Vorgesetzter: Ablehnung (wittert Konkurrenz). Wäre sicher bei einer Frau als Vorgesetzten anders gelaufen. Da vertraue ich voll auf das weibliche Geschlecht.

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Realo 27.11.2010, 15:20
8. Jepp !

Zitat von Haio Forler
Eine Firma von meinem Vater könnte ja sogar ich als Mann erben ;)
Da stimme ich Ihnen 100% zu.

Kleine Abkürzung, ohne den 25 bis 30 Jahre steinigen Weg des Aufstieges in einem Großkonzern, der selbst mit Intelligenz, der richtigen Ausbildung, dem richtigen Studium, Talent und Engagement trotzdem nicht immer klappt.

Das Beispiel ist Lächerlich.

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kapebr 27.11.2010, 15:25
9. Frauen auf dem Chefsessel besser

Zitat von ky3
Ich habe mehrere Ausbildungen, diverse Praktika, Angestelltenverhältnisse und Kunden die Quasi auch meine Chefs sind gehabt wo meistens die Führung in Frauenhand lag / liegt. Ich kann aus meiner Erfahrung nicht behaupten das es dort sanfter, menschlicher und feingeistiger zu geht. Die machtsüchtigsten, aggressiven Chefs mit kühlstem Vorgehen die kennen lernte waren Frauen. Jeder weiss das die Klischees meist nicht stimmen.
OK, Klischees sind immer falsch oder zu falschen Urteilen verführend. Trotzdem bleibe ich dabei, daß potentiell Frauen jetzt die besseren Führungskräfte wären. ( Frau statt Ackermenn - die gleiche unerträgliche Arrogenz?)

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