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Frauen in Europa: Deutschland ist bei Lohn-Diskriminierung spitze
Corbis

Weniger Gehalt, geringere Karrierechancen und kaum familienfreundliche Strukturen: Frauen in Deutschland haben im Beruf weitaus weniger Chancen als Männer, kritisiert die OECD. In keinem anderen europäischen Land ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern demnach größer.

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fatherted98 05.03.2012, 14:56
1. Gleiches....

....Geld für gleiche Leistung. Ganz klare Sache - gibts nix drüber zu meckern. Warum Frauen für die gleiche Leistung schlechter bezahlt werden, habe ich noch nie verstanden....nur was soll man tun um es zu ändern? Tarifverträge helfen da meist wenig, da es wohl um Aussertarifliche Löhne geht...Gesetzte? Tja...da kann ja jeder Arbeitgeber sagen die Dame macht was anderes als der Herr...deshalb bekommt sie weniger....Ratlos?!

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Ben Major 05.03.2012, 14:56
2. Kampagenjournalismus

Zitat von sysop
Weniger Gehalt, geringere Karrierechancen und kaum familienfreundliche Strukturen: Frauen in Deutschland haben im Beruf weitaus weniger Chancen als Männer, kritisiert die OECD. In keinem anderen europäischen Land ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern demnach größer.
Da fragt man sich doch, welche Lobby- Agentur im Moment dafür bezahlt wird einen Artikel nach dem Anderen zu lancieren.
Methode: Chinesische Folter, bis die Birne weich ist und die Entscheider die Stimmungsmache für die Meinung des Volkes halten.

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whitemouse 05.03.2012, 14:57
3. Unterschiede?

Zitat von sysop
Weniger Gehalt, geringere Karrierechancen und kaum familienfreundliche Strukturen: Frauen in Deutschland haben im Beruf weitaus weniger Chancen als Männer, kritisiert die OECD. In keinem anderen europäischen Land ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern demnach größer.
Im öffentl.Dienst gilt das Gegenteil: Wenn nichts zwingend entgegensteht, fließen Vorteile einschl.Beförderungen eher Frauen zu.

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huettenfreak 05.03.2012, 14:59
4. Das ist die Chance!

Denn schließlich kommen höhere Frauengehälter ja auch den Männern (in der Familie/Partnerschaft) zugute. Das Geld geht also nicht "verloren" sondern wird im Familieneinkommenstopf nur anders (und gerechter) verteilt.

So bringt die Frau auch endlich ordentlich Knete mit nach Hause und der Mann muss nicht mehr den Überernährer mimen. Vielleicht erfolgt dadurch sogar eine Angleichung bei der Lebenserwartung der Geschlechter weil der Erwerbsstress bei den Männern abnimmt.

Also ich als Mann kann darin nur Vorteile erkennen.

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fam.bok 05.03.2012, 15:00
5. Irreführung

So wird mit Statistiken Politik gemacht. Keine Frau verdient weniger, wenn sie gleich qualifiziert ist und die gleichen Aufgaben erfüllt. Doch wenn Frauen lieber Teilzeit arbeiten oder einen bequemen Laberjob anstreben, dürfen sie sich nicht beklagen, wenn am Ende nach Leistung bezahlt wird. Warum gibt es so wenig Ingenieurinnen, oder IT-Expertinnen? Ist wohl zu anstrengend.

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hubertrudnick1 05.03.2012, 15:00
6. Gerechtigkeit

Zitat von sysop
Weniger Gehalt, geringere Karrierechancen und kaum familienfreundliche Strukturen: Frauen in Deutschland haben im Beruf weitaus weniger Chancen als Männer, kritisiert die OECD. In keinem anderen europäischen Land ist der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern demnach größer.
Wieder einmal zeigt es sich, dass die Reden von Gerechtigkeit nur eine Frace sind, man schimpft zwar gerne über alle anderen Staaten und möchte sich an der Spitze der Neunmalklugen stellen, aber im eigenem Land und Verantwortungsbreich geht man ständig wieder rückwärts.
Seit dem Zusammenbruch des Sozialismus/Kommunismus hat es in Deutschland in Fragen Gleichberechtigung und Chancengleichheit einen gewaltigen Abbruch gegeben.
Aber auch die Bezahlung der überwiegenden Beschäftigten hat man ständig zurückgeführt und wo gleichzeitig der Reichtum einer wenigen rapide angestiegen ist.
Deutschland hat sich in vielen Bereichen, immer dort wo es um den Menschen geht verschlechtert.
Wir sind einen radikalen neoliberalen Kurs gegangen und zu vertreten haben es alle Parteien.

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Shaft13 05.03.2012, 15:02
7.

Witzig,erst macht man auf "böse Männerschiene" ,weil Frauen so benachteiligt werden beim gehalt und ganz am Ende wird gesagt,das es primär an den fehlenden Kinderbetreunungsplätze liegt ,was somit bedeutet,das die Männer paar Jahre länger und Vollzeit gearbeitet haben.

Und stand da irgendwo was von gleichen Jobs mit gleicher Qualifikation,gleiche Zeit im Betrieb?

Oder inklusive/exklusive Überstunden,wo Männer im Schnitt deutlich mehr Überstunden leisten als Frauen und somit alleine dieser Punkt 10% Differenz ausmachen kann?

Dazu ist es imme rwenig hilfreich,alle Jobs zu nehmen. Frsauen suchen sich oft schelchtbezahlte Jobs aus wie Frisörin, Arzthelferin,Kranken/Altenpfleger usw was dann natürlich das Durchschnittsgehalt auch nach unten treibt.

Bei der Müllabfuhr, auf dem Bau usw verdient man deutlich besser ,aber da laufen halt keine 5% Frauen rum.

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elwu 05.03.2012, 15:12
8. Ah, mal wieder die so alte wie falsche Leier..

Es gibt keine nennenswerte Gehaltsdiskriminierung von Frauen. Für gleiche Leistung im gleichen Job erhalten sie auch ungefähr dasselbe Gehalt, ein paar Prozent hin oder her.

Nur gibt es halt wenige Ingenieurinnen und viele Kindergärtnerinnen, während es bei den Männern umgekehrt ist.

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Whitejack 05.03.2012, 15:12
9.

Zitat von fam.bok
So wird mit Statistiken Politik gemacht. Keine Frau verdient weniger, wenn sie gleich qualifiziert ist und die gleichen Aufgaben erfüllt. Doch wenn Frauen lieber Teilzeit arbeiten oder einen bequemen Laberjob anstreben, dürfen sie sich nicht beklagen, wenn am Ende nach Leistung bezahlt wird. Warum gibt es so wenig Ingenieurinnen, oder IT-Expertinnen? Ist wohl zu anstrengend.
Noch interessanter ist z.B. die Frage, warum in Russland heutzutage etwa ein Drittel aller Physikstudenten weiblich ist, in Deutschland aber gerade mal 5-10%. Ist ja nicht so, dass Physik in Russland jetzt einfacher wäre als in Deutschland. Auch aus Spanien und der Türkei habe ich ähnliche Quoten gehört. Scheint also keineswegs ein Naturgesetz zu sein.

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