Forum: Wirtschaft
Frauenquote für Vorstände: EU-Kommissarin will männliche Machtzirkel knacken
dapd

EU-Kommissarin Viviane Reding verschärft ihren Plan für eine Frauenquote. Die Vorgabe soll nicht nur für Aufsichtsräte gelten, sondern auch für Vorstände - also die wirklich mächtigen Manager. Die Politikerin zieht damit die richtigen Lehren aus dem Beispiel Norwegen: Halbherzige Schritte reichen nicht mehr.

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schnuffschnuff 19.10.2012, 15:05
1.

Ich finde man sollte, bevor man über eine Quote dafür sorgt, dass mehr Frauen in Aufsichtsräte gelangen können, erst mal sicherstellen, dass solche Leute wie Döring in Zukunft von solchen Posten ferngehalten werden. Damit wäre schon sehr viel gewonnen.

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okokberlin 19.10.2012, 15:05
2.

es gäbe viel lobenswertes was man aus norwegen übenehmen könnte.
aber welch wunder, die EU -normierungskommissisare suchen sich das dümmste aus.
bald kommen siche rnoch quoten, wivel bier, milchtrinker , wiviel menschen über und unter 1,8m man einzustellen hat.
eine hetero homo bi asexuellen-quote brauchen wir auch noch.

kompetenz als kriterium wird abgeschafft.

andererseit man sieht an vielen poltikern wie weit man es mit inkompetenz bringen kann.
oder eher andersrum- weil die meisten fachkräfte niemals in die poltik gehen können, weil sie ein ausschlußkriterium mitbringen: kompetenz.
darum tummeln sich die vielen blindgänger dort und kassieren gehälter die sie außerhalb nur in wenigen fällen verdienen würden.

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RioTokio 19.10.2012, 15:06
3.

Zitat von sysop
EU-Kommissarin Viviane Reding verschärft ihren Plan für eine Frauenquote. Die Vorgabe soll nicht nur für Aufsichtsräte gelten, sondern auch für Vorstände - also die wirklich mächtigen Manager. Die Politikerin zieht damit die richtigen Lehren aus dem Beispiel Norwegen: Halbherzige Schritte reichen nicht mehr.
Die Selbstverständlichkeit mit der Politiker/-innen sich anmaßen in private Firmen hineinzuregieren ist bemerkenswert.

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Pinin 19.10.2012, 15:07
4. Toll!

Inkompetente Parteisoldatinnen aus den Fakultäten Soziologie, Kunstgeschichte etc. sind begeistert.

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spongie2000 19.10.2012, 15:07
5. Puh

Glück gehabt. Fast zwei Wochen kein Artikel im Spiegel, der die Frauenquote verlangt. Bravo SPIEGEL.

ALLE genannten "Argumente" für die Frauenquote könnten man genau so für eine Ausländer-Quote verwenden. (Wenn wir alle gleich sind, warum sind Polen in den Vorständen der Dax-Unternehmen unterrepräsentiert?) Wird es nicht endlich Zeit die deutschen Machtzirkel zu knacken.

Was Frau Reding seit Jahren macht ist pure Frauenpolitik. Mehr nicht. Was wäre eigentlich, wenn die ganzen türkischstämmigen Abgeordneten gegen den Koalitionszwang für eine Ausländer-Quote setzen würden? Wären wir nicht die ersten, die denen Rassismus vorwerfen?

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wohei-dho 19.10.2012, 15:08
6. Wenn Frauen auch nur HALB SO GUT...

...wären, wie von (ganz bestimmten) politischen Kreisen und der deutschen Systempresse behauptet wird, dann wäre es doch ein Klacks für die Frauen, selbst etwas auf die Beine zu stellen. D. h., sie könnten doch Unternehmen wie BMW, Siemens, Google, Microsoft und ähnliches in Null-Kommo-Nix aus dem Boden stampfen und sich an ihrer Kompetenz und ihrem Erfolg berauschen. Warum machen unsere genialen Frauen sowas nicht? Warum brauchen Frauen eine Quote, um sich an die Spitze von Unternehmen zu mogeln? Eigenartig. Sehr eigenartig. Was wohl dahinter steckt. Vielleicht ist es so, wie Esther Vilar schon sagte: Frauen sind Kriegsschiffe, die sich als Lazarette tarnen...

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cassandra106 19.10.2012, 15:17
7.

Zitat von sysop
EU-Kommissarin Viviane Reding verschärft ihren Plan für eine Frauenquote. Die Vorgabe soll nicht nur für Aufsichtsräte gelten, sondern auch für Vorstände - also die wirklich mächtigen Manager. Die Politikerin zieht damit die richtigen Lehren aus dem Beispiel Norwegen: Halbherzige Schritte reichen nicht mehr.
Hat doch mit männlichen Machtzirkeln nichts zu tun. Frauen, die so gierig wie die entsprechenden Männer sind, schnappen sich lediglich so einen und lassen sich dann aushalten, ohne die lästige Arbeit, dank Jahrtausender langer Erziehung zu diesem Verhalten geht das recht gut.

Mit Fleiß kommt man eh nicht hoch, wer wirklich was drauf hat, wird nämlich schon frühzeitig an den Absurditäten im System entsprechend Kritik üben und es dann nie nach oben schaffen, schon allein, weil die Leute oben garantiert keine klügeren Leute als sich selbst haben wollen.

Abseits davon ist es absolut lächerlich, welcher Aufwand für die paar 0,000x Promill der Bevölkerung betrieben wird, für die ja ohnehin maximal da oben Platz ist. Der Rest darf weiterhin auf einen ausreichenden Mindestlohn warten...

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1Piantao 19.10.2012, 15:18
8.

Zitat von okokberlin
kompetenz als kriterium wird abgeschafft.
So isses. Wie muss sich eine Frau vorkommen die nur auf Grund ihres Geschlechts in einen Posten gehievt wurde? Das kann ihr letztendlich nur peinlich sein.

Oder anders ausgedrückt: Wirklich kompetente Frauen lehnen doch die Frauenquote ab, oder ?

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artusdanielhoerfeld 19.10.2012, 15:20
9. Das ist sooo gemein...

..wo doch die Firma der einzige Ort ist, wo Männer noch etwas zu sagen haben!

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