Forum: Wirtschaft
Frauenquote für Vorstände: EU-Kommissarin will männliche Machtzirkel knacken
dapd

EU-Kommissarin Viviane Reding verschärft ihren Plan für eine Frauenquote. Die Vorgabe soll nicht nur für Aufsichtsräte gelten, sondern auch für Vorstände - also die wirklich mächtigen Manager. Die Politikerin zieht damit die richtigen Lehren aus dem Beispiel Norwegen: Halbherzige Schritte reichen nicht mehr.

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Robert A. C. 19.10.2012, 18:25
70.

Zitat von falbala146
Wenn man sich die Kommentare hier durchliest, dann ist es leicht zu erkennen, warum wir tatsächlich eine Frauenquote brauchen.
Ihr braucht eine Frauenquote weil ihr nachgewießenermaßen weniger intelligent seid (vgl. Ergebnisse des EMS-AT in den letzten Jahren) und ebenso nachgewießenermaßen weniger leistet (z.B. verdienen niedergelassene Ärztinnen im Jahr durchschnittlich 78.000 Euro, ihre männlichen Kollegen 128.700 Euro, Quelle: Deutsches Ärzteblatt).

Zitat von falbala146
Allein zu behaupten, dass Frauen generell nicht qualifiziert genug sind, um Aufsichtsratsposten einzunehmen.
Falls Frauen auch nur gleich qualifizert und leistungsfähig wären, wäre jeder Arbeitgeber, der noch einen Mann einstellt, grenzdebil. Schließlich verdienen Frau ja 23% weniger, nicht wahr? Warum also verzichtet die Wirtschaft großflächig auf knappe 30% Vorteil bei den Lohnkosten?

Zitat von falbala146
Wo sind die alle?
Unterwegs. Schuhe kaufen. Mit der Kreditkarte ihres Mannes.

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AberHallo 19.10.2012, 18:26
71. Wenn, dann bitte überall

Die Frauenquote ist eigentlich eine ganz nette Idee. Aber warum nur in Vorständen. Fangen wir doch unten an und schaffen ein solides gesellschaftliches Fundament:
Frauenquote im Teerbau, Frauenquote unter Tage, Frauenquote bei Müllwerkern....
Dann kann das von unten nach oben wachsen und irgendwann haben sie dann auch qualifizierte Frauen, die eine Hundertstundenwoche im Management hinlegen.

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suchenwi 19.10.2012, 18:29
72. Zustandekommen der EU-Kommission

Zitat von CMH
Frau Reding ist anscheinend aufgrund der Quote EU-Kommissarin geworden. Qualifikation wird wohl nicht der Anlass gewesen sein.
Die EU-Kommission entsteht so, dass jedes der 27 Mitgliedsländer genau einen Kommissar benennt, ungeachtet der Größe - Malta (von der Bevölkerungszahl kleiner als Bremen) ebenso wie Deutschland bekommen genau einen. Jedes Land muss also eine 100%-Quote in der einen oder anderen Richtung anwenden :^)

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Zausel 19.10.2012, 18:33
73. Frauenquote

Das hier in vielen Kommentaren geäußerte Frauenbild ist erschreckend. Die Quote sollte natürlich durch kompetente Frauen wie Männer erfüllt werden.
Ein kleiner Schritt in Richtung Chancengleichheit könnte dadurch hergestellt werden, dass die Kindererziehung zu gleichen Teilen von Vätern und Müttern zu leisten ist. Dazu gehört auch ein verpflichtender regelmäßiger Umgang mit dem Kind - und grundsätzlich gemeinsame/s Sorgepflicht /-recht! Und zwar unabhängig von Ehe oder "wilder Ehe"!

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Aquifex 19.10.2012, 18:41
74.

Zitat von Zausel
Das hier in vielen Kommentaren geäußerte Frauenbild ist erschreckend. Die Quote sollte natürlich durch kompetente Frauen wie Männer erfüllt werden.
Genau das impliziert die Fraeunqute aber NICHT. Da wirs lediglich vorgschrieben, wieviele Frauen es sein sollen, egal, wie qualifiziert die sind. Das zitierte Beispiel aus Norwegen zeigt ja schon, daß es die nötige Zahl qualifizierter (und entsprechend ambitionierter) Frauen kaum gibt.

Zitat von Zausel
Ein kleiner Schritt in Richtung Chancengleichheit könnte dadurch hergestellt werden, dass die Kindererziehung zu gleichen Teilen von Vätern und Müttern zu leisten ist. Dazu gehört auch ein verpflichtender regelmäßiger Umgang mit dem Kind - und grundsätzlich gemeinsame/s Sorgepflicht /-recht! Und zwar unabhängig von Ehe oder "wilder Ehe"!
Zum einen hat das nichts mit Chancengleichheit zu tun sondern mit der Erfolgsquote, was ein grundsätzlicher Unterschied ist und zum anderen ist die Kindererziehung ja wohl absolute Privatsache. Wenn jetzt auch da noch reingefuscht werden soll, dann fällt mir auch nichts mehr ein.
Das sollte ja nun wirklich innerhalb der Familie zu klären sein.

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Plasmabruzzler 19.10.2012, 18:44
75.

Zitat von Zausel
Das hier in vielen Kommentaren geäußerte Frauenbild ist erschreckend.
Warum?

Zitat von Zausel
Die Quote sollte natürlich durch kompetente Frauen wie Männer erfüllt werden.
Haben Sie Belege, dass momentan eine bestimmte Gruppe diskriminiert wird?
Wenn z. B. ich als Firmenchef als Nachfolger die größte Dumpfbacke (Mann) einstellen würde, obwohl eine Frau viel besser geeignet wäre, ist das doch meine Sache, oder nicht? Warum sollte ich mir vorschreiben lassen, welches Geschlecht eingestellt werden muss?

Zitat von Zausel
Ein kleiner Schritt in Richtung Chancengleichheit könnte dadurch hergestellt werden, dass die Kindererziehung zu gleichen Teilen von Vätern und Müttern zu leisten ist.
Sie eröffnen einen Nebenkriegsschauplatz. Mit Quotierung hat das nichts zu tun. Chancengleichheit ist gegeben. Wer sie nicht nutzt, ist selber schuld. Ich kenne keine (Hoch-)Schule, die Frauen ausschließt.

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Robert A. C. 19.10.2012, 18:50
76.

Zitat von Zausel
Das hier in vielen Kommentaren geäußerte Frauenbild ist erschreckend.
Wenn Sie die Realität bzw. eine realitische Sicht auf die Welt erschreckend finden, ist das nicht ein Problem der Realität.

Zitat von Zausel
Die Quote sollte natürlich durch kompetente Frauen wie Männer erfüllt werden.
Ganz unter uns: Genau das ist der Casus Cnacksus. Es gibt nämlich schlicht nicht genug kompetente Frauen. Schon eine 4%-Quote ist optimistisch, 40% sind reine Fantasterei.

Zitat von Zausel
Ein kleiner Schritt in Richtung Chancengleichheit könnte dadurch hergestellt werden, dass ...
Frauen zwischen 10% und 20% mehr Gehirn entwickeln, Mädchen nicht zwischen 10% und 20% weniger Kindheit (= Reifezeit fürs Hirn) hätten und Frauen deutlich mehr männliche Hormone hätten, denn Testosterone erhöhen den Ehrgeiz.

Zitat von Zausel
... die Kindererziehung zu gleichen Teilen von Vätern und Müttern zu leisten ist. Dazu gehört auch ein verpflichtender regelmäßiger Umgang mit dem Kind - und grundsätzlich gemeinsame/s Sorgepflicht /-recht! Und zwar unabhängig von Ehe oder "wilder Ehe"!
Das ist natürlich nachweislich Quatsch, denn die 40% kinderlosen Akademikerinnen bringen genauso viel oder besser wenig Leistung wie die 60% Mütter.
Aber selbst falls Sie recht hätten: Da ist die Mütterlobby vor. Denn dann müsste Mama ja für ihren Lebensstandard selber arbeiten. Und das ist ja nun aber sowas von Autobahn ...

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Bergunfall 19.10.2012, 18:57
77.

Zitat von Lilly8
Ich selber fungiere freiwillig als Mentorin für 3 junge begabte Frauen, um ihnen die unbeschriebenen Machtspiele der Männer beizubringen, die ich selbst gern früher gewusst hätte! Wenn man diese Regeln nicht beherrscht, hat auch mit den besten Noten, Auslandserfahrungen, Sprachkenntnissen und Praxiserfahrungen keine Chance. Wenn du zu den Löwen willst, musst du deren Sprache beherrschen. So einfach ist das. Bloß stehen die in keinem Lehrbuch.
Wer zu den Löwen will ohne deren Spreche zu beherrschen, der ist wohl kein Löwe. Was hat der bei den Löwen zu suchen? Schauspieler bracht man beim Film.

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RioTokio 19.10.2012, 19:11
78.

Zitat von Zausel
Das hier in vielen Kommentaren geäußerte Frauenbild ist erschreckend. Die Quote sollte natürlich durch kompetente Frauen wie Männer erfüllt werden. Ein kleiner Schritt in Richtung Chancengleichheit könnte dadurch hergestellt werden, dass die Kindererziehung zu gleichen Teilen von Vätern und Müttern zu leisten ist. Dazu gehört auch ein verpflichtender regelmäßiger Umgang mit dem Kind - und grundsätzlich gemeinsame/s Sorgepflicht /-recht! Und zwar unabhängig von Ehe oder "wilder Ehe"!
Wow. Das ist ja mal eine tolle Forderung.

Wir sollten gleich noch eine geheime Gleichstellungspolizei einführen die Männder mit zu geringer Erziehungsquote sofort verhaftet.
Wem womöglich zu wenig Umgang hat mit seinem Kind nachgewiesen wird könnte auch wahlweise einem Erziehungscamp zugewiesen werden.

Dort könnten echte Kapazitäten wie Frau Schwarzer segensreich tätig werden...

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D.urell 19.10.2012, 19:33
79.

Es ist einfach die Unwahrheit, wenn behauptet wird, dass die Frauenquote in Norwegen ein Erfolg ist. Genau das Gegenteil ist der Fall..die Unternehmen entgehen der Quote indem sie die Gesellschaftsform ändern. Mittlerweile sind es schon 40 %, welche diesen Weg gegangen sind. Dies hat zur Folge, das sich der Anteil von Frauen in Führungspositionen seit Jahren kontinuierlich verringert, nicht erhöht, doch diese einfachen Fakten werden verschwiegen.

Man kommt sogar noch mit der fast schon hanebüchenen Begründung, dass 60% der Hochschulabsolventen weiblich sind, und das dadurch viel Potential verloren geht.
Kein Wort darüber, in welchen Fächern diese Abschlüsse gemacht werden. Frau Reading zB ist Anthropologin, die als Journalistin tätig gewesen ist.
Journalist ist keine geschützte Berufsbezeichnung; jeder kann sich Journalist nennen..

Im Grunde müssten die Jungen/Männer gefördert werden, damit diese an den Universitäten wieder aufholen bzw weniger diskriminiert werden.
Es ist doch absurd ein Geschlecht zu fördern, wenn Dieses bereits mit 20 % „vorne“ liegt.
In Schweden hat man die Quote zT abgeschafft, da dort nun Männer quotiert werden sollten, doch dies wäre ja unfair gegenüber den Frauen....Nein, es werden noch mehr! Förderprogramme NUR für Frauen gefordert.

Ich bin überzeugt, dass diese massive Propaganda für eine Frauenquote zusammen hängt mit der gesellschaftlich immer deutlicher werdenden Erkenntnis, dass die Frauenbevorzugung Formen angenommen hat, die mit Gleichberechtigung Nichts mehr gemein hat.
Und auch Gender Mainstreaming wird immer deutlicher als das erkannt, was es in Wahrheit ist: eine krude Ideologie/gesellschaftliches Umerziehungsprogramm ohne jegliche Wissenschaftlichkeit!!

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