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Fraunhofer-Studie: Umstellung auf Elektroantriebe könnte Zehntausende Jobs kosten
DPA

Durch die zunehmende Elektroauto-Produktion könnten laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts in Deutschland etwa 75.000 Stellen wegfallen - bei einem schnelleren Umstieg wären noch mehr Jobs betroffen.

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Joerg grimm 05.06.2018, 16:45
70. Schon laengst verschissen

Die bilden sich tatsaechlich ein dass sie in 10 Jahren noch Autos bauen werden. Der Elektroauto Zug ist doch in Wirklichkeit fuer Deutschland schon abgefahren. Die Batterieentwicklung und Produktion ist eingestellt. Softwareentwicklung Fehlanzeige. Wovon reden die ueberhaupt? Die Deutsche Autoindustrie wird zusammen mit dem Verbrennungsmotor verschwinden.

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masaryk 05.06.2018, 16:45
71.

Zitat von Mathesar
...Sie meinen die Automatisierung, die zur Zeit einen Unfall nach dem anderen baut? In Bezug auf gefahrene Kilometer/Unfällen gibt es nichts besseres, als das ein Mensch ein Auto lenkt. Und dies wird sich auch in den nächsten Jahrzehnten nicht ändern. Es gibt keine künstliche "Intelligenz". Es gibt nur Reaktionen, die irgendein Softwareprogrammierer einmal vorgedacht hat. Und genau das tut das Fahrzeug dann, manchmal...vielleicht....vielleicht aber auch nicht, wenn mal wieder etwas gespiegelt hat, die falsche Farbe hatte, oder das System gerade mit der internen Reorganisation beschäftigt war.
Da haben Sie doch sicher die Statistik zur Hand die ihre wilden Aussagen untermauert. Die letzten, in den Medien zu findenden, Unfälle waren menschliches Versagen. Entweder wurden Systeme nicht eingeschaltet oder Assistenzsysteme mit autonomen Fahren verwechselt.
Wie auch immer der aktuelle Status ist, das wird sich in den nächsten Jahren ganz sicher ändern. Es wird eine Zeit kommen da werden sie bei ihrer KFZ Versicherung Aufschlag zahlen müssen um selbst zu fahren...
Das mit "Es gibt nur Reaktionen, die irgendein Softwareprogrammierer einmal vorgedacht hat" ist blanker Unsinn und entblößt ihre Ahnungslosigkeit.

"In Bezug auf gefahrene Kilometer/Unfällen gibt es nichts besseres, als das ein Mensch ein Auto lenkt"

Sind ja nur 1,25 Mio Tote pro Jahr...
https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article147762711/Weltweit-1-25-Millionen-Verkehrstote-pro-Jahr.html

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kritik-fix 05.06.2018, 16:45
72. Weniger ist mehr - Geld oder Profit

Ich lese immer davon, dass die Arbeitskosten bei High-Tech-Produkten überwiegen. Wenn nun das E-Mobil weniger Teile und weniger Arbeit benötigt, weshalb ist es denn dann wesentlich teurer als ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor?

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driver8 05.06.2018, 16:46
73. Deutsche Angst

Was für ein Unsinn. Wieder wird den deutschen Angst gemacht vor allem neuen und begründet wird es mit Arbeitsplatzverlust. Solche Studien die versuchen krampfhaft in die Zukunft zu schauen sind einfach nur Unsinn. Das mußten sich die Leute schon kurz nach der Erfindung des Buchdruckes anhören. Vor 20 Jahren hat man uns schon erzählt das wir alle Arbeitslos werden wegen der Robotertechnik und heute jammern alle das es keine Fachkräfte gibt. was denn nun. Die professionelle Art mit solchen Zukunftstudien umzugehen ist sie zu ignorieren. Es sterben nunmal Berufe aus dafür entstehen auch wieder neue. Liebe Spiegel Redakteure wenn euch jemand erzählen will er wüsste was in der Zukunft passiert dann ist das einfach nur Unsinn!!!!!

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yebo 05.06.2018, 16:47
74. Heul doch

Wie viele Hufschmiede und Sattler haben damals eigentlich ihren Job verloren, als von Pferdekutsche auf Automobil umgesattelt wurde? Das Industrie-Gejammer nervt. Ich bin schon vor Jahren dazu übergegangen, jeden SPON-Artikel, den ich lese, und jede E-Mail auszudrucken, damit keine Arbeitsplätze in der Papierindustrie verloren gehen. In Solidarität mit den ehemaligen Nokia-Mitarbeitern, die arbeitslos geworden sind, weil der Mutterkonzern die Smartphone-Technologie verschlafen hat, boykottiere ich Smartphones rigoros. Ich esse auch kein Brot mehr, denn es gibt kaum noch Windmühlen und keine Kohleöfen in Bäckereien. Man schaue sich nur mal typische deutsche Nachnamen wie Müller, Köhler, Sattler, Schmidt usw. an, und schon wird man merken, dass das Aussterben von Berufen zugunsten modernerer Technologien ein völlig normaler Vorgang ist.

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Planquadrat 05.06.2018, 16:48
75. Ich

persönlich habe noch große Zweifel, ob die gerade dermaßen gepuschte E-Mobilität wirklich der Weisheit letzter Schluss ist.
Denn wenn alle elektrisch fahren, dann müssten schon in den Städten sämtliche Stromleitungen erneuert werden, da diese bisher nicht auf Hunderttausende von Ladevorgängen in der Nacht eingerichtet sind. Und auch woher all diese Energie kommen sollte ist noch unklar. Aber auch speziell für Nutzfahrzeuge im Fernverkehr ist Strom noch lange keine wirklich Alternative.
Was die Arbeitsplätze angeht, da werden viele Firmen schließen müssen, die alle bisher notwendigen Teile die für ein Benzin/Diesel angetriebenes Fahrzeug notwendig sind herstellen.
Zudem kommt auch noch mehr und mehr das 3D-Drucken zum Tragen, das ebenfalls Unzählige Arbeitsplätze, besonders in der Logistik-Branche kosten wird, wenn Ersatzteile einfach vor Ort gedruckt werden können.
Ich weiß nicht, ob die elektrische Zukunft wirklich rosig aussehen wird.

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Andreas-Schindler 05.06.2018, 16:49
76. Preise in Europa

Zitat von Kamillo
Wenn Autos durch die weniger aufwändige Konstruktion von E-Autos billiger würde, dann würden auch mehr Leute eins kaufen. Das würde die Produktion erhöhen und mehr Leute beschäftigen. Momentan sind aber E-Autos teurer als vergleichbare Verbrenner. Da liegt das Problem.
In Asien kostet ein E-Roller unter 700 Euro. Hier bekommen sie Grade mal ein E-Fahrrad für den Preis. Die Qualität bei beiden ist zwar zum Davonlaufen, aber für viele würde es reichen. Der Grund warum hier E-Autos so teuer sind. Liegt an den teuren Gutachten die man hier Fordert. Auch ist in Deutschland das Problem das unsere Autohersteller lieber Autos mit Verbrennungsmotoren verkaufen. Deren Chefs sind häufig ehemalige Dipl.-Ingenieure aus der Motorentwicklung. Die haben keine Ahnung von E-Motoren, oder Wasserstoffmotoren. Auch darf man nicht vergessen das nur in Europa die Pkws mit so vielen verschieden Motoren Bestellbar sind. In Asien gibt es für die meisten Modelle nur ein Motor zur Auswahl. Daher tut man sich in Asien nicht so schwer auf den Verbrennungsmotor zu Verzichten und ein E-Motor zu verbauen. In einigen Regionen von China ist die Mehrzahl der Verkauften Roller inzwischen Elektrisch. Die können Europa morgen schon mit E-Rollern Fluten. Für weniger Geld als was hier ein Klassischer Roller mit Verbrennungsmotor kostet. Beim Auto sind es vielleicht noch 10 Jahre wenn es hoch kommt. Danach müssen sich die Europäischen Marken warm Anziehen. Ein auf Premium machen klappt nicht ewig und der Deutsche Arbeiter hat auch immer weniger Geld in der Tasche um sich ein VW-Golf zu Finanzieren.

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marty_gi 05.06.2018, 16:50
77. der Mensch

Zitat von claus7447
Irgendwie höre ich aus ihrem Kommentar ein hohes misstrauen und Ablehnung des "Autonomen Fahrens", richtig? Ich möchte daran erinnern, dass bei der Einführung neuer Techniken (s. auch das Automobil) es genügend stimmen gab, die das als nicht umsetzbar, gesundheitsgefährdend etc. benannten. Alle hatten unrecht. Ja, es gibt Unternehmen die anders denken und unserem "deutschen Ingenieurwesen" nicht immer entsprechen. Tesla setzt Methoden, Technik ein, bei denen ein deutscher Autobauer, -Zulieferant lieber erst mal ein Jahr auf Herz und Nieren testet. Das kann (und ist) ins Auge gehen. Die Frage ist, werden sich diese Fehler auf dauer ausmerzen lassen. Ich hatte das Vergnügen 2000 in Stanford einem Sommerseminar über die damals aus dem Boden sprießenden "Start-Ups" teilzunehmen. Ja, wir waren unter 60 internationalen Teilnehmern 4 Deutsche, die das Konzept des "Mony-burning" als nicht umsetzbar und zukunftsträchtig testierten. Wir hatten unrecht! Ja manchmal ist das auch ein Lottospiel, aber hätte ich nur vor 18 Jahren in Apple oder Microsoft investiert ..... meine Rente wäre sicher!
Der Mensch koennte sich heute schon freiwillig an Regeln halten - macht er aber nicht, da er sich wichtiger nimmt als die fuer andere geltenden Regeln. Gerade in Deutschland wird es weiterhin Leute geben, die als erstes den "AUS" Schalter fuer die Funktion suchen werden, die darauf achtet, dass die Geschwindigkeitsbeschraenkungen eingehalten werden. Da ist es also voellig egal, was die KI oder sonstwas kann. Und wie weit die Technologie kommt. Und es muesste eine Zwangsnachruestung fuer Altfahrzeuge geben.
Also - ich zweifele nicht an der Technik, ich zweifele am Menschen.

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theanalyzer 05.06.2018, 16:51
78.

Nicht nur der Jobverlust wiegt schwer; zu allem Überfluß ist die E-Mobilität ja auch noch der Weg in den energetischen Wahnsinn... So viel Aufwand, um Öl und Gas durch den Strom zu ersetzen, den man aus Kohle, Öl und Gas herstellt. Ok, es gibt auch noch die Spezialisten, die ihr E-Mobil nachts mit Solarstrom laden werden... Die miese Energiebilanz der Elektroautos sollte schon genügen, um diese im Namen einer gesunden Umwelt niemals zuzulassen.

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donvito85 05.06.2018, 16:51
79.

Zitat von kirk_dougles
Jedenfalls nicht so. Die Batterien werden, auch wenn die Reichweiten sich noch deutlich erhöhen würden, immer zu lange Ladezeiten benötigen, als das so ein sinnvoller Betrieb möglich wäre. Die Batterie im Auto ist ein Irrweg. Genau deshalb kaufen es nur Umwelt-Puristen die unbeding irgendwas tun wollen, auch wenn das weder nachhaltig noch sinnvoll ist, weil die Herstellung der Batterien + Stromerzeugung ebenfalls die Umwelt belastet. Wenigstens nicht weniger als der Verbrennungsmotor. Die Lösung (vor allem auch vor die Autoindustrie) wäre ein E-Motor der nicht von einer Batterie sondern wie gehabt durch Tanken des Treibstoffs seine Energie bekommt. Ob Wasserstoff via Brennstoffzelle oder was ganz anders, das ist die Frage die noch geklärt werden muss. Warum nicht einen Wasserstoff verbrennungsmotor? Dann bliebe das Getriebe und die Anzahl der Bauteile ziemlich erhalten, was die Industrie sicherlich begrüßen würde, allein schon wegen den bisherigen Entwicklungen. Der Batterie E-Motor wird aber irgendwann in der Sackgasse enden. Eine Lösung wäre höchstens noch eine Art Austauschakku, das nicht länger dauern sollte als normales Tanken. Dazu wäre jedoch eine enorme Infrastruktur nötig und da sehe ich auch kein sinnvolles Ende, denn der Aufwand wäre riesengroß. Also Verbrennungsmotor nur mit anderem Treibstoff, oder Brennstoffzelle, anders geht es meiner Meinung nach kaum. In der jetztigen Form ist das nicht praktikabel. Was ist wenn man schnell zum Arzt muss oder auf dem Urlaubsweg zum Tanken? Dann 5 Stunden warten? Das kann so nichts werden. Diese Tankstellen möchte ich mal seheh. Sie müsste hunderte wenn nicht mehr als tausend Anschlüsse haben damit das überhaupt zu bewerkstelligen ist. Warum nun einmal Tanken dauert 3 Minunten, macht 20 Autos in der Stunde pro Säule. Bei 10 also mindestens 200 Autos in der Stunde. Bei 5 Stunden ladezeit braucht es also sogar in jedem Fall 1000 Anschlüsse damit im Schnitt 200 Autos pro Stunde fertig werden.
Ihnen ist schon bewusst, dass das Wasserstoffauto ebenfalls eine Batterie hat, welche durch Wasserstoff-Verbrennung aufgeladen wird?

Auch haben Sie wohl beim Wasserstoff nicht dran gedacht, dass dies einen noch grösseren Infrastrukturumbau bedarf, als bei Elektroautos.
Ein Stromnetz ist bereits vorhanden.

Wasserstoffproduktion ist extrem energieaufwendig, da kann man den Strom gleich für das aufladen von Akkus verwenden.

90% aller Autofahrten fahren täglich weniger als 150km, eine Distanz die ohne Probleme durch die heutigen Elektromodelle gedeckt werden kann.

Langstrecken kann man z.B. mit Hybridautos zurücklegen, oder sie schauen sich mal Berichte an wie Teslabesitzer problemlos durch USA oder Europa lange Strecken zurücklegen, in gleicher Zeit wie ein Verbrenner.....
Diese Reichweitenangst ist völlig unbegründet und beruht auf Ignoranz gegenüber der Technologie.

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