Forum: Wirtschaft
Freihandelspakt TTIP: US-Handelsbeauftragter widerspricht Gabriel - und warnt die EU
REUTERS

Scheitert TTIP? Der US-Handelsbeauftragte Michael Froman zeigt sich im Interview irritiert über die Töne aus Berlin. Amerika habe "den Sommer durchgearbeitet", um Lösungen zu finden.

Seite 1 von 18
mettwurstlolli 31.08.2016, 06:04
1. Ttip

Ich verstehe die ganze verdrehte Debatte darum nicht. Man könnte das ganze doch relativ einfach lösen, in dem man das Abkommen auf fünf Jahre auslegt und beiden Seiten die Möglichkeit gibt, das Abkommen nach fünf Jahren begründet zu kündigen. Wenn beide Seiten das Bkommen als hilfreich empfinden, wird das niemand zum, wenn es nur einer Seite nützt, schon, aber dann war es kein gutes Abkommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eigen 31.08.2016, 06:19
2.

Zitat von
Amerika habe "den Sommer durchgearbeitet"
Michael Froman meint wohl sich und seinen Stab, wenn er "Amerika" sagt. Vor allem sich.

Tatsächlich arbeiteten alle Beteiligten doch ohnehin für den Papierkorb, da die US-Präsidentschaftskandidaten nicht sonderlich an TTIP in dieser Form interessiert sind.

Man sollte sich von EU-Seite weitere Verhandlungen sparen. Die Zeit können die EU-Staatsdiener sinnvoller nutzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
donrealo 31.08.2016, 06:20
3. Die überwältigende Mehrheit

des Deutschen Volkes spricht sich mittlerweile gegen TTIP und CETA aus. Die SPD Abgeordneten dea BT (vorne dran Siggi) würden natürlich viel lieber den lukrativen Anweisungen ihrer Lobbyisten Folge leisten, haben aber gleichzeitig auch die kommenden LT Wahlen vor Augen und müssen daher kurzfristig etwas Populismus einsetzen.
Froman sollte dies bei seiner Schelte in Betracht ziehen. Nach den LT Wahlen diesen Herbst hängt auch die SPD das Fähnchen in den richtigen Wind und Obamas Direktiven werden sicherlich noch dieses Jahr umgesetzt. Germany complies, no worries

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dondon 31.08.2016, 06:23
4. Kritik

Sehr viele von den USA geschlossenen Handesabkommen, haben sich im Nachhinein desaströs auf die Handelspartner ausgewirkt. Diese Abkommen sind meist sehr einseitig und meiner Meinung nach rücksichtslos, fast bösartig konstruiert. Damit hat die USA das erreicht, was sie verdient hat: Kein Vertrauen. Wie einseitig die USA ihre Interessen schützt, sieht man ja jetzt schön am Beispiel Apple/Irland. Aber selbst ohne diesen Vertrauensverlust ist Ttip ein absoluter Demokratiekiller. Es jagt mir wirklich Angst ein. Mit Ttip würde das Zeitalter der Demokratie endgültig beendet und das Zeitalter der Finanzregierung offiziell beginnen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
paulaschwarz 31.08.2016, 06:26
5. Man achte auf die Froman

Formulierungen.
Mehr braucht es nicht um TTIP abzulehnen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rostigen 31.08.2016, 06:28
6. Ohne TTIP zu kennen

Die USA wollen es, viele Themen sind geheim.
Es muss für den gemeinen Europäer und für den deutschen Michel zum Nachteil gereicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wug2012 31.08.2016, 06:36
7. Amerika hat den Sommer durchgearbeitet!?

Soso, Amerika hat den Sommer durchgearbeitet. Das glaube ich nicht. Ich kenne ganz viele Amerikaner, welchevin diesem Sommer nicht durchgearbeitet haben und in Europa waren. Wer istveigentlich Michael Froman. Wenn rs erklärt werden muss, kann er die Personalie so wichtig nicht sein. Das vorliegende Interview besteht ausschließlich aus Allgemeinplätzen und Worthülsen. Der deutsche Vizekanzler interessiert ihn nicht und was das deutsche Volk sagt, interessiert ihn sowieso nicht. Wen interessiert eigentlich Michael Froman?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
reader0815 31.08.2016, 06:40
8. TTIP als Kuchen?

Froman ist Vertreter einer Regierung, die Europa als Kuchen sehen. Das sagt alles.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Affenhirn 31.08.2016, 06:48
9. Die Amis setzen auf europäische Verhandlungsschwäche

Und die ist sehr realistisch. Deutsche Automobilzulieferer wollen TTIP, um von den unterschiedlichen Standards wegzukommen. Dabei ist ihnen völlig egal, welcher Standard sich jeweils durchsetzt, Hauptsache sie müssen nur noch Produkte nach einem Standard liefern. Bei der öffentlichen Auftragsvergabe sind die Amerikaner gar nicht in der Lage zu verhandeln, denn sie können die auf Bundesstaaten- und sogar kommunaler Ebene fixierte "buy American"-Prinzip eh nicht knacken. Und wer auf europäischer Ebene kann schon Interesse daran haben, dass amerikanische Großunternehmen einzelne EU-Staaten verklagen können, wenn denen ein neues Gesetz nicht passt, so wie es z.B. In Südamerika immer wieder geschieht. Was die Amerikaner (Großunternehmen und auch Finanz- und andere Ministerien) akzeptieren und wie sie sich verhalten, wenn ihnen etwas nicht passt, können wir jetzt am Beispiel Apple / Irland / EU-Kommission erleben. Das kann mit TTIP nur schlimmer werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 18