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Fressbuden statt Kleinkunst: Wie der Weihnachtsmarkt zum Volksfest verkommt
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Elche statt Christsterne, Glühwein statt Kleinkunst: In Deutschland gibt es so viele Weihnachtsmärkte wie nie, die Umsätze steigen - nur ihr urtümlicher Charakter geht verloren.

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telos 18.12.2018, 19:28
1. Weihnachten säkularisiert

Wundert mich nicht wenn so viele Zeitgenossen/innen überhaupt keinen Bezug mehr haben zum Fest Weihnachten. Da ist nichts anderes mehr als essen und trinken ohne Ende. Traurig aber wahr.

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markususa 18.12.2018, 19:33
2. Nichts neues

Nichts neues. Weihnachtsmaerkte waren auch vor 30 Jahren kommerziel. Kein Mensch braucht den Plunder der dort verkauft wird. Vielleicht ne Kerze ansonsten ein Gluewein und gut is'.

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molej 18.12.2018, 19:34
3. So ist es- ausser im Erzgebirge

Ich teile Ihre Meinung voll und ganz, weshalb ich auf die Weihnachtsmärkte ausser halb des Erzgebirges gern verzichten kann. Dort allerdings gibt es sie noch- die echten Märkte wo erzgebirgische handgemachte Volkskunst verkauft wird, kleine Mundartgruppen live singen, Bergmannsaufzüge stattfinden und natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt wird. Manche finden nur einige Tage statt. Die sollten Sie besuchen denn leider haben sie keinen Satz darüber verloren in Ihrem Artikel.

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passionsblume 18.12.2018, 19:36
4. Wer braucht schon Kleinkunst?

Fressen und Saufen sind des Deutschen beliebtesten Hobbies. Hier und da könnte ein Smartphone-Stand noch gute Chancen haben, vor allem 1-Euro-Verträge können nach drei Glas Glühwein und zwei fetten Bratwürsten gut aufgeschwatzt werden. Egal ob Weihnachtsmarkt, Ostermarkt, Stadtfeste, all die sonstigen Feste - das ist inzwischen alles nur noch der gleiche Kram.

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Pfaffenwinkel 18.12.2018, 19:37
5. Die meisten Weihnachtsmärkte

haben nichts besinnliches mehr und gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Mein Tip: Einfach nicht mehr hingehen. Stattdessen ein Waldspaziergang oder, je nach Glaube, ein paar stille Minuten in einer Kirche.

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m.klagge 18.12.2018, 19:39
6. Oh! Unglaublich, aber wahr.

Dass das aber auch anderen Leuten auffallen würde hätte ich jetzt nicht gedacht. Andererseits zeigt die Tradition, dass diese Veranstaltungen schon seit langer Zeit als Alibi für ganz lange Samstage und verkaufsoffene Sonntage gedient haben.
Wie alles andere, dass auch nur entfernt mit dieser berühmt berüchtigten abendländischen Kultur zu tun hat, haben auch die Weihnachtsmärkte sich ins neoliberale Joch gebückt.

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sraab 18.12.2018, 19:39
7. Keine Märkte

Genau diesen Trend hat meine Familie ebenfalls beobachtet. Da wir als Christen Weihnachten primär als Fest des Glaubens, der Geburt Jesus Christus feiern, verweigern wir den "Wintermärchen" und wie sie alle heißen unsere Präsenz. So extrem wie heute in Deutschland das "Christliche" bekämpft und verweigert wird, scheinen viele Menschen vergessen zu haben, wie wir unsere Gesellschaft begründeten. Zur Klarstellung - ich will keinesfalls "bekehren" - jeder nach seiner Meinung - aber ich würde mich freuen, wenn auch auf Christen Rücksicht genommen wird. In der Schule hat man beim Weihnachtskonzert auf Weihnachtslieder verzichtet - da war angeblich eine Zeugin Jehovas, die das nicht wollte. Wo sind wir eigentlich?

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spon-facebook-1432602831 18.12.2018, 19:42
8. Was auch sonst??

Ganz ehrlich was will man auf dem Weihnachtsmarkt außer feiern, futtern und trinken auch machen? Falls man etwas "Kultur / Kunst" (in meinen Augen eher sinnloses Zeug) kaufen möchte hat man das in 1-2 Stunden erledigt.

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Sinderion 18.12.2018, 19:44
9.

Genau der Grund, warum ich nicht mehr auf die meisten Weihnachtsmärkte gehe: Dieser Kirmes-Ballermann Charakter mit saisonalem Einschlag.
Im Landschaftspark Duisburg Nord war ein sehr schöner Weihnachtsmarkt, dort gab es auch nur zwei Verkaufsstände mit Essen, was allerdings auch aus einer Schlossküche war. Sonst sehr viel Kunst und Selbstgemachtes oder mal ein Stand mit Honig und Pestos.

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