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Führungskrise: Investor Elliott drängt auf Chefwechsel bei Thyssenkrupp
REUTERS

Nach den Abgängen von Vorstands- und Aufsichtsratschef will der US-Hedgefonds Elliott rasch eine neue Führung bei Thyssenkrupp durchsetzen. Der künftige Chef solle von außen kommen.

purple 19.07.2018, 16:18
1. Heuschrecken

Man sollte sich wirklich langsam überlegen, wie man gegen diese frühkapitalistischen Auspresser vorgehen kann. Im GG steht, daß Eigentum verpflichtet. Das Ziel eines Unternehmens muss eine gerechte Aufteilung des Gewinns zwischen Besitzern und Angestellten sein. Leider hat ja Herr Schröder die Soziale Markwirtschaft in Deutschland abgeschafft - wobei angefangen hat damit schon Herr Kohl. Es wird Zeit für eine Wiedereinführung von Schutzgesetzen, das solchen Heuschrecken wie hier wieder am Werk gestoppt werden können.

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hhlSteuerzahler 19.07.2018, 16:26
2.

Tja, so ist das mit den US-Hedgefonds. Sie wollen nur hohe Rendite sehen, das Unternehmen selbst ist denen völlig egal. Erinnere an das Drama von CeWe Color.

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osis1980 19.07.2018, 16:29
3.

Wie bei Mannesmann. Der Anfang vom Ende.

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MiniDragon 19.07.2018, 16:55
4. Nachvollziehbare Forderung

Wenn man sich mithilfe von Googel mal etwas genauer anschaut, welcher Truppe von mehr oder weniger prominenten aber durchweg fachfremden Laiendarstellern in den verschiedenen Führungsgremien derzeit die Verantwortung für das Überleben des Konzerns anvertraut wurde .....

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Observator 19.07.2018, 17:08
5. Wo ist die sichere Zukunft zu Hause?

Während es hierzulande(und in allen anderen "westlichen Demokratien") offensichtlich möglich ist, dass brutale Finanzhaie mit sage und schreiben nur 3 % Beteiligungsanteil eine etablierte Weltfirma wie Thyssen-Krupp aufs Kreuz legen können

entwickelt China derweilen mit strategischen Konzepten, deren Zeithorizonte im Bereich von 30..... 50 Jahre angesiedelt sind, systematisch seine Industrie hinein auch in den Hight-Tech -Bereich.

An diesem brutalen Faktum wird ziemlich klar und deutlich, wem die Zukunft gehört.
Die sichere Zukunft ist demzufolge weder in den USA noch in Europa zu Hause!

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lupenrein 19.07.2018, 17:25
6. 'Es ist Wahnsinn,

doch es hat Methode'.
Zu beobachten seit Jahren.
Frankreich wehrt erfolgreich sich gegen die Methoden der Heuschrecken.
Merkel wie immer 'wohlwollend' und schaut zu.
Welche 'Schmankerl' sind noch übrig ?

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redwed11 19.07.2018, 17:55
7.

Hier gehen Heuschrecken genannt Finazinvestoren mit äußerster Brutalität vor um in möglichst kurzer Zeit eine extrem hohe Rendite zu erzielen. Diese Heuschrecken gehen dabei über Leichen und die in den Unternehmen beschäftigten Menschen sind ihnen völlig egal. Diese Heuschrecken sind das Krebsgeschwür der Wirtschaft welches endlich von der Politik ausgemerzt gehört. Sonst gehen noch weitere Unternehmen den Bach runter und sind für das Land und die Beschäftigten verloren. Im Moment ist es Thyssen Krupp aber es ist nicht das einzige Unternehmen welches geplündert wird.
Eine solche Entwicklung ist ebenfalls bei Siemens im Gange. Auch dort soll das Unternehmen zur kurzfristigen Renditemaximierung zerschlagen werden was mit der Siemens Healthineers bereits begonnen wurde. Auch hier um die Heuschrecken mit extremen Gewinnen zu bedienen. Nur ein Unterschied besteht zu Thyssen Krupp. Mit Josef Käser hat Siemens einen Vorstandsvorsitzenden der vor diesen Heuschrecken völlige Unterwerfung zeigt. Genau wie bei seinem Besuch bei Trump als er nicht zu halten war sich auch diesem in ekelhafter Weise anzubiedern.

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odee 19.07.2018, 18:17
8. Cevian

Man bedenke welche Rolle Cevian bei der Marginalisierung des ehemaligen stolzen MDAX-Konzerns Bilfinger gespielt hat und noch spielt.... Einfach widerlich wie über Jahrzehnte geschaffene Werte in kürzester Zeit dem "Rendite-Gott" geopfert werden....

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diefans 19.07.2018, 20:36
9.

Da jammern alle immer über die Heuschrecken und tun so, als wäre die Welt ihnen ausgeliefert...

Aktien kann man frei kaufen - also kauft doch Aktien deutscher Unternehmen! Und wenn eine Firma sich mit "Investoren" ins Bett legt/legen muß, dann ist das ja auch eine Entscheidung der Firma selbst bzw. der vergangenen Fehlentscheidungen. Wenn eine Firma hauptsächlich Schulden bedient und nicht den Markt, ist sie und ihre Produkte eh im Arsch.

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