Forum: Wirtschaft
Fünf Prozent teurer: Mieten legen trotz Mietpreisbremse kräftig zu
DPA

Es gab schon lange Zweifel an ihrer Wirksamkeit, jetzt zeigen auch Zahlen des Verbraucherschutzministeriums: Die Mietpreisbremse wirkt nicht.

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alfredjosef 20.05.2017, 17:54
1. In einem liberalen Wohnungsmarkt

In eienm liberalen Wohnungsmarkt, ohne die vielen Regelungen, wäre es wahrscheinlich einfacher, eine bezahlbare Wohnung zu finden - schon mal deshalb, weil sich wieder mehr (vor allem alte) Leute trauen würden, ein paar Zimmer unterzuvermieten. Früher war das üblich, heute machen das nur noch wenige. aj

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timwev 20.05.2017, 18:02
2. Wirkt wie konstruiert

Der Anstieg der Mieten wird von zwanzig Prozent in drei Jahren auf fünfzehn abgeschwächt. Insofern handelt es sich nicht um eine Bremse, sondern um eine beschleunigungsbegrenzung. So ist es konstruiert und so wirkt es auch. Wer mehr will, muss einfach die Mieterhöhungen im Bestand per Gesetz weiter drosseln, zeitlich strecken oder ganz aussetzten.

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karl-felix 20.05.2017, 18:03
3. Also

Bei uns sind die Mieten im Vergleich zu den Verkaufspreisen weit zurückgeblieben . Während man um die Jahrtausendwende bei uns Eigentumswohnungen noch zum 15-18 fachen Jahreskaltmiete kaufen konnte ist jetzt 17 Jahre später unter 25 Jahreskaltmieten gar nichts mehr zu machen .

Das mag auf dem Dorf noch anders sein , aber ich vermute dass auch dort die Mieten stark gefallen sind. Zehntausende von völlig intakten Mietwohnungen werden da einfach weggesprengt/abgerissen um den Mietmarkt einigermassen zu stabilisieren .

Bei solch niedrigen Mieten wie in Berlin kann die Mietpreisbremse auch gar nicht funktionieren . Dann baut halt keiner mehr. Bei uns sind die Neubauten im letzten Jahr leicht zurückgegangen , im ersten Quartal jetzt deutlich. Die Mieten sind offenbar zu niedrig . In der Fläche sind die Autokosten höher als die Miete.

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Die Happy 20.05.2017, 18:04
4.

Und das ist genau die "Mietpreisbremse", die die dufte und hippe FDP abschaffen möchte.
Anstatt sie so aus zu gestalten, dass sie wirklich was bringt, will die FDP direkt ganz weg damit und so noch schlechtere Verhältnisse.

Ob das die jungen hippen Wähler, die in NRW angesichts des feschen pink, gelben Lindner Null Inhalt Bilder Wahlkampfs FDP gewählt haben, auch bedacht haben, wenn sie demnächst in Städten überhaupt keine bezahlbaren Studentenwohnungen mehr bekommen?!

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tizian 20.05.2017, 18:06
5.

Die Verringerung der Umlagemöglichkeit der Modernisierungskosten steht im Koalitionsvertrag. Aber die Union wehrt sich dagegen...

@1
Der Markt war z.B. in Berlin seit Anfang des Jahrtausends extrem liberal. Die ganzen Regulierungen gab es erst wegen der Folgen dieses liberalen Marktes.

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Harrue 20.05.2017, 18:08
6. Auch ich habe gezwungenermassen die Mieten erhöht.

Weil ich nicht in Gefahr laufen will, dass ich durch die neue Gesetzgebung bei einer Neuvermietung zu Marktpreisen in die Grenze zum Mietwucher hineinlaufe.

Im Bestand habe ich sonst die Miete nur sehr selten angehoben, weil ein reibungsloses Mietverhältnis mit vielleicht mässig, aber regelmässig zahlenden Mietern ohne Ärger für mich prioritär ist. Ausnahme: zänkische Mieter, die glauben ihre Rechte als modische Schikane ihrer Mietmenschen einsetzen zu können. Die haben dann nicht sehr viel Freude mit meinem Rechtsanwalt.

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max-mustermann 20.05.2017, 18:16
7.

Der Vermieter bestimmt den Preis, wem es nicht passt bekommt die Wohnung nicht. Daran ändert auch keine Mietpreisbremse etwas.

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DJ Bob 20.05.2017, 18:18
8. es geht los...die nächste Stadt Guerilla....

55% der Menschen die über KEIN eigene Wohneigentum verfügen werden richtig "durchgezogen"

Alles war wichtiger in diesem Land. Scheinbare Nachhaltigkeit, Scheinbare Multi Kulti...und Scheinbare political correctness

Aber alles nur schein..Es war wichtiger einen Energiewende zu "fabrizieren" weil die "linsgrüne" Bourgouise hysterisch auf die Ereignisse in Fukushima reagiert hat und auf die Strasse gegangen sind...Die hatten ja auch zeit!!!
Es war nicht WICHTIG hier in D Menschen in eigene 4 Wände zu bringen mit dem Resultat das wir "REICHEN" Deutschen mit unsere starken Wirtschaft es sich leisten können das nur 45% über eigenes Wohneigentum verfügen. Übrigens im internationalen Vergleich sind wir ganz unten angesiedelt...Mit international meine ich Länder wie Griechenland Spanien Italien Portugal LOL

Eine Tatsache die hier auf SPON von den hier anwesende offentsichtliche "linksgrünen" ignoriert wird...In 10 Jahren gehen die geburtenstarken in Rente...Wenn Ihr hier in D keine neue scheiss "Stadt Guerilla" wollt dann sollte mann mann hier vielleicht seine Prioritäten neu sortiern und nicht über Gender bullshti toiletten sprechen

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outsider-realist 20.05.2017, 18:20
9. Verrückt

Das Verrückte an Frankfurt ist ja, das hier die Nachfrage nach bezahlbaren Wohnraum täglich steigt und die Politik auf Teufel komm raus noch mehr Bürger in die Stadt holen will. Das kann doch nicht funktionieren. Frankfurt wäre angeblich der große Gewinner beim Brexit sagt man uns. Frankfurt wird unbezahlbar und der Durchschnittsbürger wird der große Verlierer sein.

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