Forum: Wirtschaft
Fuhrpark der Deutschen Bahn: 34.600 Lastwagen gegen 2700 Güterzüge
Lindenthaler/imago images

Die Bahn-Tochter Schenker betreibt eine Flotte von Zehntausenden Diesel-Lkw, die zusammen Waren über Hunderte Millionen Kilometer transportieren. Zum Konzern-Image als Klimaschutz-Vorreiter passt das kaum.

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subu 26.04.2019, 22:36
30. Rechts-braune Populismus-Fake-News von MargittaW,

... oder wie soll ich das verstehen? Kurzes Rechenbeispiel: Länge Güterzug: 400 Meter, Länge LKW: 18 Meter. Macht beim Güterzug 22 Waggons á 4 Achsen. LKW wahlweise Hänger- oder Sattelzug. Maximale Zuladung 4-achsiger Waggon: ca. 60 Tonnen (Hauptbahn; Nebenbahn ca. 40 Tonnen Zuladung oder etwas mehr, je nach Oberbau), maximale Zuladung LKW: ca. 30 Tonnen. Da bei beiden Transportarten i. d. R. eher das maximale Volumen als das Maximalgewicht erreicht wird, kann man durchschnittlich 15 Tonnen Zuladung je 20-Fuß - Container-Äquivalent ansetzen. Davon transportiert ein 4-achsiger Eisenbahnwaggon maximal 3 Stück (durchschnittlich etwa 2,5 Stück) ein LKW maximal 2 Stück (im Schnitt 1,5 Stück). Somit ersetzt ein Güterzugwaggon also im Mittel höchstens 2 LKW. Ein Güterzug ersetzt somit durchschnittlich 44 LKW (der Korridor bei der Berechnung beträgt übrigens 30 bis 60 LKW). Ihre behaupteten 100 bis sogar 200 LKW sind "Zahlen vom Mond". Gott, sind Sie schlecht!

Aber Hauptsache: Fake-News in die Welt gesetzt und ohne Sachkenntnis rumgemeckert, oder wie ?

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smokyfields 26.04.2019, 22:41
31. Mensch, Elwettitsch89,

hätten sich alle Menschen auf die Beschreibung des Ist- Zustands beschränkt, säßen wir jetzt noch in Höhlen! Sogar die fleißigen Auto- Lobbyisten, manche für ein Weile auch sog. "Verkehrsminister" (z.B. Wissmann, von der CSU- Recken ganz zu schweigen, dazu noch ein unseeliger Mehdorn) haben etwas verändert. Natürlich immer zuungunsten der Bahn. Wird`s doch Zeit, dass mal überlegt wird, wie sich eine vernünftige Verkehrsmittelteilung bewerkstelligen lässt: Langstrecken- und weniger eilige Güter auf die Schiene, Massengüter sowieso, das kurzfristige, kurzstreckige kann ja auf der Straße bleiben, oder, wo`s passt, vielleicht auch ICE fahren?

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delta120 26.04.2019, 22:46
32. Die Modernisierung verschlafen!

Erst jetzt wird in Lehrte ein vollautomatischer Hub gebaut zum schnellen Container umlaufen zwischen Zügen. Vollautomatisches Fahren der Züge ist nirgends zu sehen, wie auf vielen Modelbau Bahnen. Da ist Platz nach oben.

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hps 26.04.2019, 22:55
33. Darüber, ob es versteckte Zwänge für den Transport kann

Liegt es denn nicht an dem Auftraggeber, wem er einen Transportauftrag vergibt? Kann er, seinem Gewissen entsprechend, nicht den Transporteur seiner Wahl beauftragen? Es ist kaum vorstellbar, dass er da irgendwelchen Zwängen unterliegen sollte.

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kaiser.friedrich 26.04.2019, 23:11
34. Das Netz ist schlicht ausgelastet

Es ist derzeit in vielen Gebieten des Schienennetzes in Deutschland schlicht nicht möglich, mehr Güterzüge auf die Gleise zu bringen.

Die Gleise links und rechts des Rheines sind z.B. mit regulären Personenverkehr nahezu vollständig ausgelastet, so dass Güterzüge nur nachts fahren können.

Güterzüge können übrigens auch nicht überall fahren. Gerade in Gegenden mit vielen Bergen und Tälern, sind lange Güterzüge meist nicht einsetzbar.

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jasper366 26.04.2019, 23:15
35.

Zitat von Ökofred
Stahlindustrie und Textilherstellung, was waren die Gründe? Praktisch nur die Arbeitskosten, Energie oder "Klima" spielen absolut keine Rolle.
Tja, an den Energiekosten (oder den Kosten für Umweltauflagen) kann der Hersteller nicht viel machen, er spart dann da ein wo es am leichtesten geht - eben bei den Arbeitnehmern.
Auscheidende Mitarbeiter werden nicht mehr ersetzt, mehr Arbeit auf die gleiche Mitarbeiterzahl verteilt etc. pp.

Also haben dann im Endeffekt doch die steigenden Energiekosten oder Umweltauflagen dafür gesorgt, dass Arbeitsplätze wegfallen

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c0bRa 26.04.2019, 23:31
36. Gönnt euch...

... einfach mal auf Youtube den ZDF-Beitrag "Bahn ohne Plan". Einfach danach googlen (Mit Gänsefüßchen). Aus Holland kommen Güterzüge an, die in Deutschland auf die Straße geladen werden, runter zur Schweiz gekarrt werden, um dort wieder auf die Schiene geladen zu werden... ;)

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Bae. 26.04.2019, 23:38
37. https://www.spiegel.de/forum/wirtschaft/fuhrpark-der-deutschen-bahn-34

Zitat von tlb021099
Schenker ist eines der größten Speditionsunternehmen der Welt,dementsprechend schwer zu verkaufen.Denn welch anderes Transportunternehmen hat einerseits das Geld den Global Player Schenker zu übernehmen und ist gleichzeitig klein genug um dabei freie Hand vom Kartellamt zu erhalten?. .....
Endlich ein substanzieller Kommentar zu diesem -sorry lieberSpiegel- völlig unsinnigen Vergleich. Transportleistung vergleicht man in „TTKM, TarifTonnenKiloMeter“ und nicht in Fahrzeugen. Ein Zug kann die Kapazität von 40 LKW befördern. Somit hätte die Überschrift auch Lauten können „.... die Bahn hat 108.000 LKW“.. Wäre genauso falsch.

Also, das nächste mal mehr Substanz und weniger Effekthascherei! So wie es sich für ein seriöses Nachrichtenmagazin gehört. Oder seit ihr jetzt Teil von Springer?

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noalk 26.04.2019, 23:45
38. Verkauf von Schenker wird Umwelt wenig nutzen

Denn der Käufer wird niemals die Lkw-Flotte verkleinern. Eher das Gegenteil wird der Fall sein.

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noalk 26.04.2019, 23:50
39. Warum Güterzüge 2.0?

Zitat von u-bahner
... Was hindert die Bahn daran, genormte, adresscodierte (Mikro-)Container verschiedener Größen einzuführen, die sich robust stapeln lassen und die man z.B. gegen Pfand mietet, zuhause befüllt und an Sammelstellen abgibt (oder abholen lässt). Auf den Hauptlinien könnte man Güterzüge im engen Takt wie Personenzüge fahren lassen, an den Beladebahnhöfen würden vorher ladefertig gepackte Mikrocontainerbündel innerhalb weniger Minuten rasch, vielleicht computergesteuert, in die haltenden und danach mit Hochgeschwindigkeit weiterfahrenden "Güterzüge 2.0" verladen. Im Prinzip ein Güter-ICE, ...
Warum nicht gleich solche Transporteinheiten in/mit Personen-Fernzügen bis hin zum ICE transportieren?

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