Forum: Wirtschaft
Furcht vor Pleitewellen und Staatsbankrotten: Starker Dollar bedroht die Weltwirtscha
AFP

Die zunehmende Kraft des Dollars ist riskant für den Rest der Welt. Wenn der Kurs weiter steigt, drohen Währungsturbulenzen, Pleitewellen, Staatsbankrotte. Auch Deutschland bekommt massive Probleme.

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helmut.alt 14.12.2014, 19:13
30.

Man braucht nur den Langfristchart des Wechselkurses Dollar/Euro anzuschauen, dann sieht man, dass der Dollar nur noch um 3-5 Cent zulegen wird und dann ist Schluss. Was für eine dämliche Panikmache!

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auf_dem_Holzweg? 14.12.2014, 19:14
31. die Überschrift muss heissen:

"starker Euro bedroht Merkel-Politik"

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Steve Holmes 14.12.2014, 19:16
32.

Zitat von herzblutdemokrat
Es wäre ein Segen wenn wir das Geld endlich abschaffen würden und uns auf die Werte Gleichheit und Brüderlichkeit besinnen.
Ich glaube nicht, dass sie für diesen Vorschlag viel Zustimmung finden. Geld ist sehr nützlich und sehr beliebt.

Zitat von
Aber ich weiß das dies ein Wunschtraum ist.
Für die meisten wohl eher ein Alptraum.

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hallenbeck 14.12.2014, 19:19
33. gute Analyse

Zitat von ambergris
Die USA haben viel richtig gemacht, nach der Krise. Zuerst lockere Geldpolitik um die Wirtschaft anzukurbeln, dann wird der Geldhahn zugedreht. So muss man es machen. Alles andere als eine Aufwertung des Dollars wäre bei der derzeitigen wirtschaftlichen Entwicklung falsch und es gibt keinen Grund sich darüber zu beschweren. Vielleicht hätte der Euro dem Dollar kontra geben können, wenn nicht die Bundesbank immer quer geschossen hätte. Statt dessen blieb quantitative easing verboten, und die Zinsen blieben viel zu lange hoch. Damit wurde dieses langsame Siechtum eingeleitet, weswegen wir hier jetzt immer noch von Krise sprechen und sogar negative Zinsen erwägen.
genau so schaut's aus... die Amis sind einfach cleverer, antizipieren viel besser als die 'dümmlichen' Europäer, die immer nur reagieren, wenn's eigentlich schon zu spät ist...

peinlich

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Darwins Affe 14.12.2014, 19:21
34. Alternative zum USD?

Es gibt zum Dollar keine rechte Alternative. Dem Euro ist der Untergang schon in die Wiege gelegt. Der chinesische Renminbi ist nicht einmal frei konvertibel. Der Yen leidet unter dem wirtschaftlichen Dauermisere Japans. Solide Währungen kleinerer Länder sind zu sehr vom wirtschaftlichen Umfeld abhängig (Schweiz, Singapur) oder zusätzlich noch rohstoffabhängig (Kanada, Norwegen, Australien). Aber immer gilt: Wer sich in fremder Währung verschuldet, geht ein hohes Risiko ein. Währungsspekulationen sind ein sehr unsicheres Geschäft. Aber auf lange Sicht war der US-Dollar z.B. im Verhältnis zum Schweizer Franken (oder der früheren DM) oder gar Gold kein gutes Geschäft. Leute, die in einem Weichwährungssystem wie z.B. in Russland leben, können natürlich wenig falsch machen, wenn sie jeden gesparten Rubel sofort in US-Dollar umtauschen. Umgekehrt ist es dann sehr mutig, Kredite in Dollar (SF etc.) aufzunehmen.

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landschaft20 14.12.2014, 19:21
35. Klappt schon

Die Frage lautet immer, wem nutzt es? Wer profitiert, je nach Lage von diesem auf und ab?

Na, auf jeden Fall niemand in Europa oder im nahen Osten. in Russland oder in China. Da bleiben ja nur unsere Freunde mit den großen Ohren, USA, England übrig.

Und in Deutschland kommt auch noch eine seltsame Mentalität zum tragen. Ganz früher sollte alles platt gemacht und heute alles bezahlt werden.

Hat ganz früher nicht geklappt und wird auch heute nicht funktionieren.

Auf jeden Fall ist es immer schön zu sehen, wie sich Deutschland wie Fortuna mit dem Füllhorn aufspielt, obwohl seit den Erkenntnissen des Russen Lomonosow klar ist, das egal was, nicht von irgendwo her kommt oder irgend wohin verschwindet.

Ebenso ist bekannt, das es nicht unendlich viel Öl, Süsswasser, auch wieder egal was, gibt. Und vor allem, kann man jedes Problem, jede Ungerechtigkeit, etc. lösen, wieder gutmachen? Unmöglich. Die Damen und Herren Politiker sollten mal mit den Menschen reden, denen mit Steuern und Abgaben das Geld für das Füllhorn abgenommen wird. Die scheinen sich gegenseitig so zu bequatschen, das sie den eigenen Mist sogar noch glauben. Man kann am Fall der FDP ja gut sehen, wie das funktioniert, wenn jemand Regierungsverantwortung hat und den Bürgern immer die Welt erklärt.

Warum gehen Bürger nicht mehr zur Wahl, aber zu Pegida? Das sind 2 Seiten einer Medallie.

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chagall1985 14.12.2014, 19:22
36. Mitdenken!

Zitat von freespeech1
In dem Artikel stand es eigentlich, die FED wird möglicherweise die Zinsen erhöhen. Dann wird der USD, ohnehin Weltleitwährung, noch Kapital aus anderen Ländern, auch dem Euroraum abziehen. Damit sinkt der Wert des Euro, wenn Draghi nicht mit Zinssteigerungen nachzieht. Kann er kaum, dann drohen im Euroraum Staatsbankrotte und Bankpleiten. Sein Ziel ist ohnehin ein abgewerteter Euro zur Konjunkturbelebung, also alles ganz im Sinne der EZB
Der Dollar ist heute schon stark!
Trotz Nullzinspolitik jahrelangem Kauf von 80.000.000.000 Schuldverschreibungen pro Monat durch die Fed und einem Haushaltsdefizit von 1.500.000.000.000$ über mehrere Jahre.

Nach jedem verwendeten Rechenmodell der Finanzwirtschaft hätte der Dollar implodieren müssen und Abwertung bzw. Inflation folgen müssen.....

Nichts davon ist passiert!

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eckawol 14.12.2014, 19:22
37. Alle Unternehmen mit USD-Einnahmen,

die in diesem Jahr in den Geschäfsberichten den schwachen USD als Ursache für verfallenden EURO-Einnahmen beklagten, werden im nächsten Jahr den steigenden USD begrüßen, weil Sie mehr EURO-Ertrage ausweisen können. Das Auf und Ab gehören zur Wirtschaft und Geschicklichkeit bei der Steuerung dieser Risiken ist gefragt.

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hallenbeck 14.12.2014, 19:24
38. so ein...

Zitat von herzblutdemokrat
Tut mir leid ich kann diesem Kapitalismus nichts abgewinnen. Er nützt nur den reichen und der Großindustrie dem Bürger der den Wohlstand hart erarbeitet der sieht nichts vom Reichtum. Es wäre ein Segen wenn wir das Geld endlich abschaffen würden und uns auf die Werte Gleichheit und Brüderlichkeit besinnen. Dann heißt es nicht mehr du bist arm und du bist reich bzw der Obdachlose wird in der Kälte liegen gelassen. Aber ich weiß das dies ein Wunschtraum ist. Auf zur nächsten Globalen Finanzkrise....
... totaler Schwachsinn

nie ging es den Menschen besser als im Kapitalismus...

klar hat er seine Macken und muss ständig nachreguliert werden, weil der Mensch eben gierig ist und versucht, das System zu korrumpieren...

ändert aber nichts daran, dass es einer großen Mehrheit in D zB sehr sehr gut geht...

wenn sie nicht darunterfallen, dann sollten sie nicht gleich die Schuld beim System suchen, sondern evtl. bei sich selbst... oder auswandern

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wolfjuergendeckert 14.12.2014, 19:28
39.

Zitat von auf_dem_Holzweg?
sondern die Hilflosigkeit und Misswirtschaft des völlig überzogenen Euro. Es kommt wie es kommen muss: der Euro ist bald Geschichte.
Nicht das Euro-Dollarverhältnis ist das Hauptproblem, sondern die Null-Zins-Politik der EZB, jedenfalls für Deutschland. Es findet kalte Enteignung der Bürger statt, Pensionskassen und Lebensversicherungen geraten in die Klemme, weil das Geld keine Erträge liefert. Alle Bürger werden es sehr bitter zu spüren bekommen.

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