Forum: Wirtschaft
Furcht vor Rezession: Bank of England senkt Leitzins
REUTERS

Das Brexit-Votum belastet die Konjunktur in Großbritannien schwer, jetzt steuert die Bank of England gegen. Sie senkt den Leitzins, um die Wirtschaft anzukurbeln.

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ghanima23 04.08.2016, 15:10
40.

Zitat von toni_uk
Immer der gleiche Unsinn ueber die Probleme des Euros. Da, wo beim Dollar kein Hahn nachschreit, wird als Problem beim Euro hochstilisiert. Werfen Sie einfach mal einen Blick auf die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in den USA und trotzdem fordert keine eigene Waehrung fuer Alaska oder Kalifornien. http://www.bea.gov/newsreleases/regional/gdp_state/2016/_images/qgsp0716.png
Muss man gar nicht in die USA gehen. Selbstverständlich wäre selbst die D-Mark in Deutschland nicht überlebensfähig wenn Bayern und MeckPomm diese nutzen.
Das Problem liegt ganz wo anders und hat überhaupt nichts mit unterschiedlich wirtschaftlich starken Regionen zu tun.

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Wolfgang Porcher 04.08.2016, 15:13
41. im Brexit ging es allein um politische Machtverhaeltnisse

es ging dabei nicht um wirtschaftliche Vernunft . England war auch nie richtig fuer Europa Das zeigt der Pfund, bei dessen Waehrung kaufte ein ?
kaum jemand von dort Waren ein.

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muellerthomas 04.08.2016, 15:19
42.

Zitat von mr.andersson
Bei allem Respekt, mit der Begründung lässt sich jede getroffene Entscheidung rechtfertigen. An dem Umstand, das die Programme im Laufe der Zeit eher ausgeweitet wurden sieht man doch, dass die erhofften Effekte nicht erzielt wurden. Und .....
Naja, alle Modelle und eben die Emperie sagen, dass niedrigere Zinsen die Wirtschaft beleben - und tatsächlich ist die britische Wirtschaft ja auch in den letzten Jahren recht ordentlich gewachsen. Woher kommt also die Behauptung, das bringe nichts?

In der Eurozone hingegen ist es ja so, dass die üblichen Modelle sagen, dass der Leitzins negativ sein müsste. Das ist aber nunmal nciht möglich. Die Geldpolitik alleine reicht in einer Situation, wie wir sie seiut 2008/09 haben schlicht nicht aus.

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he.ro.lito 04.08.2016, 15:24
43. Intelligenter Rat

Zitat von undog
Intelligent und fleissig arbeiten und Produkte und Dienstleistungen mit einer Wertschöpfung produzieren, die auch bei 6% Zinsen noch für Gewinn, Arbeitsplätze und Steuerabgaben reicht wie z.B. zur DM Zeit. Im übrigen wurden die Zinsen wegen der Staatsverschuldung der Südländer gesenkt und uns als Kunjunkturprogramm verkauft. Gleichzeitig wurde der Bürger aufgefordert, Riester- und sonstige Niedrigrenditeverträge fürs Alter abzuschliessen.
"Intelligent und fleißig" arbeiten ist Ihre Empfehlung. D.h. also das Problem der Euro-Länder ist demnach, dass die Leute faul und dumm sind? Und nach dem Brexit ist diese Charaktereigenschaft plötzlich auch nach UK rübergeschwappt. Tja, das ist in der Tat blöd.

Wenn D noch DM hätte, würde die Konjunktur in der Tat nicht so brummen, das ist nun mal bekannt.
Seit Jahren wird dem Bürger empfohlen, privat für's Alter vorzusorgen, z.B. mit Aktien. Höheres, aber über die Jahre hinweg absehbares Risiko aber sehr gute Rendite.

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muellerthomas 04.08.2016, 15:26
44.

Zitat von ghanima23
Muss man gar nicht in die USA gehen. Selbstverständlich wäre selbst die D-Mark in Deutschland nicht überlebensfähig wenn Bayern und MeckPomm diese nutzen. Das Problem liegt ganz wo anders und hat überhaupt nichts mit unterschiedlich wirtschaftlich starken Regionen zu tun.
Doch, ich bin recht sicher, dass eine DM mit Bayern und McP überlebensfähig wäre, da es da zwei wesentliche Unterschiede zur Eurozone gibt: Es gibt eine relativ hohe Arbeitsmobilität innerhalb Deutschlands, da es keien Sprachbarrieren und dergleichen gibt (bitte an der keine Witze über Dialekte). Und es gibt diverse Transfermechanismen, wie etwa den Länderfinanzausgleich.

Das Problem ist aber tatsächlich nicht per se die Unterschiedliche Produktivität, sondern - ausgehend von einer halbwegs ausgeglichenen Leistungsbilanz - die Auseinanderentwicklung der Lohnstückkosten und damit letztlich der Leistungsbilanzsalden. Innerhalb der Nationalstaaten wird das durch die beiden oben beschriebenen Mechanismen ausgeglichen und gleichzeitig gibt es durch Tarifverträge gar nicht so eine stark auseinanderlaufende Lohnentwicklung wie in der Eurozone.

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bobrecht 04.08.2016, 15:29
45. Leitzinssenkung und Brexit, ...

miteinander zu verknüpfen, ist ja erstaunlich simpel. Die EZB senkt doch auch seit Jahren die Zinsen, und was ist der Grund hierfür? Offensichtlich das Verbleiben der restlichen Statten in der EU genau den gleichen Effekt.
Wie schön, dass alles doch letztlich so einfach ist.

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thequickeningishappening 04.08.2016, 15:34
46. Das Brakteatensystem

hat ueber Jahrhunderte funktioniert, bis die Luft raus war (das Gold/Silber). Als der Edelmetalgehalt der Muenzen durch das Praegerecht der Landesherren gegen Null tendierte, war fertig mit Wirtschaftsbluete! Selbiges erleben wir zur Zeit im Zeitraffer ( Vernichtung des Realvermoegens durch die Notenpresse). Das hat jetzt wenig mit Brexit zu tun; wir sind in der Endphase angelangt!

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karl-felix 04.08.2016, 15:38
47. Zumindest

Zitat von spon_2999637
...muss es doch mal klappen damit, dass der gesenkte Leitzins die Wirtschaft ankurbelt. Wurde ja oft genug probiert. Diesmal klappt es. Ganz sicher. Bestimmt. Irgendwie.
sind die Notenbanken und die Fachleute der westlichen Welt davon überzeugt und angesichts der Misere in Russland, dessen Notenbank den Zins hochhält, scheinen die westlichen Volkswirtschaften Recht zu behalten .
Drücken wir den Briten den Daumen , dass es ihnen gelingt .
Der kleine Mann ist in jedem Fall der Profiteur der Niedrigzinspolitik .
Die Engländer haben sich offenbar sehr genau angeschaut was Draghi da macht und sind von dessen Erfolg tief beeindruckt .
Ich im Grunde genommen auch . Zu Anfang hatte ich Bedenken , dass irgendwann diese Politik Preis wirksam wird, aber offenbar hatten die Experten recht. Ein Druck auf die Preise ist zumindest bei uns nicht feststellbar.
Bis auf die Besitzer der grossen Geldvermögen sind wir alle Gewinner dieser klugen Notenbankpolitik . Hoffen wir, dass es den Briten auch so geht.

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undog 04.08.2016, 15:41
48. Ja, die Leute sind überall faul,

Zitat von he.ro.lito
"Intelligent und fleißig" arbeiten ist Ihre Empfehlung. D.h. also das Problem der Euro-Länder ist demnach, dass die Leute faul und dumm sind? Und nach dem Brexit ist diese Charaktereigenschaft plötzlich auch nach UK rübergeschwappt. Tja, das ist .......
aber in verschiedenen Ländern gibt es verschieden viele, die sich dieser naturgegebenen Trägheit widersetzen, wie z.B. in Japan, China, USA, Südkorea, Deutschland - eben in den wirtschaftlichen starken Ländern.
Die DM könnte von der Bundesbank ebenfalls mit Null- oder Minuszinsen gesteuert werden.

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udar_md 04.08.2016, 15:42
49. Brexit!

Gott sei Dank, das die Wirtschafts-, Finanzbosse und Politiker den Schwarzen Peter, Brexit, gefunden haben. Die Ursachen der Rezession liegen ganz woandersx

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