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Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank: Die ungeliebte Mega-Hochzeit
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Deutsche Bank und Commerzbank sprechen über eine Fusion - angetrieben von der Regierung. Bei den Wählern kommt das nicht gut an. Auch die Arbeitnehmervertreter wollen nach SPIEGEL-Informationen dagegen stimmen.

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mark.o.hartmann 14.03.2019, 16:53
1. Super Idee!

Zwei Looser Banken schließen sich zusammen und werden ein Champion - klingt logisch oder?
Wer kommt eigentlich auf solche Ideen?
Oder ist der wahre Grund gemeinsam to-big-to-fail zu werden?
Das ist gemein aber genau so denken Banker nun mal.

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Moving Forward 14.03.2019, 17:00
2. Der Käse ist gegessen und Hr. Achleitner, ein Kapitalvernichter ersten

Ranges am Ziel.
Die Deutsche Bank hat er mit mit dem Larifari von Unternehmensberatungen an den Abgrund getrieben so wie er es seinerzeit für die Dresdner Bank zu verantworten hatte und die Allianz fast mit dran glauben musste. Die Commerzbank musste nach dem Kauf der Dresdner Bank von der Regierung gerettet werden. Als Ex-Goldmännchen darf er jetzt mit einem Ex-Goldmännchen in der Regierung wieder im Fusionssandkasten auf Kosten des Steuerzahlers, der Arbeitnehmer und Aktionäre spielen Interessenkonflikte oder Chinese Walls sind urbane Finanzsektorlegenden damit das dumme Volk an die Unabhängigkeit von Wirtschaft und Politk glaubt. Eigentlich ein Skandal!! Die Sozialdemokraten werden als willfährige Helfer diesen volks- und betriebswirtschaftlichen Unfug mittragen. Unwählbar!!

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spiegerlguckerl 14.03.2019, 17:03
3. Wir brauchen das nicht

- eine "too big to jail' bank

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eckawol 14.03.2019, 17:08
4. Fusion DB / CoBk könnte passen,

wenn die Konditionen stimmen. Das könnte z.B. sein, in welcher Form die KfW "dazwischengestellt" wird zur Lastentragung....

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xafagog 14.03.2019, 17:22
5. Deja vu

Wie bei der von der Politik vorangetriebenenen Fusion von Bayerischer Vereinsbank und Bayerischer Hypotheken und Wechselbank, man wollt die ganz große Bayerische Bank... Das Ergebnis ist bekannt. Politiker verstehen nichts von Wirtschaft und Banking, ihre Lebensläufe sind in Wikipedia einfach einsehbar.

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Skakesbier 14.03.2019, 17:31
6. Zwei Blinde

zusammen ergeben immer noch keinen einzigen Sehfähigen; und das umso weniger, wenn die Blinden seit Jahrzehnten bitter verfeindet sind!

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boanerges 14.03.2019, 17:48
7. DB ist kriminell

Interessant dass man hier im Gegensatz zu USA und GB in der Presse fast nichts hört über den russischen Geldwäscheskandal der DB. Schade dass sie nicht endlich Pleite geht. Diese angebliche Systemrelevanz glaubt höchstens die Regierung dank emsiger Lobbyarbeit.

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capote 14.03.2019, 18:05
8. Risikoentschärfung

Die Bundesregierung wüde besser eine Übersetzung des Glass-Steagall Act ins Deutsche vornehmen lassen und das dann hier als Gesetz verabschieden, dann braucht keine Bank mehr gerettet zu werde. Die jetzige Finanzkrise wurde dadurch ausgelöst, dass Bill Clinton den Glass-Steagall Act ausser Kraft setzte und es passierte 9 Jahre später genau das, was der Glass-Steagall Act verhindern sollte, eine neue Weltwirtschaftskrise wie 1929.

Statt dessen das genaue Gegenteil, eine Superbank, die man dann "retten" kann/mus/darf/soll

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vfleischhauer 14.03.2019, 18:38
9. Was ist die Alternative?

Die Finanzunternehmen der ganzen Welt sind seit Jahren in einem Konzentrationsprozess. Das Internet und die fortschreitende Automatisierung zwingt gerade die Banken dazu. Wenn Coba und DB nicht fusionieren, werden sie von größeren Banken geschluckt. Lieber eine große deutsche Bank, als zwei kleine ausländische, deren Fortbestand unsicher ist. Bei den VR Banken und Sparkassen haben wir seit Jahren den gleichen Prozess. Und er geht immer weiter, weil diese Banken in den meisten Fällen schon viel zu klein sind. Und bei allen Banken wird weiterhin viel Personal abgebaut und Filialen geschlossen werden. Ausnahme ist die ING, die treibt seit Jahren die deutsche Bankenlandschaft mit immer besseren und effektiveren Leistungen vor sich her. Das ist der Lauf der Dinge. Zurück schauen und sich die guten alten Zeiten wünschen hilft nichts.

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