Forum: Wirtschaft
Fusion von Deutscher und Commerzbank: Die Dilettanten aus dem Finanzministerium
dapd

Die Deutsche Bank kündigt gequält Gespräche mit der Commerzbank an. Finanzminister Scholz kommt damit seiner Vision eines "nationalen Champions" näher - dabei ist das Projekt "Deutsche Commerz" zum Scheitern verurteilt.

Seite 7 von 9
wewolff12 17.03.2019, 17:53
60. Scherbengericht

Lieber Timm Bartz, schauen Sie Malbei Wikipedia nach, was ein Scherbengericht ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hörbört 17.03.2019, 18:03
61. Dann sind wir schon drei

Zitat von Hermes75
Genau mein Gedanke. Mein Geld bekommt die Deutsche Bank auf gar keinen Fall.
Eher würde ich kpl. auf Bitcoins umsteigen (Scherz!), als zur Deutschen Bank zu wechseln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
privatbahn 17.03.2019, 18:06
62. Immer wiede amüsant

Was sind das für amüsante Zeiten in denen sich Sozialdemokraten um Banken, anstatt um Arbeitnehmer sorgen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sapparati 17.03.2019, 18:28
63. Dilettanten am Werk

Die Dilettanten sind in dieser Regierung in der Überzahl, da kann einem richtig Angst werden. Das H.Scholz ein "Experte" ist hat er ja bei der HSH
bewiesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kassadra 17.03.2019, 18:40
64. Niemand hat die Absicht...

Wenn beide Banken fusionieren, wird, vorausgesetzt, die Verschmelzung erfolgt 50/50 Deutschland mit einem Anteil von 25% haften, weil der Bund Teilhaber der Commerzbank ist.
Guckst Du hier:
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/zehn-jahre-nach-der-teilverstaatlichung-sollte-der-bund-bei-der-commerzbank-aussteigen/23837278.html
Die Haftung der Deutschen Bank aus Derivaten beträgt Stand 2017 bei 46 Billionen, also 4600 Milliarden.
Guckst Du hier:
https://www.zeit.de/2016/53/deutsche-bank-derivate-finanzmarkt-bedrohung
Wir rechnen:
46 * 0,25 = 11,5 Billionen, also 11.500 Milliarden. Diese Summe wird im Falle eines Crashes der deutsche Steuerzahler aufbringen müssen. Das sind 356 Mrd. pro Jahr.
Guckst Du hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundeshaushalt-2019-dafuer-gibt-der-bund-ihr-geld-aus-a-1240077.html
Also überschlägig nur ca. 31,5 Bundeshaushalte, also Jahre. Geht doch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schartin Mulz 17.03.2019, 18:42
65. Sorry,

aber dass Banken sich von einem Politiker unter Druck setzen lassen könnten, halte ich dann doch eher für ein Gerücht.
Wenn die beiden Banken tatsächlich miteinander fusionieren, dann mit Sicherheit nicht, weil Herr Scholz das will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
iffelsine 17.03.2019, 18:51
66. Das macht nur Sinn, wenn beide

Banken auch wirklich in der täglichen Realität fusionieren, also das gleiche Personal und die gleiche IT nutzen und da ist schon Schluss ! Die Commerzbank rafft es nicht, die Dresdner Bank zu integrieren (dank fehlender IT-Kenntnisse) und gleiches gilt für die Deutsche Bank mit der Postbank. Alle vier dann in einen IT-Topf zu werfen ??? Das ist auf Jahrzehnte ausgeschlossen. Und dann die unterschiedlichen Firmenkulturen: beispielsweise folgen die Deutsche-Bank-Mitarbeiter ihren Chefs wie die Lemminge, die Postbänker sitzen alles aus und weiter will ich garnicht gehen, das wird peinlich...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Fuscipes 17.03.2019, 18:54
67.

Die Deutsche-Bank, mehr Boni als Verstand, weil anders kann es kaum genannt werden, der Aktienkurs, da kann nicht mal die Parteimitgliederentwicklung der Volksparteien mithalten.
Von 112 im Mai 2007 bis März 2019 auf kleiner 8, nur der Balken im Quadrat zeigt da nach oben, Realtime müsste er fast 90° gedreht werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moritz27 17.03.2019, 19:04
68. Nachdem ja bereits die Fusion

von Commerzbank und Dresdner Bank ein Riesenerfolg war, will man den jetzt wiederholen? Laßt euch nicht aufhalten. An mir wird es nicht scheitern. Ich bin schon weg. Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, alles längst Geschichte "ruhm- und erfolgreicher" Manager. Macht einfach weiter so. Hauptsahe Gehalt und Prämien stimmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peterzar 17.03.2019, 19:09
69. Politik kann man machen, wenn man es kann.

Der Kommentar ist gut, sachkundig und in der Einschätzung zutreffend.

Ein Schelm , der böses dabei denkt , wenn ein ehemaliger Goldman Sachs Mann einen unkundigen
Juristen , der eigentlich viele andere Dinge zu tun hätte , auf einem Holzweg führt und ihn womöglich
glauben läßt, gutes für sein Land zu tun. Hier werden zwei leidlich in der Restrukturierung mit unterschiedlichen
Mittel und auf unterschiedlichen Strategien befindlichen Geldhäuser gedrängt, ihre Ressourcen mit einem Marsch durch einen Sumpf zu verballern.
Er - der Minister - sollte sich um die Schließung des zu erwartenden Finanzloches und das Verstopfen der Steuerschlupflöcher kümmern, wo Deutschland in Kontinuität unrühmliche Rollen spielt .
Dabei kann er vielleicht mal Druck machen die in fast allen Bundesländern kastrierte Steuerfahndung und die unterbesetzten Ämter wieder halbwegs in diskutable Größenordnungen zu bringen.
Bayern und NRW waren da vor Jahren diejenigen ( H. Rüttgers vor allem , der nach meiner Erinnerung fast 600 Stellen strich ) , die wahre Heldentaten vollbrachten. Mollat und Hoeneß sind interessante Fälle gewesen, ein Postchef und ein ehemaliger Geheimdienstler in NRW !

Und jetzt eine verunglückte Operation " nationale Bank " , die einer Kastration des Geldwesens unter deutscher Flagge gleichkommt.
Da freuen sich die Konkurrenten und gegen die einzige deutsche Aktiengesellschaft im Finanzbereich mit Bedeutung wird vermutet, gefahndet, spekuliert momentan irgendjemand, seitdem sie eine international den Kopf über den Zaun bekommen.
Na und jetzt hilft in diesem Spielchen ein unbedarfter Finanzminister und sein Souffleur

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 7 von 9