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Fußball-WM 2022: Uno wirft Katar Versagen beim Kampf gegen Zwangsarbeit vor
REUTERS

Der Druck auf den WM-Ausrichter Katar wächst. Jetzt schaltet sich die Internationale Arbeitsorganisation ein. Das Uno-Gremium wirft den Verantwortlichen vor, beim Bau der Sportstätten die Konvention gegen Zwangsarbeit zu missachten.

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edelamsee 27.09.2013, 18:57
1. Koalition der Anständigen

es sollte eine Koalition aller geben, die ein Zeichen gegen diese Ausgeburten setzten, in dem wir die WM boykottieren; sowohl im TV als auch physisch. Jeder, der dort hin geht, sollte öffentlich geächtet werden. Die Quataries sind auch die schlimmsten Metzler (natürlich nur mit Geld) im Syrienkrieg.

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michaelkaloff 27.09.2013, 18:59
2. Die FIFA ist nun einmal keine demokratisch legitimierte Institution.

Viel Spaß bei der WM 2022 wünsche ich. Vielleicht werden wir ja Weltmeister. Und darum geht es doch. Welcher Fan hat da noch Fragen?

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Tiburon_Blanco 27.09.2013, 18:59
3. Same Procedure......

Das alles wird die Herren Blatter und Co. nicht interessieren. Denen ist es egal wie viele Zwangsarbeiter dort unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten und krepieren. Hauptsache die WM findet so statt, wie diese korrupten Funktionäre sich das vorstellen.

Und der Fußball? Für mich wäre jeder Fußballer ein Vorbild, der unter diesen Umständen, trotz Qualifikation und Platz im Kader sagt, dass ihm die Würde des Menschen wichtiger ist, als eine WM, die unter solchen Umständen stattfindet.

Meine Befürchtung ist, dass am Ende wieder nur so Sprüche herauskommen, wie "Ich bin stolz für mein Land zu spielen und man sollte Politik und Sport auseinander halten".

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felixhenn 27.09.2013, 19:11
4. Das merken die erst jetzt.

Die FIFA hätte bei der Bewerbung Katars einfach mal die Gastarbeiter befragen müssen, die auf der arabischen Halbinsel arbeiten. Oftmals wird für Filipinos kein Lohn gezahlt. Einklagen ist nahezu unmöglich und wer aufmuckt kann mit Üblem rechnen. Und nach dem Rechtssystem wird die Aussage von Menschen, die keine Moslems sind, als weniger wert betrachtet. Um die WM nach Katar zu vergeben, müssen einige schon gewaltig viel Geld erhalten haben.

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dirk van appeldorn 27.09.2013, 19:13
5. wer A sagt...

wer einem solchen Land die WM zuspricht (der peinliche Blatter spielt dabei eine grosse Rolle), muss auch all die Nachteile eingeplant haben. Grossdemonstrationen in Brasilien, wo die Menschen dieses miserable Turnier nicht wollen, dann das Nachdenken darüber, die Quatar WM im Winter stattfinden zu lassen, jetzt die Sklavenarbeit Veröffentlichungen. Schiesst die FIFA endlich auf den Mond, obwohl sie ja dann 2026 die WM auf dem Mond einplanen.

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frenjes 27.09.2013, 19:13
6. Boykottieren

Zitat von sysop
Der Druck auf den WM-Ausrichter Katar wächst. Jetzt schaltet sich die Internationale Arbeitsorganisation ein. Das Uno-Gremium wirft den Verantwortlichen vor, beim Bau der Sportstätten die Konvention gegen Zwangsarbeit zu missachten.
Boykottieren, ganz einfach, wenn Nord Korea oder der Iran so etwas abziehen würden, vorausgesetzt diese Länder würden jemals den Zuschlag für eine WM erhalten wäre das Geschrei groß.

Boykottieren wäre die richtige Antwort gerade einen solchen Hort der Menschenverachtung wie Katar, übrigens einer der Top Islamistensöldner Rekrutierer für Syrien.

Darüber hinaus sollten Schilder aufgestellt werden die darauf hinweisen wieviele Menschen beim Bau der "Sportstätten" starben!

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fatal.justice 27.09.2013, 19:17
7. Also bitte...

... da will uns das Nepalesische Bergvolk wohl den Fußball verleiden. Bin dafür, dass Karl-Heinz Rummenigge zwecks adäquatem Güterausgleich in Form von zollfreien Ro.ex-Uhren gen Himalaya entsendet wird... Es zeigt sich doch immer wieder erfrischend offensichtlich, in welchem Ausmaß die sogenannten "Eliten" in Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport korrumpiert sind. Wie sonst könnte der Katarische Sandkasten zum Ausrichter einer Fußball-WM gekrönt werden.

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Bahadur 27.09.2013, 19:18
8. Kritik oder Hetze

Irgendwie lässt die Schiene der Kommentare eine gewisse Neutralität und vorsichtige Skepsis vermissen. Hier wird gegen einen Staat geschossen, der eine höhere Investitionssumme pro Jahr hat als gesamt Europa - und wir sprechen dabei nicht allein von diesem unnötigen WM-Spektakel. Bei vorsichtiger Recherche fiel uns jedoch auf, dass alle Beschwerden oder öffentlichen Anschuldigungen durch Gewerkschaften oder bestimmte politische Gruppierungen erfolgten, welche in den Emiraten wenig ansehen genießen. Nicht erwähnt wird dabei - sicher nicht rein zufällig, dass alle Bauaufträge an ausländische, überwiegend europäische Bauträger vergeben wurden - auch deutsche Unternehmen oder deren asiatische Töchter, sind hier extrem stark eingebunden. Genau dort werden ausländische Arbeiter rekrutiert oder von den Vermittlungsgesellschaften der jeweiligen Entsendestaaten angefordert. Hier muss man ansetzen mit Untersuchungen und Maßnahmen - der Staat Katar ist zwar Auftraggeber - aber haftet z.B: die Stadt Köln für die Toten beim Einsturz der dortigen U-Bahn? Wasser gibt es in Katar an allen von Menschen zu erreichenden Punkten kostenfrei! Verhältnisse in Bauarbeiter-Unterkünften und Baustellen sind aber in Verantwortung der Bauträger, welche hier Milliardengeschäfte abwickeln und regelrecht sittenwidrige Margen an Gewinn erwirtschaften. Aber ist dies in Deutschland etwa anders - dort werden öffentliche Aufträge an die billigsten vergeben, welche nur mit Billiglohnsklaven kalkulieren und ausführen können.

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juyagar2012 27.09.2013, 19:19
9. Die Sklavenarbeit in katar uns auch

Zitat von sysop
Der Druck auf den WM-Ausrichter Katar wächst. Jetzt schaltet sich die Internationale Arbeitsorganisation ein. Das Uno-Gremium wirft den Verantwortlichen vor, beim Bau der Sportstätten die Konvention gegen Zwangsarbeit zu missachten.
in anderen Emiraten beschränkt sich nicht auf Stadien, sondern bei allen grossen bauvorhaben werden Billigstarbeiter herangenommen. n katar wird zur Zeit in grossen baustellen gearbeitet, dabei findet man auch billige Arbeitskräfte.

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