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G20-Gipfel in Hamburg: "Verschont unseren Laden"
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Mit Styropor und Holzplatten rüsten sich Hamburgs Geschäftsleute für die G20-Proteste. Einige verbarrikadieren ihre Schaufenster, andere setzen auf ein besonders begehrtes Plakat.

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Cylor 05.07.2017, 11:24
90. Ursache und Wirkung

Nicht der Stattfindende Gipfel benötigt 20k Polizisten sondern die xK Krawallbereiten machen eine derartige Polizeipräsenz nötig.

Ich wäre dafür: Jeder der sich an Krawallen beteiligt wird festgenommen. Am Ende Einsatzkosten geteilt durch die festgenommenen Steineschmießer = Strafe + Bearbeitungsgebühr.
Wer dauerhaft das Geld nicht zahlen kann, fährt für eine passende Zeit in den Bau.
Krawalle und Randale haben nichts aber auch garnichts mit Demonstrationen zu tun!

Verstoß gegen das Vermummungsverbot im schwarzen Block?
Okay, einkesseln, personalien fetstellen und der Stadt verweisen. Zur Not für die Dauer der veranstaltung Sicherheitsverwahrung inkl. Strafe um die Kosten zu decken.
Danach Verbot zu entsprechenden Veranstaltungen zu Reisen (Meldepflicht bei der Polizei vor Ort). Bei Verstoß wiederum Geldstrafe / ggf. Knast.

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kleinsteminderheit 05.07.2017, 11:43
91. Hamburg ist als Tagungsort.....

.....durchaus angemessen. Auch und gerade weil in einem städtischen Umfeld die Möglichkeit besteht, Gegenpositionen zu zeigen. Bei Tagungen in abgelegenen Locations wäre das nicht möglich. Nach Hamburg können täglich Hunderttausende mit Bahn und Bus fahren und friedlich demonstrieren.
Das wäre in Heiligendamm nicht machbar. Gewalt und wilde Protestcamps gehören nicht zum grundgesetzlich geschützten Demonstrationsrecht. Auch das G20 gehört zu unserer demokratischen Kultur und es wäre absolut falsch, wenn wir Gewalttätigen "Aktivisten" die Macht geben solche Veranstaltungen in sichere Compounds abzudrängen.

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bernd.stromberg 05.07.2017, 12:36
92. Naiv

Zitat von kleinsteminderheit
Wie Krank ist diese Anbiederung an Randalierer und Vandalen? Gibt es als demnächst heile Scheiben und körperliche Unversehrtheit gegen Bares?
1) Bekanntermaßen zahlen die meisten (kleineren) Ladenbesitzer in Groß- und Kleinstädten Geld für Schutz an die am jeweiligen Ort jeweils das Gebiet kontrollierenden Clans, Rockerclubs und sonstige Vereinigungen.
Ich empfehle diesbezüglich einschlägige Fachliteratur aus der Justiz. Eigentlich traurig, dass diese Tatsache so wenig in der Öffentlichkeit bekannt ist und diskutiert und kritisiert wird.

2) Diese Läden auf der Schanze haben sich großteils bewusst in eine Szene- und ein Szeneviertel für Linksautonome begeben, und man kann unter stellen dass die meisten Läden auf der Schanze auch irgendwo mit dieser Szene und dem Umfeld sympathisieren (sonst macht man dort wohl keinen Laden auf).

Auswärtigen kann ich wirklich nur empfehlen sich mit der Sternschanze in Hamburg zu beschäftigen. Das ist imho schon eine sehr sichtbare eigene Alternativ- und Parallelkultur und Szene dort.

Sicherlich auch schon gentrifiziert durch Hipster und einige Yuppies, aber immer noch sehr alternativ.

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marc.jenal.7 05.07.2017, 15:48
93. Back to sender

Gegen das Wildpinkeln gibt es Fassadenfarben, welche den Urin zurück spritzen bzw. abperlen lassen, so dass sich das Schwein, das einem gerade ohne Skrupel an die Hauswand pinkelt, schlussendlich auch selbst bepisst und einnässt.
Wie wäre es, wenn man eine Fassade entwickelt, welche Steine abprallen lässt, sozusagen zurück zum Absender? Allenfalls könnte auch das Verspritzen von Jauche oder Ähnlichem gegen die Zerstörungswütigen und Verhaltensoriginellen helfen. Jedes Mal einfach nur zusehen und am Schluss die Scherben bzw. verkohlten Überreste aufwischen, ist irgendwie nicht das Wahre.

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hinschauen 06.07.2017, 12:26
94.

Zitat von bernd.stromberg
1) Bekanntermaßen zahlen die meisten (kleineren) Ladenbesitzer in Groß- und Kleinstädten Geld für Schutz an die am jeweiligen Ort jeweils das Gebiet kontrollierenden Clans, Rockerclubs und sonstige Vereinigungen. Ich empfehle diesbezüglich einschlägige Fachliteratur aus der Justiz. Eigentlich traurig, dass diese Tatsache so wenig in der Öffentlichkeit bekannt ist und diskutiert und kritisiert wird. 2) Diese Läden auf der Schanze haben sich großteils bewusst in eine Szene- und ein Szeneviertel für Linksautonome begeben, und man kann unter stellen dass die meisten Läden auf der Schanze auch irgendwo mit dieser Szene und dem Umfeld sympathisieren (sonst macht man dort wohl keinen Laden auf). Auswärtigen kann ich wirklich nur empfehlen sich mit der Sternschanze in Hamburg zu beschäftigen. Das ist imho schon eine sehr sichtbare eigene Alternativ- und Parallelkultur und Szene dort. Sicherlich auch schon gentrifiziert durch Hipster und einige Yuppies, aber immer noch sehr alternativ.
Ich bin kein Auswärtiger, aber habe den Eindruck, dass Sie einer sind. oder sich zumindest in den vergangenen sieben oder acht Jahren kaum in der Schanze aufgehalten habe. Dort ist kein Viertel von Linksautonomen. Die hocken ganz allein in ihrem Biotop Rote Fora - und das "symphatisierende Umfeld" bezieht auf eine Anzahl von Läden, die sie an einer Hand abzählen können.
Ebendrum braucht man ja mehrtausendköpfige Unterstützung durch Gewalttouristen - damit man sich mal wieder in dem Viertel aufspielen kann, das man gern als sein eigenes ansieht.

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hinschauen 06.07.2017, 12:34
95.

Zitat von H. Krämer
Man sollte meinen die Menschheit hätte in ihrer intellektuellen Entwicklung die Neuzeit erreicht. Leider gibt es immer wieder ein paar, die jahrhunderte oder gar jahrtausende geistig zurückgeblieben sind. Steine werfen = Steinzeit Ich bin kein Freund von G20, auf dem Weg z.B. per Kommentar hier in SPON werde ich den Verlauf von G20 nicht beeinflussen können. Denn da sitzen mehrere Figuren um den Chef-Tisch herum, denen ich manches zutraue, aber nicht, zum Wohle ihres Volkes zu handeln. Eben weil das nicht ihr innerer Antrieb ist. Fäuste oder Steine als Mittel der Argumentation einzusetzen, das ist letztlich nur dumm. Denn zur Abwehr haben die G20-er kräftigere schlagende Argumente. Es ist wohl damit zu rechnen, dass die G20-Gegner mit der Zeit auch noch aufrüsten, die Leidtragenden eines erhöhten Gewaltpotenzials wären aber nicht die G20-Chefs, sondern "normale" Menschen. Muss ich gegen jemanden mit einer sehr großen Keule antreten, ist es nicht klug, das mit einer kleinen Keule zu versuchen. Aber auch jeder große Keulenschwinger hat schwache Stellen, wo ihm seine Keule nichts nützt.
Es sind keine G20-Gegner.

Es sind seit Jahren die immerselben Schläger und Brandstifter, die versuchen, ihre Lust auf Gewalt hinter politischen Motiven zu verbergen. Darin unterscheiden sie sich in nichts von rechtsradikalen Skinheads. Der tatsächliche Unterschied: Den linksradikalen Gewalttätern kaufen naive und/oder verblendete Journalisten und Politiker immer wieder ab, dass sie tatsächlich politische Ziele haben.

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