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G20-Programm für mehr Wachstum: Der Zwei-Billionen-Dollar-Plan
Getty Images/Ray Cash

Gastgeber Australien steuert das G20-Treffen auf wirtschaftliche Fragen - und kündigt gemeinsame Anstrengungen der Industrienationen an, um mit einem gewaltigen Wachstumsimpuls Millionen neuer Arbeitsplätze zu schaffen.

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karlsiegfried 15.11.2014, 08:57
1. Wachstumswahnsinn

Erkennt denn kein Mensch auf dieser Welt dass ess kein Dauerwachstum geben kann? Alles Gesülze. Fakten: Es sind weniger Arbeitsplätze als Arbeit vorhanden. Der Kapitalismus frisst seine Kinder. Und das war es auch schon.

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tommit 15.11.2014, 08:57
2. Umsatz kaufen

kommt nur auf den Preis an...

Systemänderungen brauchen immer länger.... und würden gerade für die demokratischen Länder markant andere Partizipation bedeuten..

bei Deutschland und 80 Mio WÄhler genau 1%...

Da würde einigen Rentnern in D aber der A.. auf Grundeis gehen...

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pussinboots666 15.11.2014, 09:17
3. Immer mehr vom Selben

Wachstum Wachstum Wachstum ich kann es langsam nicht mehr hören statt Investitionen bei uns anzukurppeln sollte das Geld mal eher zum Kampf gegen Ebola oder zur Bekämpfung des Hungers verwendet werden. Die Industriestaaten müssen es doch endlich begreifen und ihre Wirtschaft so ausrichten das sie mit einem Null Wachstum funktioniert. Auf deren Seite bin ich froh sowas zu hören das einzige was den Kapitalismus wirklich ernsthaft bekämpft ist er selber darin liegt hoffe ich auch die notwendige Kraft eine Systemänderung zu bewirken allerdings sind die Zustände, zumindest in den Industriestaaten noch nicht schlimm genug dazu.

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alpenkraut 15.11.2014, 09:23
4.

Joe Hockey. Ok, nun kennen wir den also auch.

Zur Sache: Was ist der Grund, dass wir weiteres Weltwachstum benötigen? Der Klimaschutz wohl eher nicht.
Ich befürchte, einziger Grund ist der Erhalt und Ausbau des materiellen Wohlstandes der Eliteländer dieser Welt.
Bis zum ökologischen Kollaps.

Im Übrigen: 2 Billionen sind gar nichts. Das investieren die five Eyes + D + RU + C in den nächsten Jahren schon in die innere Sicherheit.

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macmissionar 15.11.2014, 09:28
5. G-zwanzig oder G-schwafel?

Noch nie soviel belangloses Blabla und gemixte Phrasensuppe gelesen. Es gibt also einen drei Punkte-Plan, wobei jeder Punkt mit aktivem Investieren, Investitionen und eine Investitionsbrücke breit schwadronier wird. Super. Dann wird es ja bald wieder Sonnig und alle haben sich lieb.

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marthaimschnee 15.11.2014, 09:58
6.

Und wie soll die Plan (buääähhh, Planwirtschaft!!!) denn aussehen? Will man Geld wieder den Banken geben, die es den Spekulanten weiterreichen, die damit keinen Nutzen für die Realwirtschaft erbringen? Oder will man es direkt den Unternehmen geben, die es aber genausowenig investieren wollen? Am sinnvollsten wäre, es den Verbrauchern zu schenken, dann kann man zumindest sicher sein, daß es in Form von Umsatz und Steuern zirkuliert. Solange jedoch die Angebotstheoretiker mit ihrer längst gescheiterten Weltanschauung am Ruder stehen, werden die Probleme durch mehr Geld nur noch größer!

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wo_st 15.11.2014, 09:58
7. Der Plan funktioniert wirklich

Wenn wir zwei Billionen Euro in den Markt pumpen werden zwei Billionen umgesetzt. Wer nachher alles die zwei Billionen auf dem Konto hat, die kleinen Futzis bestimmt nicht.

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friedensengel 15.11.2014, 10:00
8. TIPP für die Kanzlerin Herzensangelegenheit?

...dann sollte sie sich mal nach einem neuen Herzen umschauen, denn mit dem "alten" scheint was nicht zu stimmen.
Ihr "Volk" sollte ihr am Herzen liegen und nicht die Interessen der Großindustrie.

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wibo2 15.11.2014, 10:04
9. Es gibt viel zu tun

Der Begriff Wirtschaftswachstum in den Medien bezieht sich meist auf eine Steigerung des Bruttoinlandprodukts (BIP).

Das BIP erfasst nicht Umweltverschmutzungen, eine ungleiche Einkommensverteilung oder schlechte Arbeitsbedingungen. Wohlstand und Lebensqualität
werden mit dem BIP nur teilweise beschrieben. Arbeit
gibt es an sich schon genug, weil es immer etwas zu tun gäbe. Aber wenn die Finanzwirtschaft weiterhin einen zu großen Teil des BIP für ihren unproduktiven Konsum beanspruchen wird, dann wird die Stagnation sicherlich bleiben. Dieser Punkt wurde noch weggelassen bei den
G20 Ankündigungen in Australien.

Einmal mehr gilt beim G20 Gipfel wieder einmal: Wenn Politiker ihre Arbeitskraft investieren, denken sie meist an eine andere Rendite. An auffallende Schlagzeilen und schnelle Wahlerfolge.

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