Forum: Wirtschaft
GDL-Streik: Weselsky lehnt Schlichtungsangebot der Bahn ab
DPA

Die GDL beibt auf Streikkurs. Den Schlichtungsvorschlag der Bahn lehnte Gewerkschaftschef Weselsky ab - es gehe um ein Grundrecht.

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!!!Fovea!!! 05.11.2014, 17:40
360. Damit

ist es amtlich, dass Hr. W. gar kein Interesse an einer Schlichtung hat.

Da helfen auch keine Argumente für die vernachlässigten Lokführer.

Frei nach dem Motto: Wenn die DB nicht macht was ich will, streiken wir!

Das ist keine Konsens- oder Kompromisssuche.

Jetzt sollte die Bahn wirklich mit Aussperrungen arbeiten. Nun greift auch die Argumentation nicht, dass die DB der Verhinderer einer Lösung ist.

Damit hat sich die GdL total in die Sackgasse verrannt. Wenn jetzt die Regierung einschreitet, dann ist es die Schuld der GdL.

Aber, vielleicht erhofft sich die GdL durch so eine Androhung eine Rückkehr ins Beamtentum...., das wäre natürlich auch eine Überlegung.

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53er 05.11.2014, 17:41
361.

Zitat von für_solidarität
Merkwürdig, dass wieder ein Großteil der Mainstreammedien und Parteien auf Streikmaßnahmen, hier speziell auf die GDL und ihren Vorsitzenden Claus Weselsky losgehen. Kann sich irgend jemand mal daran erinnern, dass die Presse sich positiv über irgendeinen Streik geäußert hat? Besteht etwa die Gefahr, dass Presse und Wirtschaft zusammen arbeiten? Die GDL macht lediglich Gebrauch von ihrem Streikrecht und das ist auch gut so. Sie würde überhaupt nichts erreichen, wenn es der Bahn auch nicht "wehtun" würde. Sie fordert u. a. eine Verbesserung der Ruhetagsregelungen und eine Begrenzung der Überstunden. Und sie wollen, dass die von ihr ausgehandelten Bedingungen nicht nur unter den Lokomotivführern, sondern auch unter Zugbegleitern, Bordgastronomen usw, zur Anwendung komme. Ich arbeite nicht bei der Bahn, wünsche den Streikenden dennoch viel Erfolg und hoffe, dass auch die anderen Gewerkschaften in Zukunft stärkere Streikmaßnahmen umsetzen. Mit solidarischen Grüßen...
Ja, ich kann mich erinnern, dass der vom Marburger Bund initierte Streik mit wohlwollender Begleitung der Medien ablief. Wie groß war das Bedauern über nächtelang durcharbeitende (angehende) Ärzte, die man nicht mit so geringer Entlohnung nach Hause schicken darf. Von den Krankenschwestern und-pfleger war nur am Rande die Rede. Auch die Politik hatte natürlich ein Einsehen und bedauerte die Situation. Aber das harte Leben der Ärzte ist natürlich kein Vergleich zum Arbeitsparadies der Lokführer.

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wolf01 05.11.2014, 17:41
362. Aufstand wegen Weselsky

Weselsky ist nicht mehr tragbar und die Gewerkschaftsmitglieder sollten ihn so schnell wie möglich in die Wüste schicken.
Der DB ist nur zu empfehlen, alle GDL-Mitglieder bis zum Abschluss eines Tarifvertrages auszusperren. Ich habe keinerlei Verständnis, dass die Lokführer streiken und die Zugbegleiter usw. dieser Gewerkschaft auf unsere Kosten weiterhin bezahlt werden.

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maxmotzer 05.11.2014, 17:41
363. Bravo!

Dass Menschen, die einen Funktionärsposten erklommen haben sich nicht mehr dem profanen Broterwerb hingeben wollen und Realitäten längst hinter sich gelassen haben, scheint wohl normal; dazu gehört es auch, sich in den Mittelpunkt zu rücken im Bestreben den gut gepolsterten (wenn auch eigentlich überflüssigen) Schreibtischstuhl zu verteidigen.
Herr Weselsky hat es geschafft: Man spricht über ihn. Ein vor Machtrunkenheit getriebener Gewerkschaftsfunktionär, der darüber entscheidet, was andere tun oder eben nicht; ob jemand von A nach B gelangen kann oder ob eine Ware ihren Bestimmungsort erreicht. Sie jonglieren mit Millionen- auch wenn dies nur Verluste sind.
Die Arbeitnehmer in Deutschland sind Ihm ewig dankbar, dass sie in künftigen Tarifauseinandersetzungen wohl kaum noch auf Akzeptanz und Verständnis in der Bevölkerung hoffen dürfen.
Alle Arbeitnehmer werden sich seiner dankbar erinnern, wenn Unternehmen (und nicht nur die Bahn) versuchen werden, einen Teil der erlittenen Verluste durch entsprechende Einsparungen wieder auszugleichen.
Alle Autofahrer sind ihm ebenfalls zu Dank verpflichtet, wenn viele der Transporte, die man endlich auf die Schiene verlegt hat nunmehr auf die Straßen rückverlagert werden.

Da Herr Weselsky wohl kaum wieder seinen Lebensunterhalt als Lokführer verdienen möchte, seine Gewerkschaft aber grundsätzlich allein aufgrund ihrer „Größe“ überflüssig ist, empfehle ich als langfristige Perspektive die Kandidatur um ein hochrangiges politisches Amt. Mit Hilfe des gewerkschaftlichen Einflusses und der Fähigkeit bei Aussagen auf Inhalte zu verzichten sollte das doch wohl möglich sein.

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dieschuhh 05.11.2014, 17:41
364. Machthunger und Selbsdarstellung

Es muss doch Mittel und Wege geben, einen machtbewussten Egomanen in die Schranken zu weisen. Irgendwie geht das Allgemeinwohl vor - und nicht die Interessen dieses durchgeknallten Herren!!!

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Kaffee Wien 05.11.2014, 17:41
365. Und die Politiker der GroKo schauen lachend zu

Wer stoppt diesen kranken Mann endlich?
Das Volk steht hilflos, und die Regierenden haben keine Lust, etwas zu unternehmen. Muss es erst wieder zu Bürgerwehren kommen, die es ja schon in vielen Orten unseres Landes gibt, weil die Polizei den Offenbarungseid immer öfter leistet?

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herr_grabowski 05.11.2014, 17:41
366. Die Bahn fährt doch. Nur die DB wird bestreikt

Die Aufregung ist in diesem Ausmaß nicht gerechtfertigt. Es wird nur die Deutsche Bahn bestreikt. Die anderen Bahnen fahren doch.
Wenn man als Politik aber jahrelang das Thema Wettbewerb auf der Schiene verhindert, muss man sich nicht wundern, dass wenn der gefühlte Monopolist bestreikt wird, dass ganze Land stillsteht.
Gilt übrigens für die Lufthansa auch.

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micromiller 05.11.2014, 17:42
367.

Zitat von vlado13
Nach der Logik müssten sehr viele Leute dauernd streiken. 1.700 € ist ja so wenig nun auch nicht.
?? Kennen Sie die Miete einer 80m2 Wohnung? Fernsehsteuer, Heizkosten, E-Kosten, also den Aufwand fürs reine Leben? Sollen Eisenbahner nur leben oder dürfen sie auch das Leben genießen?

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kjartan75 05.11.2014, 17:42
368.

Zitat von RuthTW
Haben Arbeitnehmer das Koalitions- und Streik-Recht oder haben sie es nicht? Leben wir schon im 3. Reich oder in der Deutschen Demokratischen Republik, wo es kein Streikrecht gab? Langsam hakt´s aus. Habe ich was nicht mitbekommen? Wurde die Sklaverei wieder eingeführt oder was?
Nein, nicht jeder Arbeitnehmer hat Streikrecht. Aber das kriegen Sie auch schon noch mit. Wenn Sie nicht in der Gewerkschaft organisiert sind, können Sie bei Arbeitsniederlegung eine vollkommen korrekte Kündigung bekommen.

Langsam hakt es bei solchen Leuten wie Ihnen aus, die offensichtlich noch nichts verstanden haben zum Koalitionsrecht. Die GDL hat es ja schon gehabt, nur will sie jetzt nach Jahren auf einmal mehr und mehr... ernsthafte und vernünftige Begründung - Fehlanzeige.

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ilmar 05.11.2014, 17:42
369.

Zitat von RuthTW
Haben Arbeitnehmer das Koalitions- und Streik-Recht oder haben sie es nicht? Leben wir schon im 3. Reich oder in der Deutschen Demokratischen Republik, wo es kein Streikrecht gab? Langsam hakt´s aus. Habe ich was nicht mitbekommen? Wurde die Sklaverei wieder eingeführt oder was?
Genau da sind WIR bereits angekommen. Milliarden € werden von Deutschland verschwendet. Hier aber will man Recht brechen.

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