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Gebührenflut bei Banken: Kostenloses Girokonto - eine Seltenheit in Deutschland
DPA

Banken sind kreativ - wenn es um die Erhebung neuer Gebühren geht. Viele kassieren für Leistungen, die bisher kostenlos waren. Heute bieten nur noch 24 Institute Gratiskonten an, zeigt eine Studie.

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märchenonkelxxl 17.01.2017, 14:06
130. @moev

Also gut ich gebe mich geschlagen und akzeptiere vorbehaltlos, dass die Banken doch einfach nur mein Bestes wollen...
... mein Geld ;-)

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robien 17.01.2017, 14:16
131. Vielleicht gibt's da doch einen Rechenfehler

Zitat von Ursprung
So geht`s: Bank A baut sich einen Glaspalast von ihrem selbstgeschaffenen Viralgeld aus vergebenen Krediten und zahlt an den General-Unternehmer HT, der seine Konten bei Bank B hat, ueberweist die Bausumme 1 Mrd. vom Viralgeld. Bank B baut sich einen Glaspalast von ihrem selbstgeschaffenen Viralgeld aus vergebenen Krediten und zahlt an den General-Unternehmer TH, der seine Konten bei Bank A hat, ueberweist die Bausumme 1 Mrd. vom Viralgeld. Beide erhalten also simultan je 1 Mrd. Viralgeld, welches sie vollkommen weitergeben, die Arbeiter der beiden General-Unternehmer und Unterlieferanten ihr Geld, die Banken sind gegenseitig ausgeglichen und brauchen nicht dazu als Kontenausgleich untereinander was von einer Zentralbank. Es stehen dann zwei neue schoene Buerotuerme in der Landschaft, jede der beiden Banken hat ihr Vermoegen um 1 Mrd. vergroessert, ausgegeben haben sie unterm Strich nichts, nur die Geldmenge in der Blase um 2 Mrd. gemeinsam vergroessert aber dazu haben sie ja ihre staatliche Geldmachlizenz (fuer Viralgeld). So kaufen die natuerlich auch ihre Audis und Benz fuer das Fuehrungspersonal. Oder andere Banken. Oder Aktien. Oder Staatsanleihen auch des Staates, dessen Viralgeld sie zu machen die Lizenz haben.
Ach so einfach und risikolos ist das ...?

Na, dann bilde ich mir die seit Jahren anhaltende Bankenkrise bestimmt auch nur ein.

Nee, bilde ich mir natürlich nicht ein. Letztlich bestätigen Sie auch nur, dass undurchsichtiges Geschäftsgebahren gerade bei Banken zu Blasenbildung führt.

Da lobe ich mir doch Banken, die mir sagen, was ihre Dienstleistung kostet und was sie dafür haben wollen. Finde ich irgendwie seriöser ...

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Ursprung 17.01.2017, 14:39
132. Copy paste Falle

Zitat von Ursprung
So geht`s: Bank A baut sich einen Glaspalast von ihrem selbstgeschaffenen Viralgeld aus vergebenen Krediten und zahlt an den General-Unternehmer HT, der seine Konten bei Bank B hat, ueberweist die Bausumme 1 Mrd. vom Viralgeld. Bank B baut sich einen Glaspalast von ihrem selbstgeschaffenen Viralgeld aus vergebenen Krediten und zahlt an den General-Unternehmer TH, der seine Konten bei Bank A hat, ueberweist die Bausumme 1 Mrd. vom Viralgeld. Beide erhalten also simultan je 1 Mrd. Viralgeld, welches sie vollkommen weitergeben, die Arbeiter der beiden General-Unternehmer und Unterlieferanten ihr Geld, die Banken sind gegenseitig ausgeglichen und brauchen nicht dazu als Kontenausgleich untereinander was von einer Zentralbank. Es stehen dann zwei neue schoene Buerotuerme in der Landschaft, jede der beiden Banken hat ihr Vermoegen um 1 Mrd. vergroessert, ausgegeben haben sie unterm Strich nichts, nur die Geldmenge in der Blase um 2 Mrd. gemeinsam vergroessert aber dazu haben sie ja ihre staatliche Geldmachlizenz (fuer Viralgeld). So kaufen die natuerlich auch ihre Audis und Benz fuer das Fuehrungspersonal. Oder andere Banken. Oder Aktien. Oder Staatsanleihen auch des Staates, dessen Viralgeld sie zu machen die Lizenz haben.
Giralgeld, mit G. Nicht mit V....
Sorry

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TheFrog 17.01.2017, 18:54
133. Na ja, das funktioniert auch von z.b. aus der Schweiz nach Deutschland..

Zitat von robien
Das ist ja (fast) kriminell. Seit Inkrafttreten der Zahlungsverkehrsrichtlinie 2012 müssen beleglose EUR-Zahlungen nämlich am nächsten Geschäftstag nach Auftragserteilung bei der Empfängerbank vorliegen. Nur für beleggebunde Zahlungsträger haben die beteiligten Banken einen Tag mehr Zeit. Sie sollten sich deshalb mit einer Beschwerde an die Bundesbank wenden. Sollte dieser "Trick" systemisch sein, wird das für die Bank schwerwiegende Folgen haben. Der Vorstand z. B. wird mit Sicherheit abberufen werden. Da aber weder die Sparda-Bank noch andere Institute in dieser Hinsicht unangenehm aufgefallen sind, kann ich Ihren Ausführungen keinen Glauben schenken ...
Online Übeweisung vor 0.00 Uhr in Auftrag gegeben, Geld ist am nächsten Tag auf dem Deutschen Konto, keine Gebühren (allerdings kostet mein Schweizer Gehaltskonto Gebühren)
Umgekehrt : 2 - 3 Tage + Gebühren.
Geldabhebung mit Schweizer Maestro Karte in Deutschland bei z.b. einer Sparkasse : 4,95 Euro, Volksbank 0,-- Euro. Wenn der Hinweis kommt, wenn ich in Deutschland bin, breche ich den Vorgang direkt ab. Dafür zahle ich meine Gebühren und gehe eben dahin, wo das abgedeckt wird.
Meine Frau hat in Deutschland ein Konto bei der Sparkasse, meines ist bei der Volksbank. Jetzt (seit 01.07) muss sie, wenn Sie Geld von dem Volksbankkonto abheben will, 4,95 zahlen. Umgekehrt das Gleiche. Das nenne ich Service.
Ich zahle für mein Deutsches Konnte 3,50 im Monat für nichts, in der Schweiz 15,-- CHF all inclusive, dafür gibt es excellenten Service weltweit, keine Gebühren (ausser in Deutschland) für Barabhebungen, 2 Kreditkarten und eine um die Uhr erreichbare Hotline, die auch kompetent ist.
Für diesen Service bin ich gern bereit, zu zahlen. In Relation zu den 3,50 Euro bei meiner Deutschen Bank sind die 15,-- CHF hier geradezu ein Schnäppchen.
Für mein Deutsches Konto ist der Service gleich 0,nix.
Aber, für Service zu bezahlen ist ja geradezu ein Sakrileg in Deutschland. Egal ob bei der Lieferung von z.b. Küchengrossgeräten, im Restaurant etc.. Alle arbeiten umsonst für König "Sparfuchs Kunde", und wenn nicht, bin ich als Kunde weg, greife hier einen Einkaufsgutschein ab oder einen Willkommensbonus.
Und keiner dieser Sparfüchse würde auch nur einen Finger rühren, wenn er dafür nicht bezahlt werden würde.
Im Leben gibt es nichts umsonst, rein gar nichts !

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Schuschi 17.01.2017, 19:01
134. Interessant,

dass Stiftung Warentest für die Freischaltung der Informationen € 2,50 erhebt. Wollen die nur an mein Geld oder doch eher von ihrer Dienstleistung leben?

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acitapple 17.01.2017, 19:15
135.

Zitat von peter.herm44
Ich zitier mal: "homersimpson75 heute, 06:59 Uhr 9. Warum sollen Girokonten gratis sein? Wie kommt man eigentlich auf das schmale Brett, daß Girokonten für den Kunden gratis sein sollten?" Auf dieses schmale Brett kommen Leute, die vor 1975 geboren sind. Denn die wissen noch, - Achtung, jetzt kommts - daß es bis Ende der Sechziger Jahre überhaupt keine Kontoführungsgebühren gab. Aber weil schon damals die Herdenschafe die Einführung einer solchen Gebühr klaglos hinnahmen, anstatt die Bank zu wechseln, hat sich das ganze eben etablieren können. Wir haben bis heute noch nie Gebühren für die Kontoführung gezahlt, oft reicht im übrigen schon der Hinweis auf die Möglichkeit des Wechsels der Bank, damit selbige es sich überlegt. Außerdem machen die Banken mit den Einlagen noch genug Reibach: kein Zins fürs Guthaben, aber bis zu 18 % fürs Überziehen - na also, das nenn ich immer noch ein gutes Geschäft.
Ihnen ist schon klar, dass sich in den letzten 50 Jahren die Welt enorm verändert hat ? Die 18% sind übrigens ein sehr riskantes Darlehen, das überdurchschnittlich häufig nicht zurückgezahlt wird. Als nächstes wollen wir ein kostenloses Bahnticket ? Was hat es damals gekostet eine Bank zu betreiben, was kostet es heute ? Risiken, Auflagen, Kontrollen damals und heute usw. usw... Sie nehmen sich ein einziges Kriterium ("Kontoführungsgebühren") und lesen daraus eine Katastrophe ohne alle anderen Variablen zu berücksichtigen. Ich bezweifele, dass man es sich früher so einfach gemacht hat.

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samsonnight 17.01.2017, 20:16
136.

Zitat von wally76
DKB hat einen monatlichen Mindesteingang von 700 Euro als Bedingung. Aber wer hat den denn nicht?
FALSCH!!! DKB ist und bleibt für JEDEN Kunden KOSTENLOS!!! Bei einem Geldeingang von 700€ hast du nur günstigere Konditionen oder zusätliche Leistungen. Kosten tut es aber in beiden Fällen 0,-€ pro Monat.

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avada~kedavra 17.01.2017, 22:02
137. Wäre

Zitat von homersimpson75
Wie kommt man eigentlich auf das schmale Brett, daß Girokonten für den Kunden gratis sein sollten? Die damit verbundenen Dienstleistungen sind für die jeweilige Bank alles andere als kostenlos. Die Strategie einiger Banken, den Kunden mit Gratiskonten zu locken und dann mit anderen Dienstleistungen Geld zu verdienen funktioniert halt in Zeiten knapper Zinsmargen nicht mehr. Insofern ist es völlig legitim, Girokonten auch angemessen zu bepreisen.
ja gerechtfertigt, wenn die Bank für die inzwischen größtenteils automatisierten Abläufe, noch so arbeiten müsste wie von Jahrzehnten. Aber durch das überwiegende Buchgeld welches verwendet wird, sind diese Tätigkeiten nahezu verschwunden.
Was die knappen Zinsmargen angeht, erklären Sie mir bitte wie es für eine Bank, nicht möglich sein soll, bei einem "Guthabenzins" von 0,01 bis ca. 0,75% bei Lieschen Müller Geld zu verdienen wenn diese ihren Dispo einsetzt ohne über das Limit zu kommen. Schauen Sie mal nach wie hoch dort die Gebühren sind. Oder auch die Zinsen für Kredite etc. DAS sind die Dinge mit denen die Banken immer bereits auch in der Vergangenheit ihr Geld verdient haben. Es geht nicht um "angemessen" zu bepreisen - was immer Sie auch darunter verstehen. Ein Beispiel: ich habe ein recht günstiges Konto u. zahle dafür im Monat 3,50 Euro. Aber sobald etwas außergewöhnliches dazukommt wird es schwierig. Z. B. ein Scheckeinreicher liegt je nach Höhe zwischen 2,50 Euro und 10 Euro. Da man als Privatkunde inzwischen eher selten einen Scheck erhält bzw. zur Gutschrift einreicht, ist dieses Modell doch z. B. recht happig. Ebenso ist nicht nachzuvollziehen warum man bei einem Onlinekonto für Zusatzteile wie eine nötige Bank- oder EC-Karte ein entsprechendes Salär zahlen soll. Oder u. U. auch für ein Kartenlesegerät um den armen Angestellten die Arbeit zu erleichtern bzw. abzunehmen.

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ag999 14.02.2017, 09:01
138.

Ich bin der Meinung, dass hier jeder selbst dafür verantwortlich bei welcher Bank er sein Konto hat.

Noch gibt es einen gesunden Wettbewerb zwischen den Banken. Wer Kontoführungsgebühren zahlt oder der Meinung ist, dass der Dispozu teuer ist, der sollte doch einfach wechseln. Es gibt gute Seiten im Netz die bei der Suche nach einem neuen Girokonto helfen. Zum Beispiel diese: http://www.girokonto.one

Wer aus Bequemlichkeit bei seiner vermeidlich "teuren Bank" bleibt, ist selber Schuld. Die DKB hat wie weiter oben schon erwähnt ein sehr interessantes Konto für Deutsche und auch für Schweizer die ein Girokonto in der EU führen möchten. Keine Kontoführungsgebühren und trotzdem nur 6,9% Zinsen für den Dispokredit.

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Babs2607 06.03.2018, 08:47
139. Mit Gehaltseingängen meist kostenlos

Ich finde die Umsonstkultur in Sachen Girokonto eh etwas übertrieben, wnn man ein kostenloss Girokonto haben will, muss man eben Schattenseiten akzeprieren. Kostenfrei Geld einzahlen und ein flächendeckendes Geldautomatennetz gibt es eben nicht bei jeder Direktbank. Bei Nutzung als Gehaltskonto ist das Konto zumindest bei den meisten Direktbanken kostenlos: https://kostenloses-girokonto.biz/blog/gehaltskonto/
Mach eh Sinn, mit zu vielen verschiedenen Girokonten verliert man nur den Überblick

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