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Gefährdete Bankkonten: Sepa-Umstellung führt zu neuer Betrugswelle
DPA

Die Sepa-Kontonummern sollen den Zahlungsverkehr in Europa vereinfachen, doch die Umstellung bietet ein Einfallstor für Betrüger. Polizei und Verbraucherschützer berichten von einer neuen Masche, mit der Bankkunden ihre Kontodaten abgeluchst werden.

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schroettel 21.01.2014, 14:40
1. neue Betrugsmasche

Am besten klingelt man bei den Leuten an der Tür und sagt, man sei von der Polizei und sie sollen einem alles Bargeld geben, damit es keinem Trickbetrüger in die Hände fällt.
Ich wette, bei einigen funktioniert das.

Wie manche sich online und am Telefon benehmen ist nicht zu fassen.

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humbahumba 21.01.2014, 14:40
2. falsche Ueberschrift

Statt "Sepa-Umstellung führt zu neuer Betrugswelle" muss es heissen "Dummheit und Ignoranz der Nutzer fuehrt zu neuer Betrusgwelle".

Diese Leute lassen sich mit jedem Vorwand "phishen". Da braucht es keine SEPA-Umstellung. Bitte den Verursacher (selbstgewaehlte Unmuendigkeit usw. Kant usw. vor dem Bildschirm) beim Namen nennen.

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Kim Jong Unsinn 21.01.2014, 14:47
3. Hier stimmt doch etwas nicht!

Liebe Leute,

es ist völlig unmöglich, mithilfe einer Kontonummer, einer Bankleitzahl und einer TAN eine Überweisung von einem fremden Konto auf ein anderes Geld zu überweisen.

Warum? Weil beim Online-Banking der Kunde Zugangsdaten für die Website seiner Bank benötigt. Und woher sollen "Phisher" diese Daten haben?

An dem Bericht ist also irgendwas falsch. Oder: die Kunden haben einer fremden Person am Telefon (angeblich Mitarbeiterin der Bank) exakt diese Zugangsdaten preisgegeben. Dann allerdings sollte man sie lebenslang vom Online-Banking aussperren. Weil: doof.

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wirep 21.01.2014, 14:48
4. optional

wer online-banking nutzt sollte wissen dass bankmitarbeiter NIE am telefon nach einer TAN oder per e-mail nach persönlichen daten fragen in sofern wenig mitleid für die betroffenen...
nichts desto trotz schon dreist was einige individuen da versuchen -.-

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darkview 21.01.2014, 14:49
5. Dummheit: Steigend

Sepa oder nicht Sepa, seit Jahren weiß man, dass man keine Links anklicken soll, keine Daten eingeben, keine TANs verraten soll. Warum sollte das ausgerechnet jetzt anders sein. Einem Fremden auf der Straße wurde man doch auch nicht die EC Karte samt Geheimzahl geben, weil der laut "SEPA" schreit.

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thetruetoday 21.01.2014, 14:50
6. optional

Wenn die Menschen, Sorry, so dämlich sind, ist es kein Wunder das Betrüger sowas immer wieder ausnutzen und die Maschen immer weiter verfeinert werden.

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LDaniel 21.01.2014, 14:51
7. Sorry

Sorry, aber so übel und so kriminell diese Betrüger auch sind - wie "treudoof" muss der Geschädigte sein?
Wer in der Lage ist, Onlinebanking durchzuführen, sollte doch wissen, dass eine Bank niemals nach TANs oder ähnlichem per Telefon oder E-Mail fragt. Das steht ÜBERALL. Und ungefähr jede Woche erhalte ich beim Einloggen neue Meldungen, dass wieder Betrüger unterwegs sind und man niemals solche Daten herausgeben sollte, weil die auch niemals danach fragen werden... .
Ich gebe doch auch nicht jemandem auf der Straße meine EC-Karte + Pin, weil er die Karte eben auf SEPA umstellen will... .

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fridolin62 21.01.2014, 14:55
8. Absehbar

Jetzt also auch noch neue Betrugsmaschen. Wie ich schon zu einem ähnlichen Artikel auf SPON schrieb: Die Umstellung hätte für die Bankkunden zunächst völlig unsichtbar vonstatten gehen können, indem jedes Bankingportal (und die Filialmitarbeiter sowieso) automatisch die Umrechnung aus den bisherigen Kontodaten vorgenommen hätte. Dabei ist ja lediglich eine Prüfziffer hinzuzufügen. Aber nein, wir müssen ja mal wieder alles so schnell und gründlich wie möglich umsetzen, was die EU uns so vorgibt, wenn es den Bürger belastet. Bei anderen Dingen lässt man sich dafür manchmal etwas mehr Zeit.
Dumm nur, dass praktisch alle Rechnungen, die mir ins Haus flattern, noch die alten Kontodaten angegeben haben. Kaum ein Arzt oder eine Firma, die deswegen ihr Briefpapier geändert hätte. Und beim Onlinebanking kann man ja auch sicher noch eine ganze Weile die alten Kontodaten angeben - das hätte man, wie gesagt, für den Kunden zunächst transparent halten können. Aber die Banken, die seit einigen Jahren keine Überprüfung des Empfängernamens mehr vornehmen, sparen natürlich durch die neuen IBANs irgendwann in der Zukunft Ressourcen, wegen der Prüfziffer.

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schmidts-katze 21.01.2014, 15:01
9. Re: falsche Überschrift

Nicht nur die Überschrift ist falsch, auch der Inhalt des Artikels ist nicht zielführend. Während irgendwelche Wald- und Wiesenkriminelle einzelne Gutgläubige abzocken, gehen die Banken her und kassieren Millionen mit den Gebühren, die sie dem Kontoinhaber (von dem künftig abgebucht werden soll!) für die FIRMEN-Lastschriftmandate abknöpfen. Jeder Gewerbetreibende wird bereits die Erfahrung gemacht haben, dass die Erteilung einer Abbuchngsgenehmigung dann nämlich plötzlich Geld kostet, z.B. 7,50 Euro bei einer mir bekannten Sparkasse im Frankfurter Raum. Je nach Anzahl der Lieferanten sind da durchaus mittelhohe dreistellige Gebühren abgezockt. Gewerbliche Kontoinhaber sind gut beraten, den Wisch mit dem FIRMEN-Lastschriftverfahren wegzuschmeißen und ihren Lieferanten nur das kostenlose BASIS-Lastschriftverfahren zu unterschreiben.

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