Forum: Wirtschaft
Gefährlicher Öl-Boom: Amerikas rollende Zeitbomben
DPA

Amerika fördert so viel Öl wie nie. Doch der Boom hat eine tödliche Kehrseite: Immer mehr Rohöl wird auf dem Schienenweg transportiert - viele Güterzüge verunglücken.

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teufelsküche 18.06.2014, 16:43
10. Was für ein Land

Zitat von sysop
Amerika fördert so viel Öl wie nie. Doch der Boom hat eine tödliche Kehrseite: Immer mehr Rohöl wird auf dem Schienenweg transportiert - viele Güterzüge verunglücken.
Alles marode, statt Freiheit regieren Paranoia und Gier. Warum lassen die Menschen dort sich das alles fügefallen? Ach ja, 70% nehmen regelmäßig verschreibungspflichtige Drogen, meist "Happy Pills". Da lässt es sich leichter auf die Fahne schwören, und vom 'greatest country on earth' schwafeln.

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güntilein 18.06.2014, 16:50
11. Wer Russland und die USA von innen kennt, spricht nicht von ungefähr bei den Amis von

Haben die Amis keine Verbündeten, die beim Pipelinebau mit helfen können? Die SU äh Russland könnte das Know how liefern. In der Raumfahrt funktioniert es doch auch.

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Corbinian 18.06.2014, 16:50
12. Besser auf der Schiene

Die Eisenbahn ist ein sicheres Verkehrsmittel. Und durch den viel geringeren Reibungswiderstand, sind sogar Diesellokomotiven wesentlich umweltfreundlicher als der Straßenverkehr, der für die gleiche Gütermenge nötig wäre. Damit hat die Schiene grundsätzliche Vorteile gegenüber der Straße. In den Vereinigten Staaten müsste nur viel mehr in die Infrastruktur investiert werden. Viele Eisenbahn-Strecken sind in einem schlechten Zustand. Das ist das Problem.

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raber 18.06.2014, 16:52
13. Pipelines statt Öl-Zügen in den USA

Diese rollenden Zeitbomben beunruhigen tatsächlich einen Teil der Bevölkerung der USA. Warum wird nicht fast alles über Pipelines transportiert? Herr Pitzke meint mit Amerika wohl die USA. Amerika erstreckt sich nämlich von Alaska bis Feuerland und die USA sind nur ein Teil davon.

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michaelXXLF 18.06.2014, 16:53
14.

Soso, Terrorangst. Wäre man zynisch, könnte man sagen, daß rollende Zeitbomben auf maroden Schienen, von denen keiner weiß, wann und wo sie durchfahren, auch eine Art Terror sind.

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oelwanne 18.06.2014, 16:54
15. Rohöl-Güterzüge rasen durch die USA

Also in meinen 15 Jahren die ich jetzt in den USA lebe habe ich noch keinen einzigen Güterzug rasen sehen.
Und ich bin schon sehr weit hier rumgekommen und lebe auch nicht ain einem kleinen Dorf in the middle of nowhere.

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vantast64 18.06.2014, 17:01
16. Öl-Boom macht CO2-Boom,

die USA sind einfach Spitze, und unsere Politiker auch nicht besser bei der Kohle. Augen zu und durch, das Gute für uns, das Schlechte für unsere Enkel, sie werden's schon irgendwie richten, wenn nicht, ihr Problem.

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Anton 100 18.06.2014, 17:08
17. Schuld: die privaten amerikanischen Eisenbahnen, nicht das Öl

Das Problem sind nicht die Tankwagen, sondern - wie auch "Atheist_Cursader" heute um 15:55 h völlig richtig festgestellt hat -- der bei vielen US-Bahngesellschaften völlig heruntergekommene Zustand von Technik/Infrastruktur und auch Ausbildung. Wenn der Artikel sagt, die Rohöl-Güterzüge "rasen" durch die USA und Kanada, dann ist das stark übertrieben. Das gesamte Schienennetz in den USA ist inzwischen, außer bei den Strecken, welche der staatlichen Passagierzugsgesellschaft Amtrak gehören, auf Geschwindigkeiten von durchschnittlich 60-80 km/h ausgelegt (ausgenommen einige Ferngüterstrecken z. B. der ehem. Santa-Fe-Gesellschaft von Chicago nach Los Angeles). Gleiskörper sind vielfach in einem deplorablen Zustand. Geschwindigkeitsüberschreitung ist auch nicht das Problem. Das zeigt auch dieser Bericht hier: Alle hier aufgeführten Unglücke bis auf eines gehen auf Entgleisungen zurück. Und wieso entgleisen in den USA so viele Züge ...? Das schreckliche Unglück von Lac-Mégantic, Kanada, ist darauf zurückzuführen, dass die Zugbesatzung den Zug abends mit nur einer noch laufenden von fünf Diesellokomotiven zum Herstellen der Bremsenergie und ansonsten ungesichert auf einem leicht geneigten (12 Promille) Hauptgleis abgestellt und dann unbeaufsichtigt verlassen hat. Näheres zu der relativ komplizierten Geschichte dieser Katastrophe siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnunfall_von_Lac-Mégantic. Die von anderen Foristen gemachten Hinweise auf die Verantwortungslosigkeit des Kapitalismus amerikanischer Prägung am Beispiel des Verrottenlassenss der amerikanischen Bahn-Infrastruktur, die eher an ein Dritte-Welt-Land erinnert als an die angeblich führende Industrienation, kann man natürlich nur unterstützen.

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spon-facebook-10000523851 18.06.2014, 17:13
18. Die, die sich ueber

die marode Infrastruktur der USA lustig machen, sollten langsam beginnen die langsam zerfallende Infrastruktur in Deutschland zu begutachten und sich um offensichtliche Missstaende zu kuemmern. Es sollte auch gesagt sein, dass Deutschland die groesste US Nachahmernation ist und man rasant auf den Gebieten aufhoelt, wo man meint sich ereifern zu muessen. "Gier", z,B. , ist schon lange keine Amerikanische Spezialitaet mehr.

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shiwo 18.06.2014, 17:14
19.

Zitat von oelwanne
Also in meinen 15 Jahren die ich jetzt in den USA lebe habe ich noch keinen einzigen Güterzug rasen sehen. Und ich bin schon sehr weit hier rumgekommen und lebe auch nicht ain einem kleinen Dorf in the middle of nowhere.
in den USA rast niemand. Die Zuege fahren mit Schildkroetengeschwindigkeit und auf der Autobahn schlaeft man langsam.....Autobahn von Miami nach Orlando, nicht eine Kurve, und dann 55 mph..... und kein nennenswerter Verkehr

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