Forum: Wirtschaft
Gefahr giftiger Stoffe: Alnatura ruft Babybrei zurück
Alnatura

Die Bio-Handelskette Alnatura ruft vorsorglich einen Babybrei zurück. Betroffen sind bestimmte Packungen des 4-Korn-Getreidebreis. Darin könnten giftige Substanzen enthalten sein.

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andihh75 26.11.2014, 10:19
1.

Auch bei Bio-Lebensmitteln kann so was mal passieren!
Ich werde trotzdem Verfechter von BIO bleiben, denn ich bin davon überzeugt dass wir durch den konventionell erzeugten "Billig-Sch***" permanent und bewusst (den Großkonzernen bewusst) einer Gesundheitsgefährdung ausgesetzt werden! Natürlich alles nur um "Maximum-Profit"erzielen zu können! !!

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heyyy 26.11.2014, 10:46
2.

Und wenn der Packungsinhalt bereits verzehrt wurde? Müssen wir was unternehmen?

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heyyy 26.11.2014, 10:47
3.

Und auf der Homepage von alnatura findet sich kein Hinweis!

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Finsternis 26.11.2014, 10:48
4. .

"atürlich alles nur um "Maximum-Profit"erzielen zu können! !!" glauben Sie ernsthaft die BIO-Industrie kümmert sich nur um Ihr Seelenwohl? Auch die sind an "Maximum-Profit" interessiert. Und das auch gerade deshalb, weil sobald man etwas Bio schimpft, man automatisch 20% mehr verlangen kann. Das diese Bio-Produkte ebenfalls aus der Industrie kommen und nicht von Omas Bauernhof sollte ihnen doch klar sein.

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alpstein 26.11.2014, 10:50
5.

Eine fast zwangsläufige Folge vom Bio- Anbau ohne Pflanzenschutz:
Verunkrautete Felder mit zum Teil giftigen Gewächsen. Der Bio- Anbau funktioniert überhaupt nur weil die 88 % konventinellen Landwirte die Unkräuter und Schadinsekten in Schach halten. Hier hats leider nicht gereic ht.

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klarafall 26.11.2014, 11:07
6. unvermeidlicher Nebeneffekt des Bioanbaus

Ein unvermeidlicher Nebeneffekt des Bioanbaus ist, daß zwischen den gewünschten Pflanzen andere Pflanzen gedeihen, die dann gern auch mal giftig sind. Auch diese sind natürlich "voll biologisch" - die stärksten Gifte der Welt sind ohnehin biologischen Ursprungs, das sollte man nie vergessen. Nur weil etwas "natürlich" ist, ist es nicht automatisch gesund (oder auch nur unschädlich). Man kann nicht beides haben: Auf Pflanzenschutz verzichten und giftige Beikräuter vermeiden. Im Zweifelsfall sind mir geringe Rückstände eines gut untersuchten Pestizids lieber als biogene Gifte aus Beikräutern, die man auch in der modernsten Analytik nur findet wenn man direkt und aktiv danach sucht. Ich bin sicher daß auf jedes entdeckte Gift mindestens zwei unentdeckte kommen, die man mit "Bio"-Essen zu sich nimmt.

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Blaumännchen 26.11.2014, 11:11
7. Bio Produkte..

werden genauso industriell hergestellt wie konventionelle Produkte auch. Die Verabeitungsmethode ist anders, je nach Bio- Zertifizierung. Am Ende müssen die Produktionsmengen in eine Größenordnung kommen damit das ganze rentabel bleibt und der Verbraucher es zahlen kann. Das ist eigentlich nicht schlimm. Nur wissen sollte man es. Das Bio Prod. von Kleinbauern angebaut werden ist eine Illusion. Zu Kontaminierungen kann es in der BIO Prod. genauso kommen wie in der konventionellen. Deshalb ist auch eine Illusion zu glauben das konvent. Produkte per se schlechter und ungesund sind.

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Chaosfee 26.11.2014, 11:15
8.

Zitat von alpstein
Eine fast zwangsläufige Folge vom Bio- Anbau ohne Pflanzenschutz: Verunkrautete Felder mit zum Teil giftigen Gewächsen. Der Bio- Anbau funktioniert überhaupt nur weil die 88 % konventinellen Landwirte die Unkräuter und Schadinsekten in Schach halten. Hier hats leider nicht gereic ht.
Die Pflanzen dienten zur Schädlingsabwehr und sind kein "Unkraut". Während auf konventionellen Feldern fleißig Pestizide gesprüht werden, die man später oft mitisst, nutzt man beim Bio-Anbau natürliche Methoden (z.B. bestimmte Pflanzen zwischen den Nutzpflanzen, Ansiedlung von Fressfeinden oder andere Bekämpfungen), um die Schädlinge abzuwehren.
Dass bei der Verarbeitung die Nutzpflanzen nicht vollständig vom Rest getrennt werden, kann genauso vorkommen wie die erhöhte Konzentration von Giften in konventioneller Nahrung.

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Tobsen666 26.11.2014, 11:27
9. Bilsenkraut, Stechapfel und Tollkirsche als Schädlingsabwehr?

Zitat von Chaosfee
Die Pflanzen dienten zur Schädlingsabwehr und sind kein "Unkraut". Während auf konventionellen Feldern fleißig Pestizide gesprüht werden, die man später oft mitisst, nutzt man beim Bio-Anbau natürliche Methoden (z.B. bestimmte Pflanzen zwischen den Nutzpflanzen, Ansiedlung von Fressfeinden oder andere Bekämpfungen), um die Schädlinge abzuwehren. Dass bei der Verarbeitung die Nutzpflanzen nicht vollständig vom Rest getrennt werden, kann genauso vorkommen wie die erhöhte Konzentration von Giften in konventioneller Nahrung.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Pflanzen - allesamt Quellen von Tropanalkaloiden- zur Schädlingsabwehr eingesetzt werden.
Wie wollten Sie denn da eine ungewünschte Kontamination verhindern?
Pestizide sind, wenn korrekt angewandt, nur noch in Spuren auf den Pflanzen vorhanden.

Ihr Hinweis auf eine erhöhte Konzentration von Giften in konventionell erzeugter Nahrung ist, mit Verlaub, polemischer Unsinn.

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