Forum: Wirtschaft
Gegen-Sanktionen: Wie Russland die EU wirtschaftlich spalten könnte
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ticino49 01.08.2014, 13:22
1.

Der Schweiz wird vorgeworfen, auch in diesem (Wirtschafts-)Krieg neutral zu bleiben und zu profitieren. Ja, so ist es: Wer keinen Krieg führt, profitiert, nichts Neues.

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Blackb3ard 01.08.2014, 13:26
2.

Hm....bei dem exorbitanten Handelsvolumen im Gegensatz zu den anderen europäischen Ländern halte ich diese Behauptung mal für gewagt, das Deutschland nur "moderat" betroffen sein soll......

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joG 01.08.2014, 13:27
3.

Leider hat sich die EU unverantwortlich benommen und einen "Handelsvertrag" durchsetzen wollen, der schon wegen des militärischen Teils für die Russen völlig inakzeptabel war. Das hätte man ohne Schwierigkeiten machen können vor 10 Jahren. Es nun zu tun hätte erfordert, dass man europäische Truppen (in Absprache mit der Ukraine) auf der Krim und im Osten des Landes stationiert bevor man den Vertrag zur Unterschrift bringt. Dei Deutschen haben keine Erfahrung mit diesen Dingen. Aber andere Mitglieder wie Frankreich haben die Erfahrung schon mit internationaler Sicherheit und was diese bedeute.

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Hornblower 01.08.2014, 13:27
4.

Es tut mir leid um die Finnen, aber die werden sicherlich genügend Solidarität von Norwegen oder Schweden erhalten.
Ich tippe mal darauf, dass die Polen den größten europäischen Anteil an dem Desaster in der Ukraine haben.
Hoffentlich haben sie wenigstens den Mumm die Zeche für so eine Politik gegen Russland zu zahlen.
Steinmeier wollte mit seinem Besuch auf dem Maidan einem Bürgerkrieg vorbeugen, da bin ich sicher.
Von Frau Merkel hingegen nehme ich mal an, dass sie mit den Polen am "Untergang" der Ukraine mitgearbeitet hat.
Frau Merkel würde dann unserer Wirtschaft schaden, was ich ihr verüble.
Bis zum Beweis des Gegenteils halte ich an meiner Meinung fest.

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RalfHenrichs 01.08.2014, 13:28
5.

Was für ein Blödsinn! Erstens geht es ja nicht nur darum, welchen Wert die Waren haben sondern auch welche Qualität (z.B. Erdgas also Energie, was ja wichtig ist für die Produktion und Heizung). Zweitens wenn Osteuropa (oder Italien) wieder in eine Rezession rutschen, hat das ja auch Auswirkung auf Deutschland (indirekter Effekt). Diese Darstellung ist jedenfalls an Naivität nicht zu überbieten.

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observatorius 01.08.2014, 13:38
6.

Die Eu muss endlich begreifen, dass Sanktionen gegen das Zusammenwachen Europas wirken. Nulands "Fuck the EU" ist die verbale Fußnote zur gegenwärtigen Politik der EU, die von den USA mit sichtbarem Händereiben begleitet wird. Die Medien - insbesondere in Deutschland verhallten sich wie die 5 Kolonne einer US-Besatzung und die Politik hat die Hosen voll, endlich eigene - europäische Interessen zu formulieren. Statt aus NSA-Überwachung von Bürgern und Wirtschaft und CIA Infiltration von Politik und Medien endlich die überfälligen Konsequenzen zu ziehen treibt Deutscland und die EU in eine weitere Abhängigkeit vom großen Bruder USA, der nach den Konfliktherden im Mittleren Osten jetzt auch den Graben im Osten erneut aufreist. Es ist beschämend, wie tatenlos die letargische Masse sich hier zum Narren halten lässt.

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women_1900 01.08.2014, 13:43
7.

"Deutschland könnte die Strafmaßnahmen dagegen lange durchhalten."
Tatsächlich? Ist nicht Deutschland der größte Nettozahler in der EU? Hat nicht Deutschland die größten Ausfallgarantien für notleidende EU Länder übernommen? Was ist, wenn nun Länder ihre Schulden nicht mehr bedienen können, dann muss Deutschland einspringen. Da stellt sich dann ganz schnell die Frage, wie lange Deutschland die durchhält.

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olivervöl 01.08.2014, 13:44
8.

Wie... könnte
Solche Phantasien der negativen Eskalation halte ich für kontraproduktiv. Friedlicher Handel weltweit ist für uns alle dringend nötig. Solch ein Konflikt nützt höchstens der Waffenindustrie. Lasst uns lieber überlegen, was wir zur Verständigung beitragen können: Schüleraustausch, Sprachenlernen, Tourismus bessere Verkehrsverbindungen und natürlich Handelserleichterungen statt Territorialdenken von vor hundert Jahren.

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cirkular 01.08.2014, 13:48
9.

Auch UK bezieht inzwischen Gas über North Stream und die City of London freut sich sicher über die Sanktionen.

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