Forum: Wirtschaft
Gegen-Sanktionen: Wie Russland die EU wirtschaftlich spalten könnte
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Celestine 01.08.2014, 14:33
20.

Die Initiative für die Sanktionen kommt von den USA, und schon springt der kleine Pudel übers Stöckchen, eifrig, seinem Herrchen zu gefallen, und wenn er selbst nichts mehr zu fressen hat. Überspitzt dargestellt ist das die bittere Wahrheit für Länder wie Litauen und Finnland.

Russland ist Finnlands Handelspartner Nr. 1; der größte bzw. zweitgrößte Import/Exportpartner Finnlands.

Wie kann man von solchen kleinen Ländern verlangen, dass sie sich den Sanktionen unterwerfen? Zumal Finnland traditionell neutral ist und sich aus diesem Konflikt von vornherein heraushalten wollte!

Die USA werden auf keine Weise unter den Sanktionen leiden. Im Gegenteil werden sie sich davon Vorteile versprechen. Es geht doch vor allem um business, stupid! Ich finde es von den Amerikanern dreist, hier nach Europa zu kommen, sich einzumischen und dann noch verlangen, dass die Europäer bzw. ein kleines neutrales Land wie Finnland dafür bezahlen.

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red.house 01.08.2014, 14:44
21.

Das ist der Preis des EU-Wahns. Hätte. hätte....wären sie doch mal lieber neutral geblieben, die Finnen. Oder gegen die Sanktionen stimmen. Doch dazu muss man ein Rückgrat heben, keine Saunawurst an der Stelle. Mal sehen, ob sich die poltische Landschaft nicht neu ordnet. In Finnland und auch anderswo. Ich drücke die Daumen.

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HHB48 01.08.2014, 14:45
22.

Wir Alle. zumindesten eine absolute Mehrheit in Europa wollen den Frieden, die Freiheit und eine gemeinsame soziale Marktwirtschaft. Das möchte auch der einfache Russe! Leider wird das Land aber von Kleptokraten regiert! Ein Europa welches diesen Kleptokraten die Grenzlinie zeigt ist dringend notwendig. Möge der Preis noch so hoch sein wir sollten gemeinsam und solidarisch dafuer einstehen! Richtige Alternativen gibt leider nicht. Putin ist ohnehin fertig, auch ohne irgendwelche Sanktionen ist fuer ihn "time out". An alle pro- und Versteher, lassen wir ihn die Ukraine schlucken und er wird sich ordentlich verschlucken und auch das Gebiet der Ostukraine wuerde ihm im Halse stecken bleiben.

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mka1983 01.08.2014, 14:45
23. @trustme2.0

Das ist doch nicht ihr Ernst, oder meinen Sie daß sarkastisch? Die Südeuropäer + Frankreich schreien ständig nach dem Geld der Nord- und Mitteleuropäer. Die EU ist nichts, als ein Umverteilung-Apparat. Die Osteuropäer, auch viele Polen sind nicht wirklich glücklich. Sie dürfen oftmals ihre Heimat verlassen um eine vernünftig bezahlte Stelle zu finden. Die EU breitet sich aus, wie eine Krankheit und versucht sich in die Ukraine auszubreiten. Griechenland und andere Staaten wurden runter gewirtschaftet, jetzt sind die Eliten noch reicher und die 99% der Europäer sind die Idioten, welche sue Rechnungen begleichen. Wahrscheinlich kommen sie aus einem der Staaten, welche am Anfang profitiert haben. Das schöne daran ist, das am Ende, wenn Dtl. bankrott ist, Europa endlich im Elend landet, wo es hingehört.

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Zabava 01.08.2014, 15:06
24.

Zitat von sysop
"Deutschland könnte die Strafmaßnahmen dagegen lange durchhalten."

Das ist höchst gefährlicher Unsinn. Bei einer Eskalation drehen die Börsen durch und es kommt bei uns zu schweren wirtschaftlichen Erschütterungen. Überdies sollen über 300.000 Arbeitsplätze vom Handel mit Rußland abhängen, ganz abgesehen von Investitionen, die deutsche Firmen in Rußland getätigt haben. So wie Rußland von Rohstoffen abhängt, hängt Deutschland von dem Wohlergehen seiner Wirtschaft ab. Wirtschaftliche Erschütterungen haben auch politische Auswirkungen.
Es ist nicht die Zeit für Hitzköpfe, sondern für kühle Köpfe.

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rimaldo 01.08.2014, 15:17
25.

Litauen importiert und exportiert prozentual am meisten von/nach Russland, ist aber trotzdem sehr für diese Sanktionen. Mit gutem Recht, denn Russland und Putin sind gefährlich und unkalkulierbar.

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Zabava 01.08.2014, 15:20
26.

Zitat von trustme2.0
Dafür ist die EU schließlich eine Staatenunion. Wir treffen Entscheidungen gemeinsam und wir tragen Belastungen gemeinsam. Für zusätzliche Belastungen einzelner EU-Länder wird es automatische und ggf. noch zu schaffende manuelle Ausgleichsfaktoren geben. Wir sollten alle beginnen uns stärker als Europäer zu verstehen. In Zeiten der Bedrohung .....
Ihr Idealismus in allen Ehren. Aber machen Sie sich doch nichts vor!.

Erstens kann die EU die Ukraine alleine nicht stabilisieren- das ist Griechenland im Quadrat. Zweitens steht seit gestern das erste Opfer der EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland schon mal fest- es ist Polen. Russland hat einen Importstopp für Obst und Gemüse aus Polen verhängt. Für Polen bedeutet dies ein Wegfall von 318 Mio Euro jährlich.
Nach Angaben des polnischen Landwirtschaftsministeriums gehen knapp sieben Prozent der polnischen Agrarexporte nach Russland, die nun drohen wegzubrechen.

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cloud83 01.08.2014, 15:21
27.

Gehört Zwar nicht zum Beitrag... Aber warum wird nichts von Herrn Michael Bociurkiw in unseren medien erzählt. Dieser Herr Arbeitet bei der OSCE und ist der Meinung das die MH-17 von Maschinengewähr-Kugeln durchsiebt wurde!!! Da aber die Separatisten keine Kampfjets verfügen!!! Wer hat es denn dann machen können??

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Markus Frei 01.08.2014, 15:27
28.

Interessant ist das die grössten Scharfmacher was Sanktionen betrifft (die USA) praktisch überhaupt nicht betroffen sind. Es ist halt immer einfach etwas zu fordern wenn man keinerlei Konsequenzen zu befürchten hat.

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leidenfeuer 01.08.2014, 15:34
29.

Die wichtigste Frage bleibt jetzt, wie die Politik aus diesen riskanten Sanktionen wieder herauskommen
soll...

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