Forum: Wirtschaft
Gehälter von Frauen: Das Ausbildungssystem ist das Problem
DPA

Frauen verdienen durchschnittlich ein Fünftel weniger als Männer. Experten sagen: Die Gehaltslücke schließt sich, wenn mehr Frauen typische "Männerberufe" übernehmen. Es ist aber anders.

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licorne 18.03.2016, 08:47
1. Was für eine verdrehte Sichtweise

Frauenberufe sollen besser bezahlt werden und nicht, Frauen sollen in Männerberufen arbeiten.

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wwwind 18.03.2016, 08:53
2. Statistischer Sachverstand ist das Problem

Wie richtig gesagt, hat die angebliche Ungleichheit der Gehälter keine Aussagekraft.
Wenn schon von Gehaltsunterschieden gesprochen wird, dann bitte mit korrekten Zahlen.
Auch die frühe Entscheidung zu einem Beruf oder einer Ausbildung trifft nicht nur junge Frauen, sondern auch junge Männer.
Dass Frauen hier selbst entscheid

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crazy_swayze 18.03.2016, 08:55
3.

"Der Durchschnittslohn sinkt, wenn der Frauenanteil steigt"

Weil das Arbeitnehmer-Angebot sich schlagartig verdoppelt.
Mehr Auswahl, geringerer Preis. Nennt sich Marktwirtschaft, liebes SPON Team.

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Shredhead 18.03.2016, 08:57
4.

Zusammengefasst also:
Frauen wollen sich nicht spezialisieren.
Frauen studieren weniger STEM Fächer.
Frauen bevorzugen schlechter bezahlte Berufe.
Frauen machen weniger Überstunden, nehmen eher Teilzeit in Kauf und verhandeln schlechter.

Fazit:
Frauen sind das Problem, und müssen die Lösung selber finden!
Erzwungene geschlechtsspezifische Bevorzugung von Frauen bei der Postenverteilung ist sexuelle Diskriminierung Männern gegenüber und wird keinen Bestand vor Gericht haben.

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SpitzensteuersatzZahler 18.03.2016, 09:01
5.

Die Gründe warum Frauen im Schnitt weniger verdienen stehen doch sogar im Artikel und trotzdem will man jetzt so tun, als wäre das ein Problem? Finde ich schon ein bisschen verrückt.

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chestbaer 18.03.2016, 09:07
6.

Hier stand ja noch vor zwei Tagen "Insgesamt hatten Frauen 14 Prozent mehr Fehltage als Männer (DAK Report)."
Kann das ein Teil der Erklärung sein? Wenn ein Faktor verlässlich prädiktiv dafür ist, dass jemand weniger Zeit im Job verbringt, ist das ja relativ rational demjenigen auch weniger Geld zu geben.

Im Medizinbereich zumindest erscheint mir das "pay-gap" gut erklärbar: die richtig harten Fächer mit regelmäßigen Notdiensten und WochenendOPs auch als Ober- oder Chefarzt sind halt auch gut bezahlt (Kardiochirurgie z.B.). Ich hab das auch aus genau dem Grund nicht gemacht, mir ist Freizeit wichtiger als mehr Geld. Ich beschwer mich jetzt aber auch nicht, dass Chirurgen mehr verdienen, war mir vorher klar...

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panamalarry 18.03.2016, 09:16
7. Mei,

hättens halt was gscheids glernt, dann gäbs jetzt nicht das Gezeter.
Immerhin bekommen jetzt die Journalistinnen Geld f. Nörgeln und Tatsachen verdrehen.
Sowas gab's früher nur zu Hause.

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Homer-Jay 18.03.2016, 09:18
8. Teilzeit....

Was soll in dem Artikel heissen eine Frau arbeitet bis März umsonst und verdient weniger in Teilzeit? Wer in Teilzeit arbeitet arbeitet rechnerisch bis März überhaupt nicht und bekommt es natürlich nicht bezahlt! Was sollen solche irrsinnigen Vergleiche und somit verfälschte Aussagen?

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mansiehtnurmitdemherzengu 18.03.2016, 09:19
9. Bla, bla, bla

Genauso wie Vater Staat blenden die Studien einen wichtigen Sachverhalt aus. Die Reproduktion wird bei Menschen im Wesentlichen von Frauen erledigt. Auch die sich anschliessende Betreuung und Erziehung wird grösstenteils von Frauen gestemmt. Das sind dann die Gründe für Brüche in der Karriere, Teilzeitarbeit und Stellen, die an Männer vergeben werden, da diese nicht schwanger werden können. Das ändert sich nicht mit paritätischer Besetzung der Ausbildungsplätze.

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