Forum: Wirtschaft
Gehaltslücke in Deutschland: Chefinnen verdienen 30 Prozent weniger
dapd

Von Gleichstellung kann keine Rede sein. Laut aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in Deutschland noch immer deutlich weniger als Männer. Besonders groß sind die Unterschiede in Chef-Etagen.

Seite 3 von 9
Rosmarinus 04.10.2012, 11:51
20. So einfach ist das also?

Zitat von sysop
Von Gleichstellung kann keine Rede sein. Laut aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in Deutschland noch immer deutlich weniger als Männer. Besonders groß sind die Unterschiede in Chef-Etagen.
Das wichtige Wort hier ist "bei gleicher Qualifikation". Wie wird die definiert? Und kommt es da wirklich drauf an?

Bei Gehältern sind es vor allem auf die Branche, die Firmengröße und nicht zuletzt die Arbeitsleistung, die einen Einfluss auf die Höhe des Gehaltes haben. Wenn in derselben Branche in gleichen Firmen Frauen bei gleicher Leistung tatsächlich 30% weniger erhalten können - wieso stellt man sie nicht bevorzugt ein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
statussymbol 04.10.2012, 11:54
21.

Zitat von pförtner
Das ist - gelinde gesagt, eine Schweinerei! Auch das die Menschen im Osten immer noch weniger verdienen als im "golden" Westen!
Dann aber bitte den Norden und den Westen auch nicht vergessen!

Die verdienen auch meist deeeutlich unter Südniveau (BaWü/Bayern)!

Die Löhne sind nun mal regional unterschiedlich. Dafür kostet eine Wohnung im Osten auch 400 warm wo eine vergleichbare Wohnung in Bayern mind. 800-1200 warm kostet...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marcus tullius cicero 04.10.2012, 11:55
22. Titelfreie Zone

Wie oft soll denn noch diese Sau durch das Dorf getrieben werden...
Wenn man sich diese Neue Studie mal durchliest, was nicht lange dauert sind ja nur 3 Seiten, fällt einem mal wieder auf das wiedermal ALLE Gehälter miteinander verglichen worden sind. Außerdem wird auch überhaupt keine Begründung dafür geliefert woran das liegen könnte.
In dem Bereich wo es um "Chefinnen" geht, ist aber jeder selbst für sein Gehalt verantwortlich.
Ich warte seit Jahren auf die ganzen Klagen bzw. Gerichtsurteile die sich mit
den Lohndiskriminierungen im Tariflohnbereich befassen, komischerweise kommt da nichts.


Aber es macht sich ja besser wenn man so eine Reisserische Überschrift wählt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gboar 04.10.2012, 11:56
23. Statistik für Dyskalkuliker?

Wenn sie eine sinnvolle Aussage wollen, vergleichen sie vergleichbare Positionen, besetzt mit Personen vergleichbaren Alters und Berufserfahrung in vergleichbaren Unternehmen und nicht Durchschnitte. Das Ergebnis ist dann vermutlich nicht mehr opportun und keinen Artikel mehr Wert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Florrez 04.10.2012, 12:01
24. Ungerecht!

Und mit dieser Ungerechtigkeit in den Chefetagen wird man als normale Frau Tag für Tag im öffentlichen Leben konfrontiert! Z.B. Wenn man die Straße entlang geht und von einer Lipgloss triefenden Prada Schickse im Porsche überholt wird, die in irgendeiner Chefetage 10% weniger verdient als ein Mann! Wie viel gerechter wäre die wenn sich diese Frau noch einen Zweitporsche, Zweit Toyboy, Zweitsommerhaus leisten könnte! Das hilft uns normalen Frauen genauso wie es all den normalverdiener Männern hilft, dass ihre Chefs jede menge Kohle scheffeln.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elbgeistDD 04.10.2012, 12:01
25. ...

Zitat von statussymbol
Die Löhne sind nun mal regional unterschiedlich. Dafür kostet eine Wohnung im Osten auch 400 warm wo eine vergleichbare Wohnung in Bayern mind. 800-1200 warm kostet...
Noch so eine tolle Statistik - können Sie bitte mal darlegen welche Wohnungen Sie gerade verglichen haben - oder ists nur eine pauschale Behauptung?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Methados 04.10.2012, 12:04
26.

Zitat von pförtner
Das ist - gelinde gesagt, eine Schweinerei! Auch das die Menschen im Osten immer noch weniger verdienen als im "golden" Westen! Und moderner Sklavenhandel ist es, wenn der Mensch von dem, was er erarbeitet hat, nicht Leben kann ohne staatlichen Zuschuß zu beantragen.
ach, ist es das ?

icn arbeite seit nunmehr 10 jahren bei derselben firma - in städten wie bremen, hamburg, liverpool und düsseldorf.

mal abgesehen von den üblichen gehaltserhöhungen wurde mein gehalt IMMER an die jeweiligen städte angepasst, was auch vollkommen korrekt ist, denn die lebenshaltungskosten in bremen sind nunmal andere als in hamburg oder düsseldorf.

unfair wäre es, wenn ein arbeiter im osten dasselbe bekommt wie derselbe zb in münchen - denn dann würde der arbeiter in münchen aufgrund der zb wesentlich höheren mieten, ganz schön benachteiligt.

ist natürlich einfacher, solche "nebensächlichkeiten" nicht im gesamtkontext zu sehen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diabolino 04.10.2012, 12:05
27. Verlogenes Nöl- und Jammergesülz

Wir leben in einem Land, dessen Bewohner eher bereit sind, öffentlich über detaillierte Einzelheiten ihres Sexuallebens zu reden, als über die Höhe ihres Einkommens. Insbesondere die Gehaltshöhe von Führungskräften wird weit strenger geheimgehalten, als die Einsatzpläne der Bundeswehr.

Daher die naheliegende Frage: wie sind die Statistiker eigentlich zu ihrer Erkenntnis gekommen? Durch Raten, Würfeln oder Saugen an den Fingern?

Im übrigen ist das eine Gelegenheit, mal wieder meine Wette anzubieten, von der die Femifraktion bisher durchweg gekniffen hat:

5.000 Euro bin ich bereit zu wetten, dass es niemandem gelingen wird, mir in ganz Deutschland auch nur eine einzige Frau namentlich zu nennen, die nachweislich

- im selben Betrieb arbeitend

- mit gleichem Arbeitnehmerstatus*

- bei gleicher Qualifikation

- gleicher Berufserfahrung

- gleich langer aktiver Betriebszugehörigkeit

- gleichem Lebensalter

- für die gleiche Tätigkeit

- bei gleicher Verantwortung

- gleichem Arbeitserfolg

- gleicher Länge und Verteilung der Arbeitszeit

- gleichem Urlaubsanspruch

- gleichem Familienstand

- gleicher Unterhaltsbelastung

- gleichem Gesundheitszustand**

- gleicher Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsort

- gleicher Steuerklasse

auch nur einen Euro weniger Bruttogehalt bekommt, als ein Mann.

Wer die Wette annehmen will, schicke mir eine persönliche Mitteilung.

* also nicht Leiharbeitskraft, befristet Beschäftigte oder freie Mitarbeiterin mit fest angestelltem Arbeitnehmer vergleichen

** es ist keine Diskriminierung sondern legitim, einem Schwerbehinderten, der höhere Kosten hat, mehr zu zahlen, als einem Gesunden

Wer die Wette annehmen will, schicke mir eine PN.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GMNW 04.10.2012, 12:12
28. Öffentlich-rechtliches Fernsehen

Lückenhafter Artikel. Es lohnt sich am Beispiel des öffentlich-rechtlichen Fernsehens darzustellen, welche bombastischen Gehälter gerade für Frauen da über den Tisch gehen. Allein Frau Piel vom WDR verdient zum Beispiel deutlich mehr als der Bundespräsident, von der Bundeskanzlerin ganz zu schweigen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deccpqcc 04.10.2012, 12:18
29.

Zitat von sysop
Von Gleichstellung kann keine Rede sein. Laut aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes verdienen Frauen in Deutschland noch immer deutlich weniger als Männer. Besonders groß sind die Unterschiede in Chef-Etagen.
wie bei vielen anderen offiziellen verlautbarungen auch wird hier komplett gelogen um politische vorgaben zu erfüllen.
ich habe große teile meines berufslebens im personalbereich verbracht und kann nur sagen das es überhaupt keine geschlechtsspezifischen unterschiede bei der bezahlung gibt.

es spielt eine rolle welche position es ist, welche verantwortung man hat, welche qualifikation, welcher umsatz usw.
ob es eine frau oder ein mann ist spielt keine rolle.
natürlich kann man äpfel mit birnen vergleichen. man kann die stewardess mit dem piloten vergleichen.
man muss nur genügend kriminelle energie besitzen, dann fällt jeder vergleich so aus wie man will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 9