Forum: Wirtschaft
Gehaltsrunde für Erzieher: Schlecht bezahlt, gut gefordert
Privat

Deutschlands Erzieher wollen mehr Geld und Ansehen. Sie fordern durchschnittlich zehn Prozent mehr Lohn. Die Kommunen halten das für absurd. Aber was sollten die Fachkräfte verdienen? Und was ist uns die Betreuung unserer Kinder wert?

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_gimli_ 18.12.2014, 10:41
1.

Ich kann die Argumentation, dass Erzieher im Prinzip vom Anforderungsprofil den Grundschullehrern gleichgestellt sind, zu 100% nachvollziehen.

Hier ist eine Angleichung der Gehälter mehr als geboten.

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deepforces 18.12.2014, 10:41
2. Richtig so

Die Erzieher in Deutschland haben einen sehr anstrengenden Job zu machen und es verdient mehr Geld zu bekommen. Sie übernehmen immer mehr die Erziehung von Kindern da Elternteile meist von früh bis spät in der maloche sind.

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Humboldt 18.12.2014, 10:41
3. absurd?

Ich habe als staatl. annerkannter Erzieher in städtischen Kinder- uznd Jugeneinrichtungen bis hin zum stellvertrenden Leiter 6 Jahre lang gearbeitet und dann gekündigt und habe dann Ingenieurwissenschaften studiert, weil ich schon damals meine Entlohnung für diesen schönen, wichtigen aber auch anstrengend harten Job für absurd wenig gehalten habe!

Von daher ist die Wichtigkeit von "Bildung & Betreuungsangebot" unserer Politiker reines Lippenbekenntniss, wenn der Staat (hier vor allem die Kommunen) nicht deutlich mehr Geld in die Hand zu nehmen bereit sind. Das Gleiche gilt übrigens für die Altenpflege!

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GSYBE 18.12.2014, 10:43
4. absurd?

Das einzige `Absurde´ sind die Löhne, zu denen diese überaus wichtigen Fachkräfte ausgebeutet werden!
10% sind viel zu bescheiden.

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Nemetz 18.12.2014, 10:43
5. absurde Forderung von Pseudo-'Akademikern'

beim besten Willen, solch eine Ausbildung ist noch nicht einmal entfernt vergleichbar z. B. mit Bankkaufleuten oder Lehrern.

Ist das die naechste Stufe von Pseudo-Akademikern, zuletzt waren es VWA-Betriebswirte, deren Abschluss noch nicht mal staatlich anerkannt ist?

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GrinderFX 18.12.2014, 10:44
6.

Ich weiß ja nicht aber 4300 Brutto für eine Erzieherin finde ich echt nicht wenig. Ok, das mögen nicht alle kriegen aber dennoch schon ganz schön hoch.
Das sind 51600 im Jahr, das kriegt ja kaum ein Ingenieur und der hat richtig was gelernt. Verstehe also die ganzen Beschwerden nicht.

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andrewsaid 18.12.2014, 10:44
7. Das Maximum

Für jeden, der keine Kinder hat, oder in der Politik sitzt, bzw. einen hochdotierten Posten innerhalb eines großen Konzerns innehat, dürfte die Frage gar keine Rolle spielen, denn diese Menschen sind hier nicht gefragt. Erstens sind Politiker ohne Kinder nicht qualifiziert, solche Fragen zu beantworten, da sie keinerlei Bindung zu diesem Thema haben KÖNNEN und zweitens sehen eher reiche Menschen, die viel Wert auf Karriere legen ihre Kinder sowieso kaum, also sind die ihnen sowieso nichts wert. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Was sollen uns unsere Kinder wert sein? Natürlich das Maximum dessen, was wir ihnen geben können. Denn unsere Kinder sind nicht diejenigen, die auf die Welt kommen wollten. Wir wollten Kinder haben bzw. sogar die Wirtschaft bla bla.....scheiß auf die Wirtschaft, die hat beim Thema zivilisierter Menschlichkeit nichts verloren sondern spielt eher eine menschenfeindliche Rolle.

Ich sage nur: Wer glücklich ist, der konsumiert nicht. Dementsprechend ist es natürlich ein absoluter Wille der Industrie, dass Kinder bereits möglichst unglücklich aufwachsen. Denn dadurch steigert man den Konsum. Das ist Werbepsychologie, die bereits in den 20ern des letzten Jahrhunderts bekannt war.
Gebt den Erziehern was sie wollen und fördert verdammt nochmal Ausbildung mit allen Mitteln. Nichts ist mehr wert, bis vielleicht noch die Lehrer. Der Rest kann man zusehen, wo seine Milliardensubventionen demnächst landen.

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Eduschu 18.12.2014, 10:45
8.

Erhellend, wie die Autorin die Arbeit der Kindergärtner/innen wahrnahm. Dafür kann aber der Rest von uns nichts. Die Argumentation der Erzieher/innen, ist übrigens schlüssig. Wer mehr verdient, genießt ein höheres Ansehen. Warum das jedoch nur bei Erziehern/innen gelten soll, ist mir auch durch die verschwurbelte Erläuterung im Artikel nicht klar geworden.

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Schwarzbär 18.12.2014, 10:47
9. Mehr Geld = mehr Kosten für Bürger

Zum einen sind 2.500 Euro kein schlechtes Gehalt für einen Job, für den man weder Abitur noch ein Studium braucht. 10% Steigerung sind jedenfalls völlig realitätsfremd. Denn wer zahlt das am Ende? Die Eltern über höhere Gebühren. Und wozu führt das? Im zweifelsfall gibt´s wieder weniger Kinder. Und dass das ein erhebliches Problem für die gesamte Gesellschaft darstellt, sollte ja bekannt sein.

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