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Gehaltssprünge: Öl-Bosse übertrumpfen Goldman-Sachs-Chef
AP

Die Banker der Wall Street haben den Ruf der absoluten Top-Verdiener. Doch auch die Manager der Ölbranche können nicht klagen. Die Chefs von Exxon Mobil und Chevron bekommen deutlich mehr als Goldman-Sachs-Chef Llyod Blankfein.

ir² 13.04.2012, 19:28
1.

Zitat von sysop
Die Banker der Wall Street haben den Ruf der absoluten Top-Verdiener. Doch auch die Manager der Ölbranche können nicht klagen. Die Chefs von Exxon Mobil und Chevron bekommen deutlich mehr als Goldman-Sachs-Chef Llyod Blankfein.
Am Märchen vom zu Ende gehenden Öl verdienen die Ölkonzerne sich eine goldene Nase, und die Ökos machen damit Stimmung für die "Energiewende", ein Euphemismus für Gesellschaftsumbau.
Und der dumme Wähler folgt politisch letzteren und mästet erstere.

Ist wie im Mittelalter; man folgte der Kirche und der Adel profitierte. Heute heisst die Religion "Ökologie" und die Profiteure findet man von Asbeck bis EXXON.

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Ingsoc 13.04.2012, 19:49
2. Das ist aber...

Zitat von sysop
Die Banker der Wall Street haben den Ruf der absoluten Top-Verdiener. Doch auch die Manager der Ölbranche können nicht klagen. Die Chefs von Exxon Mobil und Chevron bekommen deutlich mehr als Goldman-Sachs-Chef Llyod Blankfein.
...auch mal eine wirklich unglaubliche Leistung dieser Manager ( hüstl ..)
durch die noch nie dagewesene,revolutionäre Idee der Preiserhöhung in
einem monopolistischen Markt die Gewinne zu erhöhen.

Ich bin noch ganz benommen vom Einfallsreichtum dieser Titanen
unter den Managern...

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zynik 13.04.2012, 20:14
3. hmm...

Zitat von ir²
Am Märchen vom zu Ende gehenden Öl verdienen die Ölkonzerne sich eine goldene Nase, und die Ökos machen damit Stimmung für die "Energiewende", ein Euphemismus für Gesellschaftsumbau. Und der dumme Wähler folgt politisch letzteren und mästet erstere. Ist wie im Mittelalter; man folgte der Kirche und der Adel profitierte. Heute heisst die Religion "Ökologie" und die Profiteure findet man von Asbeck bis EXXON.
Hmm...sie glauben also, dass so etwas wie der Peak Oil nicht existiert bzw. die Natur uns (frei nach dem ideologischen Wachstumsdenken) unendlich viele Rohstoffe zur Verfügung stellt?


On topic: Schon faszinierend, dass die allergrößten Abzocker in unserem System die größten Gehaltssprünge verbuchen können. "Leistung" lohnt sich endlich wieder.

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der.letzte.dodo 13.04.2012, 21:29
4. Leistung muss sich wieder lohnen

Es sind nicht die Ölscheichs, die uns ausnehmen

Es sind die marktbeherrschenden Zwischenhändler

Bei der Ölkrise 1973/74 sprach man noch von den sieben Schwestern

Seit dieser Zeit geht das große Abkassieren fröhlich weiter

Na denn....

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glaubblosnix 13.04.2012, 22:00
5. Interessant...

Zitat von zynik
Hmm...sie glauben also, dass so etwas wie der Peak Oil nicht existiert bzw. die Natur uns (frei nach dem ideologischen Wachstumsdenken) unendlich viele Rohstoffe zur Verfügung stellt?
...jedenfalls das Peak Oil schon für 1970 vorhergesagt wurde und trotz gestiegenem Verbrauch (China, Indien...) immer weiter in die Ferne rückt. Ich las letzt Zahlen das Peak Oil für das Jahr 2200 erwartet wird.
Ob an dem Gerücht etwas dran ist das sich leere Ölfelder wieder füllen, das würde mich wirklich interessieren.
Ihr zitierter Forist hat aber schon Recht mit der Behauptung das mit Peak Oil schon seit Jahren ein Schreckgespenst umgeht, gefördert von den Ölmagnaten und natürlich der ökologischen Kirchengemeinde.

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buergi 13.04.2012, 22:09
6. Wo ist der Staat?

Zitat von sysop
Die Banker der Wall Street haben den Ruf der absoluten Top-Verdiener. Doch auch die Manager der Ölbranche können nicht klagen. Die Chefs von Exxon Mobil und Chevron bekommen deutlich mehr als Goldman-Sachs-Chef Llyod Blankfein.
Da gibt es doch genug Rezepte, um einem Oligopol beizukommen: Freier Zugang zu den Raffineriekapazitäten (third party access), notfalls die Nachfrage staatlich bündeln, danach kann ja wieder der tolle Wettbewerb" bei den Tankstellen bleiben. Da ist do die EU gefragt.

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mr future 15.04.2012, 18:05
7. Der letzte Tropfen Erdöl

Zitat von sysop
Die Banker der Wall Street haben den Ruf der absoluten Top-Verdiener. Doch auch die Manager der Ölbranche können nicht klagen. Die Chefs von Exxon Mobil und Chevron bekommen deutlich mehr als Goldman-Sachs-Chef Llyod Blankfein.
wird zum höchsten Preis verbrannt. Diesen Tribut sind wir dem Kapitalismus schuldig, und der ist eine heilige Kuh. Natürlich treiben die Chefs den Preis, wenn sie zum Beispiel die Raffineriekapazität in den USA nicht mehr nennenswert erhöhen. Die Sache hat ein Gutes: hohe Preise rufen die erneuerbare Energie (und vielleicht etwas mehr Sparsamkeit) auf den Plan und ermöglichen damit hoffentlich die Wende vor dem Ende. Zwischenzeitlich könnten die Leute ihrem "heiligen Blechle" ja mal was von der "Freien Tankstelle" gönnen. re future

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