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Geldabheben, Überweisungen, EC-Karten: Kontogebühren? Ja, bitte!
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Kontoführung, Überweisungen, Geldabheben: Viele Banken und Sparkassen bieten ihre Dienste nicht mehr kostenlos an. Das ist verständlich - und sollte der Anfang einer neuen Ehrlichkeit sein.

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maxxi12 14.04.2017, 17:51
10. Trugschluss

"Aber die Gebühren rund ums Konto könnten ein Anfang sein auf einem Weg zu mehr Ehrlichkeit und Transparenz"

Da sitzt Ihr Autor ganz offensichtlich einem Trugschluss auf.

Warum sollten gerade Kontogebühren den Weg für "mehr Ehrlichkeit und Transparenz" der Banken ebnen ? Deren Geschäfte und Gewinne beruhen doch schon immer aug Intransparenz ...

Und wieso soll mit den Gebühren der Kunde "bei der Altersvorsorge nicht mehr über den Tisch gezogen werden"?

Meine "Altersvorsorge" betreibe ich aus gutem Grund allenfalls mit Tagesgeld, - weil die Bank mich mit Zertifikaten, Derivaten etc., völlig unabhängig von den Giro-Kontogebühren, REGELMÄSSIG über den Tisch ziehen würde.....

Mir scheint, die Banken haben nur darauf gewartet, die Giro.Konten wieder mit hohen Gebühren zu belasten - bisher gelang das meist nur mit Tricks und Verschleierung ....

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charlybird 14.04.2017, 17:55
11. Schön,

dass die Banken jetzt auch schon ihre Pressepersonal an die Magazine ausleihen, zumindest liest es sich so.
Der Versuch, einmal darüber nachzudenken, was die Entwicklung des Finanzmarktes, ihre bürgerliche Rettung und die nachfolgenden Auswirkungen (zB. die Zinspolitik) für kleine und mittlere Einkommen darstellt, wird gar nicht mehr in Erwägung gezogen. Oder es macht wahrscheinlich eine andere Abteilung.
Hier und in diesem Fall entseht der Eindruck, dass die Menschen doch einfach nur froh sein sollen , dass man für ihre paar Piselotten überhaupt noch ein Plätzchen frei hat.

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muskat51 14.04.2017, 17:55
12. wirklich GEBÜHREN?

Gebühren sind immer noch Entgelte für hoheitliche Leistungen, dürfen also nur von staatlichen Organen erhoben werden. Alle anderen dürfen Entgelte verlangen, vornehme Leistungserbringer auch Honorare (und wenn man spotten mag, Gagen). Leider schwingt bei vielen - speziell älteren - Mitbürgern immer noch die uralte obrigkeitsstaatliche Haltung mit, die "Gebühren" den Charakter einer höheren Berechtigung zubilligt. Wenn privatwirtschaftliche Unternehmen von Gebühren reden, soll immer auch der Zweifel an der angemessenen Höhe bei den Kunden unterdrückt werden. Meine Bitte an die kritische Presse lautet daher, dieser Methode entgegenzuwirken, indem konsequent von Entgelten geschrieben wird. Außer natürlich, es ist wirklich eine Gebühr, wie zum Beispiel die für die Ausstellung eines Personalausweises.

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NightToOblivion 14.04.2017, 17:55
13.

Diese "Ehrlichkeit" könnte Menschen mit Mindestlohn die Existenz bedrohen. Ein Leben ohne Konto ist nicht möglich. Eines zu bezahlen für manch einen aber auch nicht.

Mal von dem Umstand abgesehen das die Banken damit Geld verdienen das sie unser Geld nutzen.

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Susi Sorglos 14.04.2017, 17:57
14. Falsche Denke !

Hier wird erklärt, dass die SSK Düsseldorf furchtbare 13.000EUR "Kosten" hat....und es wird übersehen, dass jeder Kassierer, der dadurch weggefallen ist, wenigstens das 5-fache kostet. Die Sparkasse wäre also ehrlicher, wenn sie für jeden ausgezahlten Euro dem Kunden 1,50 auszahlte.

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bobjuker 14.04.2017, 17:58
15. So arm nun auch nicht

Das die Banken auf fette Provisionen verzichten gehört wohl eher in den Bereich Utopie.Es wird weiterhin das verkauft was für die Bank gut ist.Der Kunde ist zweitrangig.Bei den Privatbanken drittrangig,vorher kommen noch die Aktionäre.

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Thorkh@n 14.04.2017, 18:00
16. Darf ich mal ...

... ganz dezent darauf hinweisen, dass jüngst ziemlich viele Banken durch den Steuerzahler gerettet wurden? Da wäre es mal an der Zeit, dass diese etwas an die Bevölkerung zurück geben und "Danke!" sagen. Der Erlass von Kontoführungsgebühren wäre da ein netter Anfang.
Som manches Geldinstitut hat übrigens nur vordergründig keine Gebühren erhoben: so durfte sich bei der Postbank jeder mit über 1200 € Einkommen darüber freuen, während die sozial Schwachen mit Gebühren belastet wurden. Arm finanziert Reich, selten wurde es deutlicher.

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Newspeak 14.04.2017, 18:01
17. ...

Die Banken machen mit den Einlagen der Kunden Spekulationsgewinne. Dafuer muesste man als Kunde normalerweise Geld BEKOMMEN.

Ansonsten ist es peinlich, wie sehr die Berichterstattung auf SPON immer schoen dem Trend des Etablierten folgt. Gerade bei den Banken gaebe es ein weites Feld an investigativer Berichterstattung, von Mossack Fonseca und den Panama Papers angefangen, bis zur organisierten Kriminalitaet der Deutschen Bank und die vielen anderen Beteiligungen dieser Unternehmen an Waffenhandel, Diktatorenfinanzierung, usw. usw. Stattdessen berichtet man aber lieber ueber Gebuehren fuer das Geldabheben. Deutlicher kann man eigentlich die Ueberfluessigkeit der modernen Medien nicht zeigen. Warum nicht lieber eine nette Homestory der Blaubeerkuchen backenden Kanzlerin? Das menschelt noch viel besser.

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Mhoram 14.04.2017, 18:03
18. sinnvoll

Schon meine Oma sagte: was nichts kostet ist auch nichts wert!

Ich kann ja verstehen, dass es schwer ist, für eine Leistung zu zahlen, die einem jahrelang kostenlos hinterhergeworfen wurde. Aber wer von uns ist bereit, kostenlos für andere Dienstleistungen zu erbringen? Warum sollten es also die Banken machen??

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unwichtig_0815 14.04.2017, 18:03
19. So ein riesiger Blödsinn was hier geschrieben steht.

Ich habe jahrelang für die Genossenschaftsbank und Deren Versicherungen gearbeitet. Wenn der Textverfasser auch nur einen Hauch von Ahnung hätte wüsste er das dass Problem ausschließlich bei den Vorständen und deren Standesdünkel liegt.
Über diese hausgemachten Probleme haben wir in den Banken schon 1990-95 im großen Kreise diskutiert. Wären die damaligen Vorschläge umgesetzt worden würden die Volksbanken heute top dastehen.
Dieses ganze Gerede von Kontoführungsgebühren aufgrund der kurzzeitigen Niedrigzinsen ist einfach nur lachhaft.

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