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Geldabheben, Überweisungen, EC-Karten: Kontogebühren? Ja, bitte!
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Kontoführung, Überweisungen, Geldabheben: Viele Banken und Sparkassen bieten ihre Dienste nicht mehr kostenlos an. Das ist verständlich - und sollte der Anfang einer neuen Ehrlichkeit sein.

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benzle 14.04.2017, 18:24
30. .. sollte der Anfang einer neuen Ehrlichkeit sein.

Banken und Politik = Ehrlichkeit ???
Es mag ja vielleicht Bürger/innen geben, die das
für möglich halten oder sogar daran Glauben.
Doch diese müssen sehr jung sein oder schon sehr
alt und senil.
Ehrlichkeit, Transparenz und schonungslose Aufklärung
werden (sind) oft in den Mund genommen worden.
Der Glaube daran ist auf ein Minimum geschrupft.
Zu oft wird viel versprochen und nur wenig gehalten.
Wählen gehen? Wen oder was?
Den Weg zur W.-Urne kann man sich, auch wenn es vom
Prinzip her falsch sein mag, sparen.

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Peinerin1 14.04.2017, 18:27
31. Kontogebühren reines Abkassieren.

So einen unmöglichen Beitrag einfach geschmackloses aufwiegeln zu mehr Kosten für die Kunden. Fakt ist jeder muss ein Girokonto haben zudem wirtschaften die Banken Jahr für Jahr mit meinem Guthaben auf dem Girokonto usw. denn dank Draghi null Zinsen für (fast) alles. Wer steckt dahinter wer bezweckt steigende Bankgebühren ? Obendrein würde ist sofort die Bank wechseln denn immer mehr immer höhere Kosten sind nicht hinnehmbar .

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mikn1000 14.04.2017, 18:29
32. Hoffen wir das die Lohntüte bald wiederkommt

Dann habe ich die wirkliche Wahl. Konto oder Bargeld. Und an die Wahrheit von Unternehmen glaube ich nicht mehr, seit ich nicht mehr an den Osterhasen glaube. Es ist wohl kein Zufall, dass es in regelmäßiger Abständen gerade Banken verurteilt werden, unrecht erhobene Gebühren an die Kunden zu erstatten. Und selbst das ist dann noch ein aufwendiger Weg für den Betroffenen. Und gerade bei Sparkassen würde sich noch als Recherethema der Zinssatz für kurzfristige Kredite ggü. Kommunen anbieten. Da können Unternehmen und Privatleute nur von träumen. Das diese Geschenke finanziert werden müssen, ist klar. Und auch die Geldautomatenversorgung. Wo steht geschriebenen, dass jede Bank ein Automatennetz unterhalten muss? Aber vielleicht kommen auch nur deswegen die Gebühren für das Geldabheben. Dann kann man das Outsourcen. Ein führender Geldautomatenhersteller stellt die Infrastruktur bereit und finanziert sich halt über die Gebühren für die Transaktionen. Falls natürlich das Bargeld nicht abgeschafft wird, dann geht die Konkurrenz mit der Lohntüte auch nicht auf.

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Leadership 14.04.2017, 18:31
33. Ja,

die armen Banken. Einsparung durch Geldautomaten, Online Banking, und dann noch der Zinsverlust. Man muß sich einmal die Regularien einer Sparkasse verinnerlichen. Wer hat schon einmal davon gehört oder gelesen, dass die Service Leistung Kostenpflichtig, bei der eigenen Sparkasse ist. Ich rede nicht von anderen Banken. Man sollte doch mal den Gewinn/Verlust der Banken nachfragen, ob dies bei den Sparkassen doch andere Verhältnisse hat.

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D. Brock 14.04.2017, 18:33
34. Wie bitte?

Die Banken machen einen Schritt in Richtung Erhlichkeit indem sie für Dienstleistungen Geld verlangen?
Das in etwa ist die Kernaussage des Artikels.
Wie bitte?
Hier geht es schlicht um eine Geschäftsbeziehung! Nicht mehr und nicht weniger. Entweder die Banken bieten mir das an, was ich haben will, oder ich wechsele die Bank. So einfach ist das. Der Kunde ist König!
Da müsst ja jeder Onlinehändler, der bisher kostenlos versendet ebenfalls argumentieren: "Naja, also mit dem Versand entstehen mir ja Kosten, also MUSS ich um der Ehrlichkeit Willen, meine Kunden damit belasten!"
Dass das Schwachsinn ist, liegt auf der Hand und mit den Banken verhält es sich absolut genauso! Sollen sie nur machen und sie werden sehen, dass die lieben Kunden stiften gehen. Aus meinem Bekanntenkreis sind schon zwei, die das Theater nicht mitmachen werden. Ich selbst bin bei einer kostenlosen Bank und sollte die sich das anders überlegen, werde ich wechseln.

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wuschel100 14.04.2017, 18:34
35. alles klar

Wieder mal ein Beitrag aus der Reihe: Man muss es dem Volk nur richtig `erklären´ .....
Nun kostet Ehrlichkeit also Geld. Aber klar doch; das ist verständlich und darum zahlen wir nun ja auch gerne. Die vielen kleinen Leut die sich eh nie irgendwelche miesen Geldanlagen leisten können, dürfen jetzt also bezahlen weil ein jeder Deutsche mittlerweile ein Girokonto haben MUSS.
Da werden nun mal ganz schnell diverse Gebühren eingeführt ehe die bald kommende Zinssteigerung die Argumente noch ad. absurdum führt. So machen die Geldinstitute mit unserem bischen Geld dann Kasse, was wir nicht schaffen, weil wir es zum Leben brauchen.

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strahlenke 14.04.2017, 18:35
36. ehrlich?

Ehrlich wäre, wenn man eine einmalige jährliche Gebühr erhebt, z.B. 50?, die Standardgeschichten wie Überweisungen, Bargeldabhebungen und Buchungen dann aber auch ohne weitere Kosten abdeckt. Ärgerlich sind ja die zunehmenden Sonder- und Zusatzkostenpunkte, die es fast unmöglich machen, einzuschätzen, wie viel im Monat die Bank einen kostet, weil die Nutzung variier. Und dass es die Geringverdiener wieder am härtesten trifft, passt auch nicht so zum Image der Sparkassen für jederman. Sparpotential ist zudem immer noch bei den Vorständen mit ihren sechsstelligen Jahreseinkommen. Tja, wer nach der Schule die "sichere" Ausbildung bei der Bank wählte, hat es evtl. inzwischen bereut. Frage ist, was bieten die Banken einem, wofür man wirklich bereit wäre, Geld zu zahlen? Bei mir ist das nur die relative Sicherheit des Geldes auf dem Konto. Vielleicht geht aber alles Richtung online-Währung, die dann andere Anbieter verwalten und umwechseln oder auszahlen werden. Bei den Sparkassen ist es etwas wie beim stationären Handel in der City. Man hat das Gefühl, dass Schuhladen und Sparkassenfiliale sich gleichermaßen umorientieren müssen in digitalen Zeiten, es bislang aber noch nicht richtig gut hinbekommen.

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kohlheinz 14.04.2017, 18:38
37. Ich bin traurig

Die armen Banken. Milliarden Gewinne verschwinden, unseriöse Geschäfte lohnen nicht mehr, fast könnte man meinen, die Moral wäre entdeckt worden - aber nur beim Kunden. Tut mir leid, beim entfesselten Finanzkapitalismus geht mir, vielleicht bei manchen ungerechtfertigt, jedes Mitleid flöten. Sogar die Sparkasse um die Ecke geht über Leichen und Zwangsversteigerung, um ihren Gewinn zu sichern...

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ernieb 14.04.2017, 18:38
38. Jeder Steuerzahler hat für die Banken bezahlt! Neue Transparenz? Wirklich?

Ich hab als Steuerzahler für die Rettung der Banken bezahlt. Im Gegenzug kann die Bank auch die Dienstleistung anbieten ihr Girokonto kostenlos zu halten. Zur These, das dies eine neue Transparenz ist:
Würde es den Banken um Transparenz gehen, würden sie auch erklären, warum eine Überweisung nicht sofort auf den Konto meines Geschäftspartners ist; warum ein Dispo noch bei 10%+ ist, wo sich die Bank doch Geld fast kostenlos leihen kann; Warum die Darlehenszinsen noch so hoch sind. Girokonten sollten kostenlos sein, zumindest für einkommensschwache Kunden.

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m76 14.04.2017, 18:39
39. Sparkassenlobby???

Steht der Autor etwa der Sparkassenlobby nahe? Nach dem "Geschreibsel" könnte man glatt davon ausgehen. Die Banken, insbesondere Sparkassen verdienen immer noch gutes Geld mit unserem ersparten, bzw. was monatlich auf dem Konto eingeht. Und wenn halt weniger Gewinn für die Institute dabei herauskommt, da gibt's einen ganz einfachen Tipp, den Gürtel enger schnallen und Geld bei den Vorstandsvergütungen einsparen. Ganz abgesehen von miesen Öffnungszeiten und oftmals defekten Geldautomaten. Insbesondere Sparkassen habe ich persönlich alles andere als seriös kennengelernt!

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