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Geldanlage: Lebensversicherungen wälzen ihre Probleme auf die Kunden ab
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Bis zu sieben Prozent Verzinsung bei der Lebensversicherung, das war einmal. Eine Auswertung der Bundesregierung zeigt nun, wie Konzerne die Ausschüttungen an Kunden drücken - obwohl ein Gesetz das verhindern soll.

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cabeza_cuadrada 19.03.2018, 11:30
30. kann ich nicht bestätigen

Zitat von Fxxx
Selbst bei dem renommierten Anbieter Allianz fressen die Gebühren (die nicht einmal in den ABS erwähnt wurden) die ganzen Werte meiner Lebensversicherung auf. Trotz exzellenter Wertentwicklung der Fonds dauert es wahrscheinlich.......
Der Aktienkurs ist in den letzten 5 Jahren um über 70% gestiegen und die jährliche Dividende von 4,x Prozent ist doch auch nicht zu verachten.

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markus_wienken 19.03.2018, 11:30
31.

Zitat von harald441
so treffend aus: Egal, was man macht und wie man sein Geld anlegt, ob in Aktien, Gold, Sparbuch, Lebensversicherung oder Fonds oder was auch immer. Am Schluß wird der Anleger immer über den Tisch gezogen.
Ist das so?
Ich kann mich über die Entwicklung meiner Fonds und Aktien nicht beklagen, ganz im Gegenteil.

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cabeza_cuadrada 19.03.2018, 11:32
32. kann ich nicht bestätigen

Der Aktienkurs ist in den letzten 5 Jahren um über 70% gestiegen und die jährliche Dividende von 4,x Prozent ist doch auch nicht zu verachten.

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wi_hartmann@t-online.de 19.03.2018, 11:36
33. Kapitallebensversicherung

Wieder mal ein Gesetz für die Galerie die dem Staat nichts kostet.
Sollten die Versicherer zu Ausschüttungen auf dem Zinsniveau der Neunzigerjahre gezwungen werden, ist die Zahlungsunfähigkeit
der meisten Versicherer Programm.
Schon seit einiger Zeit haben sich die meisten Versicherer vondem Modell der klassischen Kapitalversicherung verabschiedet,
da heute eher der sogenannte Negativzins den Markt durch-dringt.
Wenn die Regierenden den politischen Gegnern oft die zumSchimpfwort verkommene Worthülse Populismus vorwerfen,
bedienen sie sich desselben.

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J. Hotzenplotz 19.03.2018, 11:37
34. So ein Unfug!

Zitat von harald441
so treffend aus: Egal, was man macht und wie man sein Geld anlegt, ob in Aktien, Gold, Sparbuch, Lebensversicherung oder Fonds oder was auch immer. Am Schluß wird der Anleger immer über den Tisch gezogen.
Natürlich wird der Anleger nicht immer über den Tisch gezogen, und derjenige, der dies angeblich so "treffend" aussprach, soll doch mal Beweise für "immer" liefern..."manchmal" würde ich ja gelten lassen. Gold zum Beispiel, der Preis steigt, fällt u.s.w. - wer soll da wen über den Tisch ziehen, ditto Aktien. Alleine der Anleger entscheidet über Gewinn oder Verlust, nämlich mit seinem Sachverstand und Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen. LVen kann man übrigens auch kündigen oder ruhen lassen und die zukünftigen Beiträge dann höherverzinslich woanders anlegen. Das ändert natürlich alles nichts an der Tatsache, daß hier anscheinend tatsächlich der Anleger über den Tisch gezogen wird, und da muß der Staat eingreifen, hart und sofort.

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supergrobi123 19.03.2018, 11:40
35. Naja...

Zitat von harald441
so treffend aus: Egal, was man macht und wie man sein Geld anlegt, ob in Aktien, Gold, Sparbuch, Lebensversicherung oder Fonds oder was auch immer. Am Schluß wird der Anleger immer über den Tisch gezogen.
...das mit dem "über den Tisch gezogen" sehe ich anders, aber die grundlegende Weisheit darin ist schon nicht verkehrt, die da heißt: Es gibt keine sichere Geldanlage.
Der Goldpreis schwankt wie wild in alle Richtungen, auch Aktien sind volatil, Immobilien kosten ein halbes Vermögen an Nebenkosten, Blasen können platzen, das Sparbuch verliert dank Inflation jährlich 1,5% an Wert, Lebensversicherer senken stetig die Rendite, gliedern verdächtigerweise teuere Verträge in Tochtergesellschaften aus oder verkaufen sie gleich an dubios Chinesen, etc.
Wer das einmal verstanden hat, sieht das angebliche Risiko der Aktienanlage in einem neuen Licht.
Tatsächlich ist sie plötzlich nicht mehr nur die renditestärkste, sondern bei vernünftiger Aktienauswahl und langfristigem Horizont auch noch die sicherste Anlage von allen.

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urbanism 19.03.2018, 11:45
36. ein Prosit auf die Lobbyarbeit

die Gewinnabführungen sind m.E. auch nicht mehr up to date. Die Ergo Vers. z.B. verkauft gleich die kompletten Lebensversicherungsverträge an irgendwelche Investoren im Ausland. So kassiert man die Gewinne und die Versicherten schauen in die Röhre weil sie je nachdem wahrscheinlich nicht einmal ihre Einlagen wiederbekommen. Hier unternimmt der Staat auch nichts. Ein Prosit auf die Lobbyarbeit und unsere deutschen Politiker die den legalen Betrug am kleinen Mann fördern!!

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supergrobi123 19.03.2018, 11:52
37. Und warum?

Zitat von nic
"Wenn es der Branche schlecht gehe, müssten auch die Eigentümer der Lebensversicherer dafür gerade stehen" Schön wär es, aber egal wie schlecht es für den Steuerzahler steht, eines steht fest: das Vermögen der Unternehmer steigt und steigt. Unsere Politiker sorgen mit ihren Gesetzen dafür. Deswegen scheint mir obiger zitierter Satz ein bisschen wie Hohn.
Erklären Sie mir mal bitte, warum Ihnen der Satz wie ein Hohn erscheint.
Insbesondere würde mich interessieren, ob Sie mir eine andere Branche nennen können, in der für ein schwieriges Marktumfeld "auch die Eigentümer gerade stehen".
Wenn die Rohölpreise steigen, bleiben die Benzinpreise dann konstant und der Tankstellenbesitzer "steht dafür gerade"?
Wie sieht es mit dem Preis für Milch, Brot, Butter, Fleisch und Gemüse aus? Wenn dort die Einkaufspreise steigen, was passiert dann wohl mit dem Preis im Supermarkt?
Sie verstehen das Prinzip?

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joomee 19.03.2018, 11:54
38. 12,94 Euro für jeden

1,45 Mrd. Euro, welche die Versicherungen letztes Jahr als Gewinn behielten.

Bei 85 Mio. Verträgen macht das 12,94 Euro pro Versicherten und Jahr. Und 2012 waren es gerade mal 3 Euro...

Und bezogen auf die gezahlten und verwalteten Prämiensummen, wohl ein Betrag, welcher im Promillebereich liegt.

Wo bitte ist der Skandal?!?

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Jetzt ich 19.03.2018, 12:06
39. Die "legale" Abzocke

Zitat von Fxxx
Selbst bei dem renommierten Anbieter Allianz fressen die Gebühren (die nicht einmal in den ABS erwähnt wurden) die ganzen Werte meiner Lebensversicherung auf. Trotz exzellenter Wertentwicklung der Fonds dauert es wahrscheinlich ......
kommt doch daher, das jedwede Regierung es den Versicherungenüberlässt, wie das Geschäft organisiert wird.
Wenn man weiss, wie die Sterbetafel manipuliert wird, damit manhöhere Beiträge erzielen kann, wird einem das Geschäftsmodell
klar. Aber eine Sterbetafel vom Staat geführt, an die sich Beamtenach Gesetzesvorgaben zu halten haben, kam diesem Staat nie
in den Sinn.
Ebenso die Tatsache, dass Kapital (wir verwalten ja nur dass Geldunserer Mitglieder) und Kosten, Gewinn in der Billanz getrennt
auszuweisen (s. Banken) zeigt doch schon das Selbstverständnisdieser Branche an. Alles unser Geld!

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