Forum: Wirtschaft
Geldanlage: Vermögenspreise stiegen 2015 im Rekordtempo
Corbis

Wohl dem, der Immobilien, Anteile an Familienfirmen oder Sammlerobjekte besitzt. Die Preise für Vermögenswerte sind 2015 so stark gestiegen wie kaum je zuvor. Schlechter sieht es für Normal-Sparer aus.

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Kater Bolle 22.02.2016, 09:48
1. Kluft zwischen arm und reich?

Da macht keine Partei etwas.
Die Armen können sich ja auch keine Lobbyisten leisten.
1/3 der Unterschicht haben die etablierten Parteien "abgeschrieben" zumal dort der größte Teil nicht wählt und damit den etablierten Parteien nicht mehr schadet,

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decathlone 22.02.2016, 09:49
2. Bubble...

... ick hör dir platzen! Man darf gespannt sein, wie das noch weitergeht. Aber überschüssige Liquidität, die verzweifelt nach rentablen Anlagemöglichkeiten sucht, war noch nie ein gutes Zeichen... Das gleiche gilt, wenn überzogene Renditeerwartungen im Spiel sind...

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bluestar2000 22.02.2016, 09:52
3. Wirklich???

Man sollte diese Rechnung nicht all zu Ernst nehmen und als das hinnehmen, was es auf den ersten Blick ist: ein "Sensationsartikel". Die Preise für exakt die genannten Güter sind doch nur imaginär. Wirklich interessant wird es doch erst bei einer wirklich "Versilberung" des Sachwertes. Und dann zeigt sich erst, ob der theoretisch "berechnete" Preis des Familienunternehmens wirklich so hoch ist!

Lustig fand ich diese Aussage: "Am schlechtesten schnitt demnach die untere Mittelschicht ab: Ihr Vermögen legte nur um knapp zehn Prozent zu. Grund dafür ist, dass Haushalte in dieser Gruppe nach Annahme der Ökonomen ihr Vermögen vor allem in schlecht verzinsten Sparguthaben bei der Bank halten und nur vergleichsweise wenig Immobilien besitzen." Die untere Mittelschicht hat gar keine Immobilien! Die untere Mittelschicht existiert in Dt. nicht mehr, weil die Kapital- udn Jobschere extreme auseinander gegangen ist!

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dhmo 22.02.2016, 09:53
4. Man könnte es auch so ausdrücken:

Für den Warenkorb der Reichen ist die Inflation deutlich höher als für den des Durchschnittsbürgers

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eunegin 22.02.2016, 09:53
5. Immobilieneigentum in Berlin

Ja, auf dem Papier mag mein Wohneigentum im Wert steigen. Nur hilft das wenig. Ich wohne ja darin. Ob die Berliner Eigentumswohnung nun 250.000 oder 500.000 Euro wert ist, bringt mir im täglichen Leben gar nichts. Da bin ich auf dem Papier nun reich. Kaufen kann ich mir davon nichts und stehe genauso da wie vor 10 Jahren als die Wohnung 40% weniger wert war. Ich finde es aber unsäglich, wie schwer es für Familien auf Wohnungssuche wird. Das Preis-Leistungsverhältnis in Berlin passt nicht mehr. Schrott für viel Geld.

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franz.v.trotta 22.02.2016, 09:54
6. Danke

"Wer Immobilien, teure Kunstobjekte oder gar eine eigene Firma besitzt, gehört ohnehin zu den Wohlhabenden und wurde in den vergangenen Jahren immer reicher." Dafür gebührt den christlichen Parteien ein herzliches Dankeschön. Sie drehen, mehr oder weniger verdeckt, an den entscheidenden Stellschrauben ... oder eben auch nicht (Vermögenssteuer, Erbschaftssteuer, Transaktionssteuer, Kapitalertragssteuer...).

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2ehbtd+o6rr8t5a4w4hm5l3g 22.02.2016, 09:56
7. Inflation

Die D-Mark verlor während ihres Bestehens 1948–1999 (Euroeinführung) etwa 2/3 ihrer Kaufkraft. Durch die Angst vor einer Inflation flüchten viele Menschen in Sachwerte (wie Immobilien) oder Fremdwährungen. Immobilien zählen zu den Sachwertanlagen. Sie stellen einen reellen Besitz dar und sind besonders in Krisenzeiten oder bei einer starken Inflation sehr gefragt. Zu den Sachwertanlagen gehören neben Immobilien auch Aktien, Edelmetalle, Kunstwerke, Schmuck, Antiquitäten und vieles mehr. Das Zinsanlagen nicht reich machen ist bekannt (außer vielleicht die Bank).

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ka117 22.02.2016, 09:57
8.

Die Schere zwischen arm und reich geht weiter auseinander. Irgendwann haben wir Verhältnisse wie in Russland, wo 35 des Gesamtvermögens in Händen von ca. 100 Menschen ist und 94% der Bevölkerung weniger als 10.000 Euro besitzt.

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menefregista 22.02.2016, 09:58
9. Neue Konsumenten braucht das Land

Zitat von Kater Bolle
Da macht keine Partei etwas. Die Armen können sich ja auch keine Lobbyisten leisten. 1/3 der Unterschicht haben die etablierten Parteien "abgeschrieben" zumal dort der größte Teil nicht wählt und damit den etablierten Parteien nicht mehr schadet,
Die Wirtschaft braucht Verbraucher für den Konsum und keinen satten "Mittelstand", der eh schon alles hat und
nichts mehr kaufen will. Das untere arme 1/3 das nicht wählen geht und nichts besitzt sowie nichts kauft, wird halt ersetzt. Deshalb sollten die Einwanderer schon nach dem 1. Jahr wählen dürfen, wenn es nach den Grünen ginge.

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