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Geldanlage: Vermögenspreise stiegen 2015 im Rekordtempo
Corbis

Wohl dem, der Immobilien, Anteile an Familienfirmen oder Sammlerobjekte besitzt. Die Preise für Vermögenswerte sind 2015 so stark gestiegen wie kaum je zuvor. Schlechter sieht es für Normal-Sparer aus.

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tommit 22.02.2016, 11:13
60. Meine Idee schon immer

Zitat von Kater Bolle
Da macht keine Partei etwas. Die Armen können sich ja auch keine Lobbyisten leisten. 1/3 der Unterschicht haben die etablierten Parteien "abgeschrieben" zumal dort der größte Teil nicht wählt und damit den etablierten Parteien nicht mehr schadet,
wennn die Politiker doch gerne wie Manager behandelt werden wollen , wäre ich vor Wahlen für eine Zielvereinbarung an Wahlbeteiligung und verschiedene Kennzahlen.. Werden diese erfüllt dann gibt es einen Bonus auf den Lohn andere Richtung einen Malus... d.h. es wird an den politischen Umsatz gekoppelt...

50,1 % von 10% rechtfertigen eine Wahl eben auch ohne ... dass eine Mehrheit sich an der Wahl beteiligt hätte..

Aber der Durchschnittsdeustche achtet ja liber daruf dass die raren Kinder und ENkel über Vitamin B in die Konkurrenz geworfen werden.. da verlässt man sich lieber nicht auf den Wettbewerb....

Übrigens die Bundestagsabgeordneten könnten zwei Sachen tun.. Abschaffung der Pauschale von 40000 Euro steuerfrei, dafür Belege sammeln und Absetzung der realen Kosten.. Keine Belege? Keine Absetzung?

Höheres Gehalt !aber! keine 0 Risiko Altersvorsorge mehr sondern wie alle anderen denen man Tipps zu geben sich berufen fühlt.. ran an den freien Markt und selbst managen..

Ab dann glaub ich nämlcih erst den Mumpitz erst den sie so gerne ausflössen..

Diese unbetroffenen Sparberater....

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kv21061929 22.02.2016, 11:19
61. Sie begreifen nicht!!!????

Zitat von sendungmitdermaus
Obwohl hier auf SPON wieder die schöne Geschichte von der bösen Schere zwischen Arm und Reich bedient werden soll, ist ein anderer Aspekt viel kritischer: es handelt sich um eine gigantische Blase! Und die wird irgendwann platzen, dann wird die Schere sowas von schnell wieder zusammengehen. Man kann auf die Kommentare hier schon gespannt sein. Das Dumme ist nur, dass dann auch jede Menge Banken über den Jordan gehen werden, weil die Sachwerte bei der gegenwärtigen Null-Zinspolitik zum Teil auch über Kredite finanziert werden. Im Falle des Knalles könne diese nicht mehr bedient werden, weil die Sachwerte implodieren. Dann kann man fast froh sein, wenn man keine (Kredit finanzierten) SW hat. Das Geld auf dem Sparbuch bleibt.
Ja es ist eine Spekulationsblase. Ihr fataler Irrtum liegt jedoch darin zu meinen, das geht mich nichts an, mein Geld ist sicher auf dem Sparbuch. Träumen sie????? Diese Blase zeugt von einer gigantischen Kapitalakkumulation. Der Reiche verliert ein Teil seines Vermögens, der Gering- oder Normalverdiener verliert seinen Job, sein Erspartes, seine Rente einfach alles.
Wenn sie das nicht verstehen wählen sie weiter Merkel, die steht für einfache und simple Erklärungen der ökonomie.

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Sibylle1969 22.02.2016, 11:20
62.

Zitat von HARK
Wie viele kenne ich, die seit vielen, vielen Jahren in der selben Mietwohnung wohnen? Das gibt es so nur in Deutschland. In anderen Ländern setzen die Leute alle Hebel in Bewegung, um in die eigenen vier Wände zu ziehen. Hier gehört es aber zum guten Ton, Ehrenmitglied im Mieterverein zu werden. Da muss man kein Mitleid haben.
Ich wohne auch bereits seit 16 Jahren in meiner Mietwohnung. Natürlich würde ich auch lieber in meinen eigenen vier Wänden wohnen, allein es rechnet sich finanziell einfach nicht. Denn obwohl ich schon so lange dort wohne, ist meine Miete immer noch über dem Mietspiegel, so dass sie mindestens für die nächsten 8 Jahre nicht und anschließend nur langsam steigen kann.

Wollte ich in meiner Gegend (beliebter zentrumsnaher Stadtteil von Frankfurt) eine vergleichbare Wohnung kaufen, so müsste ich derzeit ohne Kaufnebenkosten ca. das 35-40-fache meiner Jahreskaltmiete zahlen. Hinzu kommen die in Deutschland nicht gerade niedrigen Kaufnebenkosten in Höhe von ca. 13,5 %. Unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten macht das dann sogar das 40-45-fache meiner Jahreskaltmiete aus. Niedrigzinsen hin oder her, es rechnet sich einfach nicht.

Stattdessen habe ich vor gut 5 Jahren, bevor die Preise in Frankfurt so stark gestiegen sind, eine vermietete Eigentumswohnung gekauft, die ich zu einem sehr günstigen Preis bekommen habe. Die hat sich im Wert in den letzten 5 Jahren mal glatt verdoppelt. Vorteile des ganzen: Alle Kosten kann ich von der Steuer absetzen. Meine Mieter zahlen mir den Vermögensaufbau, da die Vermietung auch ohne die Steuerersparnis ein monatliches Plus macht. Die Wohnung ist. Wenn die Mieter mal ausziehen, dann könnte ich selbst einziehen, da sie im gleichen Viertel liegt. Oder ich verkaufe sie (nach 10 Jahren ist der Gewinn steuefrei).

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turbomix 22.02.2016, 11:28
63.

Zitat von fx33
Doch. Die Linke. Aber die will ja genau deshalb keiner wählen. Auch nicht die, die davon profitieren würden. Weil die armen Würste lieber nach den Wünschen ihres Arbeitgebers wählen als nach ihren eigenen Bedürfnissen. Mir tut inzwischen kein Armer mehr leid, der nicht die Linke wählt. Selber schuld, sage ich da.
Meine Rede. Zitat: "Wenn in Deutschland ein Arbeiter (sozial Schwacher) umfällt, dann fällt er nach rechts".

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george.sheldon 22.02.2016, 11:36
64. Kehrseite der Geldpolitik der EZB

Und warum steigen die Vermögenswerte so stark an? Wegen der Geldpolitik der EZB, die darin besteht, Anleihen massenweise aufzukaufen. Das ist einfach die Kehrseite der Geldpolitik der EZB.

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scheera 22.02.2016, 11:39
65.

Zitat von Sibylle1969
Ich wohne auch bereits seit 16 Jahren in meiner Mietwohnung. Natürlich würde ich auch lieber in meinen eigenen vier Wänden wohnen, allein es rechnet sich finanziell einfach nicht. Denn obwohl ich schon so lange dort wohne, ist meine Miete immer noch über dem Mietspiegel, so dass sie mindestens für die nächsten 8 Jahre nicht und anschließend nur langsam steigen kann. Wollte ich in meiner Gegend (beliebter zentrumsnaher Stadtteil von Frankfurt) eine vergleichbare Wohnung kaufen, so müsste ich derzeit ohne Kaufnebenkosten ca. das 35-40-fache meiner Jahreskaltmiete zahlen. Hinzu kommen die in Deutschland nicht gerade niedrigen Kaufnebenkosten in Höhe von ca. 13,5 %. Unter Berücksichtigung der Kaufnebenkosten macht das dann sogar das 40-45-fache meiner Jahreskaltmiete aus. Niedrigzinsen hin oder her, es rechnet sich einfach nicht. Stattdessen habe ich vor gut 5 Jahren, bevor die Preise in Frankfurt so stark gestiegen sind, eine vermietete Eigentumswohnung gekauft, die ich zu einem sehr günstigen Preis bekommen habe. Die hat sich im Wert in den letzten 5 Jahren mal glatt verdoppelt. Vorteile des ganzen: Alle Kosten kann ich von der Steuer absetzen. Meine Mieter zahlen mir den Vermögensaufbau, da die Vermietung auch ohne die Steuerersparnis ein monatliches Plus macht. Die Wohnung ist. Wenn die Mieter mal ausziehen, dann könnte ich selbst einziehen, da sie im gleichen Viertel liegt. Oder ich verkaufe sie (nach 10 Jahren ist der Gewinn steuefrei).
zu Nr sybille 65. sie verbreiten etwas immer gern vorgebrachtes falsches Wissen: niemand kann etwas von seiner Steuer = Steurlast...abziehen.Es ist stes so,daß etwas beim zu versteuernden Einkommen abgezogen wird und dadurch die Steuerbelastung sinkt,bzw. der Steuersatz manchmal kleiner wird. Es bleibt aber stets so,daß die AfA viel zu gering ist,daß Anleger in Wohnraum investieren.Reiche mit Höchststeuersatz heben da eine Nettorendite gegen 0%,bei Ihnen kann das anders sein.Bei mir als Rentner mit Minirente liegen meine Immorenditen bei 7-8% vor Steuern,also fast steuerfreie Einnahmen...das ist aber wohl ein seltener Fall(Rente 500netto bei 54 %Ertragsanteil von 880,- ca. ).Daher kann Wohnungsbau in D nicht gehen(Vermögende legen dann hier in D an -und nicht in Gaunerschiffsfonds mit Chinaschiffen) ,ausser Mieteinnahmen unterlägen einer max Besteuerung bei max 10% und wesentlich höherer AfA auf Neubau.

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filou8 22.02.2016, 11:41
66.

Die Sache ist ganz einfach. Man bereitet den kleinen Michel auf die Enteignung vor. Seht mal, die bösen Reichen haben so viel. Dabei geht man natürlich nicht gegen die wirklich reichen Milliardäre vor, die meist im Ausland (Amerika) sitzen und die ganze derzeitige Katastrophe zu verantworten haben. Nein, als schuldig wird der Nachbar, der Bauer, der Handwerker, der gut verdienende Angestellte hingestellt. Der, der nichts hat wird gegen den ausgespielt, der noch ein klein wenig hat. Also arm gegen Durchschnitt, links gegen rechts, Inländer gegen Ausländer. So lenkt man vom tatsächlichen Problem ab. Teile und herrsche hieß das früher. Nicht den Reichtum teilen, ssondern das Volk in zwei oder mehr Lager teilen, die aufeinander losgehen. So kann man spielend leicht alle abzocken und (fast) keiner merkt es...

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Bondurant 22.02.2016, 11:44
67. Tja

dass anständige Sparer keine Zinsen mehr kriegen und deshalb das Geld in Spekulationsblasen landet, haben wir EUROPA und hier im besonderen dem im italienischen Interesse handelnden EZB-Chef zu verdanken. So simpel ist das, auch wenn es einem zunächst zu einfach vorkommt. Aber das ist ja das Geniale.

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Wassup 22.02.2016, 11:45
68. Rot-Grün machte nur Versicherungskonzerne reich!

Rot-Grün hat die meisten renditestarken Formen der privaten Altersvorsorge abgeschafft:
- die Wohnungsbauprämie zur Förderung des privaten Wohneigentums
- die Steuerfreiheit für Kleinanleger auf Aktien, Fonds, Wertpapiere
- die Steuer auf Zinsgewinne für Kleinsparer

Von Riester, Rürup & Co profitieren Versicherungskonzerne und Versicherungsmakler - sie verdienen an den Gebühren.
Der Kleinanleger verarmt dabei!

Profitiert hat nur die Klientel der Grünen:
Die Grünen haben für ihre eigene Klientel besondere Finanzgeschenke geschaffen:
steuberfreite Windrad-Fonds, Subventionen für wohlhabende Eigenheimbesitzer wie die Solar-Subvention.

Wer jedoch zur Miete wohnt, der Zahlt die Solar-Subvention über höhere Strompreise....

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mictann 22.02.2016, 11:52
69. Deutschland soll daran untergehen

Da keiner was tut muss sich auch keiner wundern, dass der Mob sich austobt. Da die Vermögenswerte ausschließlich im Westen angehäuft werden und im Osten frühkapitalistische Zustände ohne Tarifverträge, längere Arbeitszeiten und Lohnniveau auf Mindestlohn vorherrschen, muss man sich nicht wundern, dass die Leute sich empören und nach Alternativen suchen. Dann kommt noch Herr Thierse daher und labert von nicht angekommenem Demokratiebewusstsein im Osten. Es ist genau das angekommen was der Westen uns geschickt hat. Inklusive der NPD.

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