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Geldgeber aus Fernost: Deutsche Bürokratie schockiert chinesische Investoren

Sie lieben Deutschland und haben Geld:*Chinesische Firmen*wollen*Hunderte Millionen*bei uns investieren, doch Sprachschwierigkeiten und*Bürokratie erschweren*die Geschäfte. Laut einer*neuen Studie werden die Chinesen*ihr mieses Image einfach nicht los.

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static_noise 18.02.2011, 14:18
30. .

Was für ein erbärmlicher Lobbyartikel... Wo habt Ihr den bei SPON her?
Die 'inverstierenden' Chinesen beschweren sich, dass sie ihre Arbeiter nicht einfach nachholen können?
Entschuldigung, was bitte ist denn das für eine 'Investition'? Wieso sollte die hiesige Binnenwirtschaft bedauern, dass diese 'Investition' ausbleibt.
De facto kommt da also ein Konkurrent, will Billigarbeiter mitbringen und sich so die Kosten des Imports (hierhin) sparen, also nur hier verkaufen...

Wo bitte ist der Vorteil für 'uns'? Dieses 'Investitionsgelaber geht mir auf die Nüsse, ein Unternehmer 'investiert' nur, wenn er MEHR wieder rauszieht, sonst macht er keinen Gewinn, wenn der Unternehmer dann auch noch eigene Mitarbeiter mitbringt, also keine Löhne 'hier bleiben' sondern vermutlich abfließen und diese auch viel niedriger sind... dann ist das volkswirtschaftlich nachteilig!
Auch schön:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fo...e-64788-4.html

Wenn man die 'keine Angaben' weglassen oder aufteilen würde, wäre 2/3 der 'Investoren' bei einem Volumen unter 250.000€ das klingt für unsereins viel, ist als Investitionsvolumen für ein Unternehmen ein Witz...

Aber der Artikel suggeriert hier würde uns das 'RIESENGESCHÄFT' durch die Lappen gehen, und wir müssten dringend alle Gesetze ändern und lockern damit wir endlich alle profitieren.

Reine Verdummung und Lobbyarbeit....

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Schnurz321 18.02.2011, 14:20
31. 75%

Zitat von Silverhair
Schlicht und einfach reicht engl. Wer Engl. "Kann" der hat weltweit keine Probleme mit einem Job - wer nur deutsch kann, der wirkt .....
75% der Chinesen sind nicht "die wenigsten".

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dirkgruenwald 18.02.2011, 14:21
32. Wieder einmal

ein Artikel aus der Pro-China-Redaktionsecke des SPIEGELS.

Aber wenn schon solch ein Artikel, dann bitte aber nicht so etwas schwaches. Sie könnten auch gleich schreiben, daß Investoren aus Niger oder Bourkina Faso von der deutschen Bürokratie schockiert sind.

Übrigens: 5 Arbeitsplaätze und 250.000 € Investitionen sind ausreichend für ein Wohn- und Arbeitsvisum mit mehrjährigem Aufenthaltsrecht.

Um eine Firma zu gründen, reicht ein einfaches Geschäfts-Visum aus. Aber das wollen viele eben nicht - und darum ist für wirklich Interessierte dies Grenze auch nicht hoch.

Fragen Sie einmal in der Schweiz nach: deren Auflagen sind nun echt utopisch. Da geht es gleich in Richtung 10 bis 20 Millionen.

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jachin 18.02.2011, 14:22
33. Bürokratie schockt Chinesen?

Soll das ein Witz sein? Den Chinesen (!!!) ist die Bürokratie in Deutschland zu viel, die Sprache zu kompliziert, die Rechtssprechung zu undurchsichtig? Was für eine Arroganz!

Entschuldigung Chinesen, dass wir leider nicht perfekt Mandarin können und dass man nicht in jedem Restaurant perfektes chinesisches Essen - so, wie ihr es gewöhnt seid - bekommt. Sollen wir uns vielleicht noch alle Schlitzaugen schminken und ein dämliches Dauergrinsen aufsetzen, damit ihr euch hier auch schön wohl fühlt? Ach ja, und was ihr ganz besonders mögt, sind unsere Patente, damit ihr auch schön unsere Ideen klauen könnt. Die geben wir euch gerne noch dazu.

Ich fasse es nicht. Die sollen bleiben wo der Pfeffer wächst.

Ich prophezeie diesen totalitären kommunistischen Kapitalisten (die schlimmste Kombination, die es je gegeben hat) einen baldigen Untergang. In Tunesien fing es an, in Ägypten ging es weiter und der Brand wird China in Kürze erreichen.

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fp$ 18.02.2011, 14:23
34. Sprachen

Zitat von Silverhair
Schlicht und einfach reicht engl. Wer Engl. "Kann" der hat weltweit keine Probleme mit einem Job - wer nur deutsch kann, der wirkt schlicht wie ein Clown in der weltweiten Gesellschaft! Und Mandarin .....
Danke für die Aufklärung Herr Botschaftmitarbeiter,
aber vielleicht doch 1-2 Anmerkungen:
- in Ost- und Südosteuropa wird sehr viel deutsch gesprochen
was u.a mit Österreich/Ungarn zu tun hat,
was Sie aber vermutlich tausende Kilometer fern Europas,
nicht in der Schule gelernt haben
- dann gibt es da noch Französisch und Spanisch,
mit Englisch kommt man in Frankreich nicht weit,
und Spanisch würde Ihnen sehr helfen,
falls Sie mal an eine südamerikanische Botschaft versetzt würden.

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MarkH 18.02.2011, 14:25
35. wie erbärmlich SPON

Zitat von sysop
Sie lieben Deutschland und haben Geld:*Chinesische Firmen*wollen*Hunderte Millionen*bei uns investieren, doch Sprachschwierigkeiten und*Bürokratie erschweren*die Geschäfte. Laut einer*neuen Studie werden die Chinesen*ihr mieses Image einfach nicht los.
und wer möchte schon in einem Land investieren, dass 20-30% seiner Bevölkerung verlieren wird

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Pseudo_nym 18.02.2011, 14:26
36. Wer hat nun das schlechte Image?

Also entwed ich stehe auf dem Schlauch, oder ver Verfasser hat Sprachprobleme.

Da wird getitelt: "Laut einer Studie werden die Chinesen ihr mieses Image einfach nicht los."

Und dann geht der ganze Artikel darum, was die Chinesen hier in Deutschland bemängeln und was sie abschreckt, also der klare Bezug, dass das schlechte Image bei den Deutschen liegt.

Wer hat denn nun das schlechte Image?

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mucki526 18.02.2011, 14:26
37. Chinesische Investoren

Ich bin unbedingt für chinesische Investitionen. Aber unter einer Voraussetzung. Sie müssen uns von allen ihren Entwicklungen die Blaupausen / Pläne offenlegen. So wollte und will es auch die chinesische Regierung von Investoren in China.

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DJ Doena 18.02.2011, 14:35
38. merkwürdig

"Mietverträge von 2 Jahren" schrecken ab? Was für komische "Investitionen" sollen das denn sein, wenn man nicht einmal vorhat, 2 Jahre am selben Ort etwas herzustellen?

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Inuk 18.02.2011, 14:37
39. Sprachbarrieren

Zitat von wiwawolf
.... Viel spanneneder wird es wenn die chinesischen Investoren Frankreich für sich entdecken. Sprachliches Chaos in der grande nation ist vorprogrammiert... das wird ein Spaß!
Und wir Deutsche haben gegenüber den Franzosen den großen Vorteil, dass wir die Worte so aussprechen wie wir sie auch schreiben.
Parlez-vous français monsieur?

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