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Geldgeschäfte: Wenn Amazon das Wohnzimmer zur Bank macht
amazon

Mit eigenen Bezahlsystemen stoßen die großen Konzerne wie Amazon, Google oder Apple immer weiter ins Geldgeschäft vor. Machen die Tech-Giganten die klassischen Banken und Sparkassen irgendwann überflüssig?

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StromkundeHH 02.06.2018, 17:21
40.

Zitat von zensurgegner2017
Sie sollten vielleicht wirklich erst einmal genauer hinsehen bevor Sie urteilen. Die meisten Banken, eigentlich alle Banken haben teilweise Rechnersysteme aus den 70ern Die wurden immer wieder ertüchtigt, und es ist ein Dickicht ein Dschungel an Betriebssystemen und SOftware Da wurden extra Programme geschrieben, damit Altsystem A mit etwas jüngerem System B..... Und das über Jahrzehnte Und sowas kostet Neue Banken hingegen haben Systeme, die schlank, simpel und kundenfreundlich sind. Ich habe ettliche Depots, und keine herkömmliche Bank (Dt Bank, Hypo , Sparkasse bzw Postbank) kommen von der Transparenz, der Kundenfreundlichkeit, der Möglichkeit Daten abzurufen , der Informationszurverfügungsstellung an neue Banken heran Nicht mal im Ansatz Überwesiungen in US Gebiete? Mit TRansferwise und Co: 2 Mausklicks, Kurs wird für 2 Tage garantiert, Geld ist nach 2 Tagen in Amerika, Gebühren: 10 Dollar bei 2000 Dollar Überweisungssumme Mit der "alten Bank": Geht nur wenn man es schriftlich einreicht Kurs erst klar nachdem es ausgeführt wurde Gebüren in etwa 80 Euro Das sind nur Beispiele Und der Kunde bezahlt diese starre unflexible, Uraltcomputersystemwelt, die natürlich auch noch unendlich personalintensiver ist Lösung: Banken machen einen Radikalschnitt, Systeme werden komplett neu aufgesetzt. Kostet erst einmal Geld, sichert das überleben Was machen unsere Dinosaurier: Bis zur Rente aussitzen, Abwarten, reparieren...deswegen überholen uns Tencent, Alibaba, Amazon Google von allen Seiten
Alte Kundendaten übertragen ist nicht ganz einfach
Neu gründen und Datenbestände aufbauen leicht.

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pom_muc 02.06.2018, 17:23
41.

Zitat von HerrPeterlein
Ja, wenn sie unendlich verdienen, nie eine Versicherung brauchen und nicht das Gefühl der Auswahl in einem Geschäft brauchen, dann taugen Amazon und Co. am Ende etwas. Gesendet über Paketboden, bei den man nie weiß ob sie die zahlreichen Pakete in der Hektik noch vernünftig behandeln.
Machen wir uns nichts vor. Vor 50 Jahren hatte das gut sortierte Fachgeschäft 5 Vorführ-TV-Geräte einer Größenkategorie im Geschäft um die angezielte Stammkundschaft abzudecken und hat Ihnen das Gerät mit der höchsten Gewinnspanne wärmstens empfohlen.
Das wurde dann bestellt und in 3 Wochen geliefert.

Heute haben Sie 200 Modelle der gleichen Größe im Preisvergleichsportal und suchen sich das aus was in Test- und Forumsberichten am besten auf ihren Konsum zugeschnitten ist. Geliefert wird in 3 Tagen und im Verhältnis zum Einkommen ist das Gerät gegenüber früheren Preisen spottbillig.
Nicht nur weil das Zeug in China gefertigt wird und kein Verkäufergehalt mehr gezahlt wird. Auch die Ladenmiete und die Gewinnspanne des Vor-Ort-Handels fallen weg.

Also ich weine dem alten System keine Träne nach.

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zensurgegner2017 02.06.2018, 17:32
42.

Zitat von Nesselzelle
Was ist denn jetzt eigentlich Ihr Punkt in Bezug auf dieses Thema? Meine Argumente: Automat ist gratis, immer geöffnet, hindert nicht andere Kunden am Einkaufen, Auszahlung des passenden Bargeldbetrags kontosynchron nachweisbar, keine Datenerhebung meiner Konsumenteneigenschaften durch Drittte in Zusammenhang mit meinen Kontobewegungen Was sind Ihre Argumente für`s Geldabheben im Supermarkt? Jetzt mal ohne ideologischen Überbau, sondern rein sachlich betrachtet?
Komplett falsch

Den Supermarkt gibt es. Für deren Existenz fallen keine Kosten an
Nur für die Nutzung
Die Automateninfrastruktur hingegen muss der Kunde erst einmal bezahlen, den Unterhalt, den Bau
Und die Nutzung kommt oben drauf

Was ist in Summe wohl billiger, Effektiver, praktischer?

Nur die gestrigen Menschen halten am Gestrigen, den Automaten fest, und fürchten ums Abendland wenn eine Änderung kommt

Auch das Argument der Öffnungszeiten ist Käse
In Anderen Ländern, auch in Deutschland wird es kommen, gibt es 24h Läden, großteils automatisiert
Dauert in D sicherlich 5 Jahre länger, da der Deutsche das Neue bekämpft aber es kommt

Auch das Automatennetz wird immer dünner, weils zu teuer ist.

Daten: Deutsche Paranoia hoch 10
Die Bank weiß wann Sie Geld abheben
Der Supermarkt was Sie kaufen
Die Daten sind vorhanden, nur deren Umgang muss der gesetzgeber intelligent steuern
Was passiert aber: Aus Angst gar nichts

Zusatz: Automaten werden doch nicht zur Gänze verschwinden, aber eben 2/3, die man nicht braucht

Und selbst wenn sich die Ältern wehren, es kommt soweit.
Nur spielen unsere Unternehmen dann keine Rolle mehr, denn dank weigerung mitzumachen, haben andere Konzerne das ganze Feld übernommen

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zensurgegner2017 02.06.2018, 17:35
43.

Zitat von StromkundeHH
Und das Geld im Supermarkt kommt woher? Aus dem Geldkreislauf. Wer hält den im Gange? Die Banken. Ist alles nicht so einfach, wenn nur online. Die Infrastruktur hier macht online nicht so zwingend wie in Asien oder Norwegen. Deshalb nicht verpennt sondern nicht überall notwendig.
Dagegen Dagegen Dagegen, typisch

Der Supermarkt nimmt Millionen ein, die dann via Werttransport zur Bank gebracht werden, das kostet

Wenn nun anstelle zur Bank das Geld als Auszahlung an Kunden verteilt wird, sparen alle Beteiligten.
Ausnahmslos

Und keiner sagt, dass es nur das eine ODER das andere System gibt.

Es ist aber so typisch Deutsch, alles zu bekämpfen was nicht ins Denkschemata passt.

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Nesselzelle 02.06.2018, 18:06
44.

Zitat von zensurgegner2017
Komplett falsch Den Supermarkt gibt es. Für deren Existenz fallen keine Kosten an Nur für die Nutzung Die Automateninfrastruktur hingegen muss der Kunde erst einmal bezahlen, den Unterhalt, den Bau Und die Nutzung kommt oben drauf Was ist in Summe wohl billiger, Effektiver, praktischer? Nur die gestrigen Menschen halten am Gestrigen, den Automaten fest, und fürchten ums Abendland wenn eine Änderung kommt Auch das Argument der Öffnungszeiten ist Käse In Anderen Ländern, auch in Deutschland wird es kommen, gibt es 24h Läden, großteils automatisiert Dauert in D sicherlich 5 Jahre länger, da der Deutsche das Neue bekämpft aber es kommt Auch das Automatennetz wird immer dünner, weils zu teuer ist. Daten: Deutsche Paranoia hoch 10 Die Bank weiß wann Sie Geld abheben Der Supermarkt was Sie kaufen Die Daten sind vorhanden, nur deren Umgang muss der gesetzgeber intelligent steuern Was passiert aber: Aus Angst gar nichts Zusatz: Automaten werden doch nicht zur Gänze verschwinden, aber eben 2/3, die man nicht braucht Und selbst wenn sich die Ältern wehren, es kommt soweit. Nur spielen unsere Unternehmen dann keine Rolle mehr, denn dank weigerung mitzumachen, haben andere Konzerne das ganze Feld übernommen
Die Banken gibt es, weil die das Geld verwalten, auch Ihres. Die haben also ein Interesse am Geldverkehr, deshalb bieten die auch Automaten an, sozusagen als Produkt für den Kunden, sonst kommen die nicht. Der Supermarkt verkauft Waren und verdient dadurch sein Geld und existiert auch aus diesem Grunde. Wenn Sie jetzt um 10 Euro abzuholen erstmal 20 bezahlen müssen, ist das für Sie sicherlich als toll umzudeuten, effektiv kostet dann aber die Abhebung jedesmal einen Einkauf von 20€, verstehen Sie das Argument? Denn die Supermärkte verdienen Geld mit dem Verkauf von Waren, nicht wie die Banken, mit dem Handel von Geld.

Wenn ich im Supermarkt in bar bezahle, woher weiß der Supermarkt ,dass ich in Person eingekauft habe? Woher bitte sollen die das wissen? Wie stellen Sie sich das vor, ich bin gespannt? Mindestmaß an Logik sollte bei Diskussionen eingehalten werden.

Einen Tag weniger geöffnete Supermärkte verhindern sicherlich viele Tonnen an Müll und Auspuffabgasen, so schlecht ist das eigentlich nicht. Und für die die jeweils nur 1 Tag voraus planen Könnende und sich darüber Aufregende, gibt es an den Bahnhöfen ja auch heute schon die to go Buden.

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Nesselzelle 02.06.2018, 18:07
45.

Die Banken gibt es, weil die das Geld verwalten, auch Ihres. Die haben also ein Interesse am Geldverkehr, deshalb bieten die auch Automaten an, sozusagen als Produkt für den Kunden, sonst kommen die nicht. Der Supermarkt verkauft Waren und verdient dadurch sein Geld und existiert auch aus diesem Grunde. Wenn Sie jetzt um 10 Euro abzuholen erstmal 20 bezahlen müssen, ist das für Sie sicherlich als toll umzudeuten, effektiv kostet dann aber die Abhebung jedesmal einen Einkauf von 20€, verstehen Sie das Argument? Denn die Supermärkte verdienen Geld mit dem Verkauf von Waren, nicht wie die Banken, mit dem Handel von Geld.

Wenn ich im Supermarkt in bar bezahle, woher weiß der Supermarkt ,dass ich in Person eingekauft habe? Woher bitte sollen die das wissen? Wie stellen Sie sich das vor, ich bin gespannt? Mindestmaß an Logik sollte bei Diskussionen eingehalten werden.

Einen Tag weniger geöffnete Supermärkte verhindern sicherlich viele Tonnen an Müll und Auspuffabgasen, so schlecht ist das eigentlich nicht. Und für die die jeweils nur 1 Tag voraus planen Könnende und sich darüber Aufregende, gibt es an den Bahnhöfen ja auch heute schon die to go Buden.

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zensurgegner2017 02.06.2018, 18:28
46.

Zitat von StromkundeHH
Alte Kundendaten übertragen ist nicht ganz einfach Neu gründen und Datenbestände aufbauen leicht.
Nicht ganz wörtlich nehmen;-)

Ihre Argumentation ist so unendlich Deutsch:
Begründungen suchen, wieso etwas schwer ist
Darüber wird dann palavert diskutiert gerätselt

Fakten sind simpel: Machen oder untergehen
Es gibt kein drumherumweg

Laut analysten machen amerikanische Banken mit 40.000 Mitarbeitern das, wofür die dt Bank 96000 Mitarbeiter braucht

Mit ein Hauptgrund sind verkrustete Uraltstrukturen
Jeden Tag verlieren unsere Altunternehmen Geld, weil man nicht konsequent erneuert, weil man zaudert, abwägt, bedenkt, überlegt, diskutiert

Überweisen Sie mal Geld ausserhalb der EU
Mit den alten Banken 4 mal so teuer, locker doppelt so zeitintensiv, und kompliziert ohne Ende
Entweder bauen die HEUTE um oder sind morgen weg vom Fenster

Und was passiert?
Nichts bzw wenig, weil alle Angst vor Veränderung haben

Der rcihtige Weg wäre: Doppelstruktur, also neue Datenbank anlegen.
Wenn diese steht die alte Struktur verschrotten
Kostet kurzfristig Milliarden, aber was ist das schon wenns um die Existenz geht

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StromkundeHH 02.06.2018, 18:33
47. Schade

Zitat von zensurgegner2017
Dagegen Dagegen Dagegen, typisch Der Supermarkt nimmt Millionen ein, die dann via Werttransport zur Bank gebracht werden, das kostet Wenn nun anstelle zur Bank das Geld als Auszahlung an Kunden verteilt wird, sparen alle Beteiligten. Ausnahmslos Und keiner sagt, dass es nur das eine ODER das andere System gibt. Es ist aber so typisch Deutsch, alles zu bekämpfen was nicht ins Denkschemata passt.
Bitte beschäftigen Sie sich mit dem Geldkreislauf bevor Sie urteilen. Die EZB verteilt Banknoten und Münzen über Banken nicht über Supermärkte. Die Ausgabe von Noten und Münzen ist wegen der Echtheitsprüfung an enge Bedingungen geknüpft usw.
Ihre Ansichten sind da etwas oberflächlich.

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StromkundeHH 02.06.2018, 18:36
48. Bitte nachdenken

Zitat von pom_muc
Machen wir uns nichts vor. Vor 50 Jahren hatte das gut sortierte Fachgeschäft 5 Vorführ-TV-Geräte einer Größenkategorie im Geschäft um die angezielte Stammkundschaft abzudecken und hat Ihnen das Gerät mit der höchsten Gewinnspanne wärmstens empfohlen. Das wurde dann bestellt und in 3 Wochen geliefert. Heute haben Sie 200 Modelle der gleichen Größe im Preisvergleichsportal und suchen sich das aus was in Test- und Forumsberichten am besten auf ihren Konsum zugeschnitten ist. Geliefert wird in 3 Tagen und im Verhältnis zum Einkommen ist das Gerät gegenüber früheren Preisen spottbillig. Nicht nur weil das Zeug in China gefertigt wird und kein Verkäufergehalt mehr gezahlt wird. Auch die Ladenmiete und die Gewinnspanne des Vor-Ort-Handels fallen weg. Also ich weine dem alten System keine Träne nach.
Auswahl, Produktion in China, billig.
Leider alles zu Lasten anderer und für unseren Wohlstand.
Das kann uns so auch einmal ergehen, wenn US Konzerne alles bestimmen. Siehe Trump.
Und das ist nun besser als früher?

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StromkundeHH 02.06.2018, 18:37
49. Den Supermarkt gibt es?

Zitat von zensurgegner2017
Komplett falsch Den Supermarkt gibt es. Für deren Existenz fallen keine Kosten an Nur für die Nutzung Die Automateninfrastruktur hingegen muss der Kunde erst einmal bezahlen, den Unterhalt, den Bau Und die Nutzung kommt oben drauf Was ist in Summe wohl billiger, Effektiver, praktischer? Nur die gestrigen Menschen halten am Gestrigen, den Automaten fest, und fürchten ums Abendland wenn eine Änderung kommt Auch das Argument der Öffnungszeiten ist Käse In Anderen Ländern, auch in Deutschland wird es kommen, gibt es 24h Läden, großteils automatisiert Dauert in D sicherlich 5 Jahre länger, da der Deutsche das Neue bekämpft aber es kommt Auch das Automatennetz wird immer dünner, weils zu teuer ist. Daten: Deutsche Paranoia hoch 10 Die Bank weiß wann Sie Geld abheben Der Supermarkt was Sie kaufen Die Daten sind vorhanden, nur deren Umgang muss der gesetzgeber intelligent steuern Was passiert aber: Aus Angst gar nichts Zusatz: Automaten werden doch nicht zur Gänze verschwinden, aber eben 2/3, die man nicht braucht Und selbst wenn sich die Ältern wehren, es kommt soweit. Nur spielen unsere Unternehmen dann keine Rolle mehr, denn dank weigerung mitzumachen, haben andere Konzerne das ganze Feld übernommen
Genau so lange bis alle über Amazon die Lebensmittel bestellen.

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