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Gelsenkirchener Oberbürgermeister: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständli
Stadt Gelsenkirchen

In Gelsenkirchen leben die meisten armen Kinder Deutschlands. Im Interview erklärt Oberbürgermeister Frank Baranowski, wie es dazu kommen konnte und weshalb der Staat dort Eltern erziehen muss.

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pittiken 15.11.2012, 09:02
230.

Zitat von duschinabuschi
Äh, Trümmerfrauen? Wer hat den Dreck weg gemacht? Wer hat all die großen Männer geboren? Sehen sie, es ist seltsam. Auf der einen Seite wird gefordert, Frauen per Quote zu Männern zu machen. Das nennt man in Neusprech "Individualität". Dabei ist es genau diese Quote (und zwar genauso, wie Ihre Geringschätzung), die die weiblichen Leistungen für die Gesellschaft verunglimpft. Links wie rechts. Dabei müsste man einfach nur gegenseitig anerkennen, was man füreinander (einmal) getan hat und im besten Falle auch immer noch tut.
Jede Frau wie will, kann das Heimchen ams Herd geben, kann die Pflegeleistung an den Eltern leisten und sich damit finanziell abhängig vom Manne machen, denn irgendwer muss ja diese Frau finanzieren, denn noch gibt es keinen Vermieter, der diese Frauen kostenlos wohnen lassen und auch ich kenne keinen Supermarkt, der diesen Frauen dann die Lebensmittel so überlassen.

Immer diese Jammere über die naturgegebenen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Übrigens hindert denn die Mutter daran, das Kind dem Manne auf den Arm zu geben und es auch von ihm hegen und pflegen zu lassen.

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Rainer Helmbrecht 16.11.2012, 23:50
231.

Zitat von pittiken
........ Immer diese Jammere über die naturgegebenen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Übrigens hindert denn die Mutter daran, das Kind dem Manne auf den Arm zu geben und es auch von ihm hegen und pflegen zu lassen.
Nun ist es ja nicht so, dass unsere Kultur erst vor 50 Jahren entstanden ist, darum haben wir in unserer Kultur gelebt und uns eingerichtet. Die Weltkriege und ihre Folgen, haben uns verführt, uns der neuen Zeit anzupassen und plötzlich war es notwendig, unser Sozialsystem kpl. zu verändern.

Plötzlich war es schlimm wenn Frauen, sich um die Kinder und den Haushalt kümmerten. Diese Arbeiten waren eine Fron zum Wohle der eigenen Familie, viel besser und befreiender war es, bei Aldi noch beschissennere Arbeiten im Akkord für wenig Geld, oder für die Familie Schlecker zu machen. Dafür dem Mann die Verantwortung für die Familie abzunehmen, weil Frauen jetzt eine eigene Rente erarbeiteten.

Das bedeutet, die Frau arbeitet nicht weniger, sondern mehr, das Geld, welches sie erarbeitet, bekommt der Schlecker und alles werden glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.

Die Menschen die dieses Beispiel gaben, leben genau wie wir in D, unter den selben Bedingungen, aber nicht mehr abhängig, sondern im selbst gewähltem Elend und Kämpfen gegen eine Krankenversicherung, die sie erst brauchen wenn sie Krank sind.

Das sind Vorteile, die man einfach braucht, wenn man eie Schraube locker hat.

MfG. Rainer

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Illoinen 17.11.2012, 16:55
232. Früher klang das aber ganz anders?

Zitat von sysop
In Gelsenkirchen leben die meisten armen Kinder Deutschlands. Im Interview erklärt Oberbürgermeister Frank Baranowski, wie es dazu kommen konnte und weshalb der Staat dort Eltern erziehen muss.
Die Schelte an versagenden Eltern ist populistisch und soll wohl bei der Schicht, die noch wählen geht, ankommen – wie wahrscheinlich auch die vor der Landtagswahl gelobte Bewältigung des Strukturwandels. – Es würde schon interessieren, wie hoch die Anzahl der Doppelverdiener, wie groß der Anteil des Niedriglohnsektors in Gelsenkirchen ist und ob nicht eher solche Situationen dazu beitragen, dass manche Kinder nicht die Betreuung und Erziehung erhalten, die nötig ist.

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irreal 18.11.2012, 17:00
233. Also erst mal zum Schwimmunterricht.

Zitat von sysop
In Gelsenkirchen leben die meisten armen Kinder Deutschlands. Im Interview erklärt Oberbürgermeister Frank Baranowski, wie es dazu kommen konnte und weshalb der Staat dort Eltern erziehen muss.
Egal ob privat oder durch die Schule, Schwimmen kann ein Kind nur lernen wenn es auch Schwimmbäder gibt. Im Übrigen ertrinken meist Schwimmer und keine Nichtschwimmer, das dazu. Ich hab das Schwimmen übrigens vor über 40 jahren in der 4. Klasse im schuleigenen (was waren das für Zeiten) Schwimmbad gelernt und keiner meiner Eltern ist jemals mit mir schwimmen gegangen oder hat sich darum gekümmert.

"Baranowski: So drastisch es klingt, manchmal wäre es wirklich sinnvoller, Kinder direkt nach der Geburt in eine andere Obhut zu nehmen, das ist bitter, aber es ist so."

Und das ist ja wohl der Oberknallbock. Dann soll doch dieser merkwürdige Bürgermeister alle Hartz4 Kinder von Geburt an fremdbetreuen lassen für 214€ ab Säugling (mehr kostet das nämlich Hartz4 berechnet nicht und dann schauen wir mal wieviele dann zwar Zähne putzen können aber ein absolut psychisches Trauma mit sich bringen (besser gebracht bekommen von staatswegen, die DDR läßt grüßen) weil nämlich ein KIND kein KÖTER ist und natürlich seine Wurzel wissend bedarf, weil der Mensch nigs vergißt.

Wie alt war noch mal der Jörg Diehl der für spiegel-online das Interview machte? Der wird wohl in den 70gern oder 80gern geboren sein, als alle auch ein Pausenbrot mitbekamen. Ich bekam keins mit und auch nigs zu trinken, aber damals gab es Kinder die gaben mir was ab und es gab den absolut wichtigen Wassertrinkbrunnen auf jedem Schulhof.

MFG

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irreal 18.11.2012, 17:15
234. Das ist alles längst überholt.

Zitat von pittiken
Jede Frau wie will, kann das Heimchen ams Herd geben, kann die Pflegeleistung an den Eltern leisten und sich damit finanziell abhängig vom Manne machen, denn irgendwer muss ja diese Frau finanzieren, denn noch gibt es keinen Vermieter, der diese Frauen kostenlos wohnen lassen und auch ich kenne keinen Supermarkt, der diesen Frauen dann die Lebensmittel so überlassen. Immer diese Jammere über die naturgegebenen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Übrigens hindert denn die Mutter daran, das Kind dem Manne auf den Arm zu geben und es auch von ihm hegen und pflegen zu lassen.
Der Mann kann noch nich mal mehr eine Frau finaziell ernähren von seinem Verdienst und schon gar keine Familie. Die Frau muss mitarbeiten und sie versucht das natürlich hauptsächlich stundenweise (deshalb nämlich sind viele Frauen in Minijobs), weil sie nebenbei eben noch die Arbeit haben die Frauen früher vollzeitig meistern durften.
Leider sind sehr viele Männer immer noch im alten Denken drin, dass Frau alles macht und erledigt was zu Hause erledigt werden muss und dazu zählen sämtliche Verantwortung auch der gemeinsamen Kinder und daraus entwickelt sich eine Doppelarbeit, die merkwürdigerweise aber weniger Frauen zu Burnouts verbringen, während Männer da weit weniger belastbar sind. Was ich jetzt nicht als Vorwurf meine.

Es läuft definitif alles falsch zur Zeit, wenn man bedenkt, das Männer eigentlich naturbedingt 4h pro Tag erbringen müssen für den Lebensunterhalt und Frauen 5h.

Hat mal ein Forschungsteam aus England ausgerechnet am anschaulichen Beispiel eines südamerikanischen Naturvolkes.

Unsere erbrachten 8 Arbeitsstunden und die geringere Arbeitszeit der Frau als Lohnempfänger müßte also logischerweise schon ne Menge an Mehrbedürfnissen ermöglichen, wenn denn alles gerecht zugeht.

MFG

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pfzt 30.11.2012, 07:11
235.

Zitat von ernstrobert
... sagte der Steinzeitjäger und fiel vom Baum, nachdem ihm 8 Tage lang kein Kaninchen freiwillig in den Schoß gehüpft war. Na, dann unterwerfen Sie mal schön!
Was ist denn das für krudes Beispiel? Bei "der Wirtschaft" versklave ich mich für die Profitmaximierung von einigen wenigen und als Steinzeitjäger sorge ich selber für mein Essen. Das ist ja wohl was völlig anderes!

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Blaue Fee 30.11.2012, 13:33
236. So?

Zitat von pfzt
Was ist denn das für krudes Beispiel? Bei "der Wirtschaft" versklave ich mich für die Profitmaximierung von einigen wenigen und als Steinzeitjäger sorge ich selber für mein Essen. Das ist ja wohl was völlig anderes!
Sie versklaven sich? Dann machen Sie was falsch!
Werden Sie doch selbständig und machen ihren eigenen Laden auf!

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